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7.Dezember 2011

ist es überall schön.

Dieser Glaskasten in Bad Urach

hat für mich auf den ersten Blick überhaupt nicht in das Ortsbild

mit seinen wunderschönen Fachwerkhäusern gepasst.

Doch bei genauerem Hinschauen

entdeckte ich diesen reizvollen Anblick und war damit versöhnt.

Der Konkurrenzkalender

zeigt Eindrücke von Reykjavik.

Die “Krambud” mit der ansprechenden Reklame,

die gelbe “Kaffeetafel” mitten in der Fußgängerzone und die Kuppel des Perlan.

 

Hier noch weitere Impressionen von Reykjavik.

Den fotogenen roten Posturinn-Kasten (“Post tu rin” – Kasten; ha, ha!)

fanden wir beim Hraunfossar, einem imposanten Wasserfall.

Die Kirchen in Reykholt (alte und neue) boten in der Abendstimmung

einen reizvollen Anblick.

 

3.November 2011

Kaum zu glauben, aber diesmal gibt es absolute Übereinstimmung

bei meinem

und dem Konkurenzkalender.

Hier befinden wir uns im Gebiet des Markarfljót am Eyjafjallajökull.

Durch den Ausbruch im April 2010 innerhalb des Gletschers,

kam es zur Überflutung durch gewaltige Schlamm- und Wassermassen.

Wasser und Wind formten mit der Zeit aus der Asche fantastische Gebilde.

Um in die Nähe der Ausbruchstelle zu kommen, gab es eine große Anzahl an Furten zu durchqueren,

die es vor dem Ausbruch noch gar nicht gab.

Hier noch ein paar weitere Einblicke in dieses Landschaftsbild.

 

 

 

7.Oktober 2011

… ist das sicher nicht,

wenn ich behaupte,

die Natur schafft wunderschöne Kunstwerke.

Die Komposition mit den Fundstücken aus meinem Garten

stammt allerdings von mir,

arrangiert auf dem hochgestapelten Holzvorrat,

der mich immer wieder mit neuen  “Naturwundern” überrascht.

Auf dem Konkurrenzkalender

ist ein schon vertrautes Landschaftsbild vom  Kerlingarfjöll

als Großaufnahme der Blickfang.

Die  kleinen Fotos zeigen einen Solfataren aus dem Hochtemperaturgebiet Hveravellir.

Es ist ein eigenartiges Gefühl, so hautnah zu erleben,

dass die Erde wirklich im Inneren kocht und brodelt.

Beängstigend fast, dass es selbst an der Kruste, auf der wir uns bewegen,

kochend heiß aus der Erde brodelt und zischt.

Dass die Gletscher trotz vulkanischer Erdwärme weiter bestehen und auch

so viel Eis am Fjallsarlon noch ankommt ist schon erstaunlich.

Bei der Grjotagjá, einer Höhle östlich von Reykjahlíð am Mývatn,

zeigt sich noch einmal die hohe Temperatur, die aus dem Erdinneren kommt.

 

 

4.September 2011

und Heiß!

Kalenderblatt September


Direkt neben eisigen Feldern dampft es und zischt es.

Heißes Wasser läuft in kleinen Bächen durch das zweitgrößte Hochtemperaturgebiet Islands.

Wir sind am Kerlingarfjöll, einem beeindruckenden Gebirgsmassiv.

Hier hatten wir großes Glück, allerdings auch Pech.

Unser Glück war, dieses traumhafte Gebiet überhaupt zu entdecken,

ohne explizit danach zu suchen,

denn in den Reiseführern wird es nur sehr spärlich beschrieben.

Die Sonne hat am späten Nachmittag den Gebirgszug (Tafelvulkane aus Rhyolith-Gestein)

in bunten Farben erstrahlen lassen, was uns 6 Tage zuvor,

bei der Wanderung durch Landmannalaugar,

dem sogenannten “Highlight des Hochlandes” sehr gefehlt hatte.

Und nun zu unserem Pech:

Es war leider schon so spät am Tage, dass wir kaum mehr als eine halbe Stunde hatten,

(das ist hier gerade mal gar nichts) um zu Fuß und hautnah dieses Gebiet zu erkunden.

Die Lanschaft zu erwandern, war ein regelrechter Balanceakt.

Bergauf und bergab ging es teilweise recht steil über Treppen, Stege und Holzbrückchen,

oder man suchte sich einen Pfad zwischen Fumarolen, Matsch, Eis und heißem Wasser.

Hätte ein wunderschönes Abenteuer werden können.

Hier ein paar beeindruckende Ausschnitte dieser Landschaft.

Durch Anklicken sieht man das Vollbild mit Beschreibung, auch als Slideshow anzusehen.


Der Konkurrenzkalender

zeigt einen wunderschönen Blick auf das Hafenstädtchen Husavik.

Die Kirche (1907) fällt durch ihre außergewöhnliche Bauart sofort ins Auge.

 

Das Foto oben links

zeigt eine von der Abendsonne angestrahlte Flussschleife kurz vor Reykholt.

Die beiden kleinen Bilder links unten sind beim Fischerdorf Dalvik aufgenommen,

wo wir spontan ein Fischfestival besuchen wollten,

von dem man uns in einer Tourist-Info erzählt hatte.

Doch entgegen der erhaltenen Information, war das Fest schon zu Ende, als wir ankamen.

Dennoch gab es dort schöne und interessante Eindrücke fest zu halten.

