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30.April 2016

… beim Nestbau.

Zwei Tage bevor es in den Urlaub ging, haben wir noch einmal ein junges Eichhörnchen ums Haus wuschen sehen.

Wieder Zuhause fanden wir dann eine stark verschmutzte Terrasse vor. Überall verteilt lag vertrocknetes Gras, kleine Zweige, Moos und Blätter. Einiges hing auch an der Hauswand, überall dort, wo es einen Halt für das vertrocknete “Baumaterial” gab. Ein Blick nach oben ins Gebälk zeigte dann auch, was das Eichhörnchen während unserer Abwesenheit an Arbeit geleistet hat.

Als Nest kann man dieses “Bauwerk” schon gar nicht mehr bezeichnen.

Überhang nach allen Seiten.  Woher das Eichhörnchen die rote Wolle hatte ist mir ein Rätsel. Ein wenig sauer bin ich allerdings schon, weil es mir mein Webervogel-Nest, das draußen dekorativ mit Schwemmholz-Vogel aufgehängt war, kaputt gemacht hat.

Hier das wenige,was davon noch übrig geblieben ist.

Hier kann man sehr gut erkennen, wieviel rotes Material in das Gebilde eingearbeitet ist.

Ich kann mir allerdings überhaupt nicht vorstellen, dass dieses “moderne Wohnhaus” je bewohnt sein wird.

21.März 2012

… nix los!

Leider ist mein “Rasen” voll davon.

Das heißt, eigentlich wächst durch meine zu 95 % geschlossene Moosdecke

noch der ein oder andere Grashalm neben Löwenzahn und Klee.

Da muss man doch etwas tun!

 

Mit dem Rechen zog ich etwas Moos los

und damit dann noch einen Hasen “groß”.

Der Kleine sich nicht lange bitten läßt,

besucht den Papierbruder in seinem Nest.

Dort können sie bis Ostern hocken,

zwischen gelben Osterglocken.


1.März 2011

.. bunt bewachsen,

ziert mein Kalenderblatt im März.

So viele verschiedene Moose und Flechten auf dem kleinen Stückchen totem Holz,

das bringt mich schon zum Erstaunen.

Weltweit werden über 20.000 verschiedene Arten Moos unterschieden,

wobei in Europa etwas über 1.100 vorkommen.

Flechtenarten gibt es weltweit rund 25.000 . In Mitteleuropa kommen davon etwa 2.000 vor.

Habe hier gelesen, dass Flechten den Pilzen (Fungi) zugerechnet werden, unter denen sie als eigene

Lebensform eine Sonderstellung einnehmen; sie sind also keine Pflanzen.

Der  Konkurrenzkalender zeigt im März

eine kleine Auswahl der zahlreichen Wasserfälle,

die wir in Island besucht haben.

großes Foto oben: der Gullfoss.

Der Gullfoss (sprich „Gütlfoss“) (gull=golden, foss=Wasserfall) ist ein

Wasserfall des Flusses Hvítá im Haukadalur im Süden Islands.

Wir hatten Glück, dass wir bei Sonnenschein auch einen Regenbogen sehen konnten.

Darunter: der Svartifoss.

Der Svartifoss (schwarzer Wasserfall, nach der Farbe des umgebenden Gesteins)

liegt im Skaftafell-Nationalpark im Südosten Islands.

Der Stórilækur (großer Bach) stürzt über eine Felskante,

die von Basaltsäulen wie Orgelpfeifen eingerahmt wird und fließt weiter ins Vestragil (Westschlucht).

In der untersten Reihe sind von links nach rechts zu sehen:

Hjalparfoss, Hafragilsfoss, Dettifoss.

Der Hjálparfoss ist ein Wasserfall im Süden von Island.

Der Fluss Fossá í Þjórsárdal stürzt hier malerisch zwischen Basaltsäulen

in zwei Arme gespalten etwa 20 m in die Tiefe.

Der  Hafragilsfoss ist ein Wasserfall am Fluss Jökulsá á Fjöllum im Nordosten Islands.

Erl liegt etwa zwei Kilometer nördlich (flussabwärts) des Dettifoss,

Über eine Breite von etwa 100 Meter ergießen sich hier die grau-braunen Wassermassen

über 45 Meter in die Tiefe und strömen dann circa zwei Kilometer weiter

dem 27 Meter hohen Hafragilsfoss zu.