… und Heiß!
Kalenderblatt September

Direkt neben eisigen Feldern dampft es und zischt es.
Heißes Wasser läuft in kleinen Bächen durch das zweitgrößte Hochtemperaturgebiet Islands.
Wir sind am Kerlingarfjöll, einem beeindruckenden Gebirgsmassiv.
Hier hatten wir großes Glück, allerdings auch Pech.
Unser Glück war, dieses traumhafte Gebiet überhaupt zu entdecken,
ohne explizit danach zu suchen,
denn in den Reiseführern wird es nur sehr spärlich beschrieben.
Die Sonne hat am späten Nachmittag den Gebirgszug (Tafelvulkane aus Rhyolith-Gestein)
in bunten Farben erstrahlen lassen, was uns 6 Tage zuvor,
bei der Wanderung durch Landmannalaugar,
dem sogenannten “Highlight des Hochlandes” sehr gefehlt hatte.
Und nun zu unserem Pech:
Es war leider schon so spät am Tage, dass wir kaum mehr als eine halbe Stunde hatten,
(das ist hier gerade mal gar nichts) um zu Fuß und hautnah dieses Gebiet zu erkunden.
Die Lanschaft zu erwandern, war ein regelrechter Balanceakt.
Bergauf und bergab ging es teilweise recht steil über Treppen, Stege und Holzbrückchen,
oder man suchte sich einen Pfad zwischen Fumarolen, Matsch, Eis und heißem Wasser.
Hätte ein wunderschönes Abenteuer werden können.
Hier ein paar beeindruckende Ausschnitte dieser Landschaft.
Durch Anklicken sieht man das Vollbild mit Beschreibung, auch als Slideshow anzusehen.
Der Konkurrenzkalender
zeigt einen wunderschönen Blick auf das Hafenstädtchen Husavik.
Die Kirche (1907) fällt durch ihre außergewöhnliche Bauart sofort ins Auge.

Das Foto oben links
zeigt eine von der Abendsonne angestrahlte Flussschleife kurz vor Reykholt.
Die beiden kleinen Bilder links unten sind beim Fischerdorf Dalvik aufgenommen,
wo wir spontan ein Fischfestival besuchen wollten,
von dem man uns in einer Tourist-Info erzählt hatte.
Doch entgegen der erhaltenen Information, war das Fest schon zu Ende, als wir ankamen.
Dennoch gab es dort schöne und interessante Eindrücke fest zu halten.
Das wie eine Hängematte anmutende Fischernetz
gehörte mit zur festlichen Dekoration des kleinen Ortes.
Hier noch mehr Fotos dazu.
Das Foto rechts unten auf dem Kalender, zeigt den Blick aus unserem Hotelfenster in Höfn,
der sich durch Ebbe und Flut immer wieder veränderte.
Letzte Kommentare
@ Manuela: Die Krippenfiguren stehen lose auf den Wurzelteilen und...
Es sollte vielleicht noch ein Warnhinweis erfolgen, denn wenn mein...
Langsam wird’s aber Zeit für die Auflösung!
Da bin ich ja mal gespannt. Ein riesen Loch sind wir ja inzwischen...
Auch eine sehr interessante Bearbeitung, das untere Bild hätte ich...