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3.November 2011

Kaum zu glauben, aber diesmal gibt es absolute Übereinstimmung

bei meinem

und dem Konkurenzkalender.

Hier befinden wir uns im Gebiet des Markarfljót am Eyjafjallajökull.

Durch den Ausbruch im April 2010 innerhalb des Gletschers,

kam es zur Überflutung durch gewaltige Schlamm- und Wassermassen.

Wasser und Wind formten mit der Zeit aus der Asche fantastische Gebilde.

Um in die Nähe der Ausbruchstelle zu kommen, gab es eine große Anzahl an Furten zu durchqueren,

die es vor dem Ausbruch noch gar nicht gab.

Hier noch ein paar weitere Einblicke in dieses Landschaftsbild.

 

 

 

7.Oktober 2011

… ist das sicher nicht,

wenn ich behaupte,

die Natur schafft wunderschöne Kunstwerke.

Die Komposition mit den Fundstücken aus meinem Garten

stammt allerdings von mir,

arrangiert auf dem hochgestapelten Holzvorrat,

der mich immer wieder mit neuen  “Naturwundern” überrascht.

Auf dem Konkurrenzkalender

ist ein schon vertrautes Landschaftsbild vom  Kerlingarfjöll

als Großaufnahme der Blickfang.

Die  kleinen Fotos zeigen einen Solfataren aus dem Hochtemperaturgebiet Hveravellir.

Es ist ein eigenartiges Gefühl, so hautnah zu erleben,

dass die Erde wirklich im Inneren kocht und brodelt.

Beängstigend fast, dass es selbst an der Kruste, auf der wir uns bewegen,

kochend heiß aus der Erde brodelt und zischt.

Dass die Gletscher trotz vulkanischer Erdwärme weiter bestehen und auch

so viel Eis am Fjallsarlon noch ankommt ist schon erstaunlich.

Bei der Grjotagjá, einer Höhle östlich von Reykjahlíð am Mývatn,

zeigt sich noch einmal die hohe Temperatur, die aus dem Erdinneren kommt.

 

 

4.September 2011

und Heiß!

Kalenderblatt September


Direkt neben eisigen Feldern dampft es und zischt es.

Heißes Wasser läuft in kleinen Bächen durch das zweitgrößte Hochtemperaturgebiet Islands.

Wir sind am Kerlingarfjöll, einem beeindruckenden Gebirgsmassiv.

Hier hatten wir großes Glück, allerdings auch Pech.

Unser Glück war, dieses traumhafte Gebiet überhaupt zu entdecken,

ohne explizit danach zu suchen,

denn in den Reiseführern wird es nur sehr spärlich beschrieben.

Die Sonne hat am späten Nachmittag den Gebirgszug (Tafelvulkane aus Rhyolith-Gestein)

in bunten Farben erstrahlen lassen, was uns 6 Tage zuvor,

bei der Wanderung durch Landmannalaugar,

dem sogenannten “Highlight des Hochlandes” sehr gefehlt hatte.

Und nun zu unserem Pech:

Es war leider schon so spät am Tage, dass wir kaum mehr als eine halbe Stunde hatten,

(das ist hier gerade mal gar nichts) um zu Fuß und hautnah dieses Gebiet zu erkunden.

Die Lanschaft zu erwandern, war ein regelrechter Balanceakt.

Bergauf und bergab ging es teilweise recht steil über Treppen, Stege und Holzbrückchen,

oder man suchte sich einen Pfad zwischen Fumarolen, Matsch, Eis und heißem Wasser.

Hätte ein wunderschönes Abenteuer werden können.

Hier ein paar beeindruckende Ausschnitte dieser Landschaft.

Durch Anklicken sieht man das Vollbild mit Beschreibung, auch als Slideshow anzusehen.


Der Konkurrenzkalender

zeigt einen wunderschönen Blick auf das Hafenstädtchen Husavik.

Die Kirche (1907) fällt durch ihre außergewöhnliche Bauart sofort ins Auge.

 

Das Foto oben links

zeigt eine von der Abendsonne angestrahlte Flussschleife kurz vor Reykholt.

Die beiden kleinen Bilder links unten sind beim Fischerdorf Dalvik aufgenommen,

wo wir spontan ein Fischfestival besuchen wollten,

von dem man uns in einer Tourist-Info erzählt hatte.

Doch entgegen der erhaltenen Information, war das Fest schon zu Ende, als wir ankamen.

Dennoch gab es dort schöne und interessante Eindrücke fest zu halten.

Das wie eine Hängematte anmutende Fischernetz

gehörte mit zur festlichen Dekoration des kleinen Ortes.

Hier noch mehr Fotos dazu.

Das Foto rechts unten auf dem Kalender, zeigt den Blick aus unserem Hotelfenster in Höfn,

der sich durch Ebbe und Flut immer wieder veränderte.

 

1.August 2011

… im Kompost!

Hierbei handelt es sich nicht wirklich um Blüten,

sondern um eine Lebensform, die nicht eindeutig der Tier- oder Pflanzenwelt zuzuordnen ist.

Es gibt sicher viele Menschen,

die anwidert und voll Ekel den Blick abwenden, wenn sie so etwas sehen,

doch ich war einfach nur fasziniert und regelrecht begeistert,

dass ich diese gelbe Lohblüte, eine Schleimpilz-Art,

in meinem eigenen Garten gefunden habe.

So hat dieses Foto im August einen Platz  in meinem Kalender gefunden.

Da ich schon vor einiger Zeit einen fesselnden Beitrag (BBC) hierzu gesehen hatte,

war mein Blick hierfür sensibilisiert.

Bei youtube findet man einige interessante Filmsequenzen zu dieser Spezies.

Hier auch noch weitere schöne Aufnahmen von  diesem Sonderling, Mai 2010.

Auch im März 2011 gab es neues Leben im Kompost.

Auf dem Konkurrenzkalender

gibt’s diesmal Sequenzen vom Ausbruch des Strokkur.

Dazu gab es hier schon eine Reihe Fotos zu sehen.

Hier noch ein paar weitere Eindrücke aus dem Heißquellengebiet Haukadalur.

5.Januar 2011

… ist das Gefühl,

beim Anblick der vielfältigen, unglaublichen Natuphänomene,

die sich auf Island endlos aneinander reihen.

Erster Eindruck ist whow !

Zweiter Eindruck -unverändert Whow !

dritter Eindruck immer noch whow! - und es geht einfach immer weiter so.

Schon sehr, sehr lange hatte ich davon geträumt dort Urlaub zu machen,
wo es brodelt, sprudelt, dampft, kocht, zischt und blubbert.
Zu meiner Freude teilt mein Mann dieses Interesse mit mir.

Schon viele Vulkan-Inseln und andere vulkanische Gebiete
standen bisher auf dem Urlaubs-Programm.
Ich weiß gar nicht, ob ich sie alle zusammen bekomme.
Dazu gehören:

Maui, La Palma, Lanzarote, Teneriffa, La Reunion, Sizilien,
die Azoren (Sao Miguel, Pico, Faial, Sao Jorge, Flores),
die Kapverden (Sal, Santo Antao, Sao Nicolau, Fogo, Santiago),
die Galapagos-Inseln (Baltra, Bartolome, Genovesa, Caleta Tortuga Negra, Isla Plaza Sur,
Santa Cruz, Floreana, Espanola, San Christobal, Isla Lobos, Santa Fe, Seymor Norte).

Wir haben schon etliche Vulkane bestiegen bzw. befahren (Haleakala, Teneguia, Ätna,
Mt.St. Helens, Chimborazo, Guagua Pichincha, Pico Fogo, Teide, Piton de la Fournaise)
oder von Ferne qualmen sehen (Tungurahua),
oder uns vor Ort die Folgen eines kürzlichen Ausbruchs angesehen
(Mt. St. Helens und jetzt auch Eyjafallajöküll).

Vor vielen Jahren war der Yellowstone-Park ein Kompromiss-Angebot,
weil Island einfach zu teuer war für einen Urlaub.
Der Yellowstone hatte mich absolut begeistert mit seiner farbigen Landschaft
und es hat schon sehr meiner Vorstellung von einer “lebenden” Erde entsprochen.

Doch jetzt, nachdem ich beides gesehen habe, muss ich feststellen,
dass Island doch noch einiges mehr zu bieten hat.

Ein Versuch Island mit Schlagworten zu beschreiben lautet dann in etwa so:

Lava, Steine, Felsen, Berge, Spalten, Krater, Höhlen, Wüste, Wasser, Flüsse, Seen, Wasserfälle, Furten, Eis, Gletscher, Schafe, Pferde, Möwen, Heide, Moos, Himmel, Schwefel, Dampf, blau, rot, grün, braun, türkis, gelb, kalt, heiß, warm, nass, trocken,  -  wunder-wunderschön und niemals langweilig.

Ich werde versuchen, die Reihe “Island” in Anlehnung an die Schlagworte
aber auch begleitend zu den noch kommenden Kalenderblättern fort zu setzen.

13.November 2010

… ein Geysir,

beziehungsweise sogar zwei, “direkt vor unserer Haustür”.

Gerade mal begeistert vom Island-Urlaub zurück gekommen,

wird mir bei Recherchen über vulkanische Phänomene,

mal wieder so richtig bewußt, dass ich eigentlich mitten im Vulkangebiet lebe.

Prinzipiell ist mir das nicht neu,

das wurde uns ja schließlich im Erdkunde-Unterricht schon gelehrt,

auch sammelt sich der Bims in meinem Garten

und das ein oder andere Erdbeben hat mich schon unsanft im Bett  durchgerüttelt.

Wir haben den Vulkanpark in der Nähe, können den Vulkanpfad erwandern,

haben das ein oder andere Maar schon umrundet und wissen auch,

dass es den, gerade mal einen Katzensprung entfernten,

allerdings bisher nur aus der Ferne beäugten,

Kaltwassergeysir bei Andernach

gibt.

Dieser ist übrigens der größte Kaltwassergeysir der Welt

mit einer bis zu 60 Metern hohen Wassersäule.

Hier von Leutesdorf aus gesehen

Ganz neu erfahren habe ich aber dann,

über Google und Wikipedia,

dass es auch noch einen zweiten, etwas kleineren Geysir,

im Volksmund liebevoll “Brubbel” genannt,

ebenso ganz in unserer Nähe zu besichtigen gibt.

Erstaunlich, dass man erst in weite Ferne reisen muss,

um dann auf Sehenswürdigkeiten,

gerade mal einen Sonntagsausflug entfernt,

aufmerksam zu werden.

Den Sonntagsausflug haben wir dann natürlich auch schnellstens unternommen.

Hier einmal eine Fotoserie vom “Ausbruch” des kleinen Geysirs in Wallenborn

(immerhin bis zu 4 Meter hoch).

1.November 2010

sondern Tautropfen

benetzen diese hübsche Pflanze, wodurch sie mir gleich ins Auge gefallen ist.

Diese verführerische Auslage, gefunden in einer Bäckerei auf La Reunion,

lässt mir nun einen Monat lang das Wasser im Munde zusammen laufen.

Mal sehen, wie oft der ausgefallene Kalender mich durch seinen Anblick zum Naschen bringt.

22.April 2010

…wenn man in den Himmel schaut?

Angeblich werden die Sonnenuntergänge durch die Vulkanasche in der Sphäre spektakulärer.

Ich hab einfach mal nachgeschaut und bin auf einen weiteren Sonnenbeobachter gestoßen.

Sieht schon gut aus, aber ich hatte ein wenig mehr erwartet.

Schon wieder eine Aschewolke in der Luft, diesmal aber fast vor der Haustür

und nicht vom Vulan verursacht.

Jede Menge Helfer waren angerückt, um das Feuer in einem Holzlager zu löschen.

Was dann wie Schnee aussieht, ist der noch verbliebene Löschschaum.

Da die Asche im Luftraum nicht mehr als gefährlich eingestuft wird,

werden wieder Streifen-Bilder an den Abendhimmel gemalt,

die für mehrere Tage nicht mehr zu sehen waren.

1.Februar 2010

Diese Figuren von Guido Messer haben wir hier schon zum 2. Mal gesehen,

wobei sie auf diesem Platz wesentlich besser zur Geltung kamen,

als in Balingen, wo wir sie im April vorgefunden hatten.

Hier nun das Kalenderblatt aus dem “ausgefallenen Kalender”

Dieses Gebilde ist kein Kuh-Fladen, sondern eine noch ziemlich frische

Lavaformation (2007) auf La Reunion.

15.August 2009

… der Lavaströme von 2004 und 2007

auf La Reunion bei le Grand Brule.