Das wie eine Hängematte anmutende Fischernetz

gehörte mit zur festlichen Dekoration des kleinen Ortes.

Hier noch mehr Fotos dazu.

Das Foto rechts unten auf dem Kalender, zeigt den Blick aus unserem Hotelfenster in Höfn,

der sich durch Ebbe und Flut immer wieder veränderte.

 

1.August 2011

… im Kompost!

Hierbei handelt es sich nicht wirklich um Blüten,

sondern um eine Lebensform, die nicht eindeutig der Tier- oder Pflanzenwelt zuzuordnen ist.

Es gibt sicher viele Menschen,

die anwidert und voll Ekel den Blick abwenden, wenn sie so etwas sehen,

doch ich war einfach nur fasziniert und regelrecht begeistert,

dass ich diese gelbe Lohblüte, eine Schleimpilz-Art,

in meinem eigenen Garten gefunden habe.

So hat dieses Foto im August einen Platz  in meinem Kalender gefunden.

Da ich schon vor einiger Zeit einen fesselnden Beitrag (BBC) hierzu gesehen hatte,

war mein Blick hierfür sensibilisiert.

Bei youtube findet man einige interessante Filmsequenzen zu dieser Spezies.

Hier auch noch weitere schöne Aufnahmen von  diesem Sonderling, Mai 2010.

Auch im März 2011 gab es neues Leben im Kompost.

Auf dem Konkurrenzkalender

gibt’s diesmal Sequenzen vom Ausbruch des Strokkur.

Dazu gab es hier schon eine Reihe Fotos zu sehen.

Hier noch ein paar weitere Eindrücke aus dem Heißquellengebiet Haukadalur.

1.Juli 2011

… und einfach überwältigend, der Strokkur in Island.

Ich hätte ihm stundenlang zusehen können.

In kurzen, regelmäßigen Abständen schoss er zuverlässig das heiße Wasser in den Himmel

und lieferte spektakuläre, immer wieder unterschiedliche Bilder,

die mein Fotografen-Herz erfreuten.

Hier eine kleine Galerie meiner Schnappschüsse

Auf dem Konkurenzkalender

dominieren stimmungsvolle Abendszenen.

Die Spiegelungen sind im Hafen von Höfn aufgenommen.

Auf dem kleinen Foto neben “Juli” sieht man den Versuch, einen Puffin, Papageientaucher,

vor die Linse zu bekommen.

Leider waren die  gar nicht soo großen Vögel, so weit entfernt,

dass ich sie nur mit dem Teleobjektiv als Winzlinge “einfangen” konnte.

 

Hier ein paar Annäherungen an die kleinen Vögel.

3.Juni 2011

… sind im Juni Thema auf unseren Kalendern.

 

 

Auf meinem Kalender ist es das grüne Heupferdchen im Larvenstadium,

das sich sehr gut vor dem roten Hintergrund

(einer Mohnblüte) abhebt.

Auf dem Konkurenzkalender

 

steht das Island-Pferd im Vordergrund.

1.April 2011

… und den gab es in Island zu Genüge, wenn man Furten als Spaß ansieht.

Mein Mann, der den Wagen durch die unberechenbaren Wasserläufe steuerte,

hat diesen Spaß aber schon sehr ernst genommen,

denn so ganz ungefährlich war das Ganze dann doch nicht.

Das Foto im April zeigt allerdings nicht unser Auto beim Furten,

so spektakulär haben wir es mit unserem Mietwagen dann doch nicht gewagt.

Aber es bot einfach einen überwältigenden Anblick.

Mit “unserem” Jeep konnter wir dennoch etliche Furten durchqueren.

Hier ein paar Schnappschüsse aus dem Auto während der Fahrt.

Der Konkurenzkalender

zeigt unter anderem eine kleine Auswahl von Islands großer Steinvielfalt.

Im Gebiet Landmannalaugar,

das wir leider nur “flüchtig” bei strömendem Regen erleben konnten,

lagen endlos viele riesige Obsidiane

und andere vom Regen glänzende bunte Gesteinsbrocken,

leider zu schwer und zu riesig,

um sie als ambitionierte Sammlerin in die Tasche stecken zu können.

Die Farbenpracht und die auf vielen Fotos vermittelte Schönheit dieser Landschaft

ist uns im Regen leider verborgen geblieben.

In der unteren Reihe auf dem Kalenderblatt gibt’s noch einmal ein Foto vom Gulfoss,

Füße, die tief im Moos versinken

und kunstvoll gehäufte Steinfiguren, wie sie einem unterwegs immer wieder begegnen.

Hier bei einem Blick von der Anhöhe eines Laki-Kraters.

Diesem riesigen Steinhaufen begegneten wir in der Nähe des Langjökull.

Rechts noch einmal die Steinfigur vom Kalender,

(Mutter mit Kind? / David und Goliath?)

eine von unendlich vielen am Gullfoss, in größerem Format zu sehen.

Es ist übrigens nicht erlaubt, “wild” irgendwo Steine zu stapeln.

Dort wo geschütztes Gebiet nicht betreten werden darf,

dürfen auch keine Steintürmchen stehen, da sie Wanderern auch als Orientierung dienen sollen.

1.Februar 2011

… gepiekt!

Kalenderblatt im Februar.

Bei meinen Gartenarbeiten im Februar letzten Jahres fand ich eine junge,
etwas noch flügellahme Wespe am Boden.
Das gab mir Gelegenheit sie ausgiebig mit der Kamera zu “studieren”.
Wenn ich richtig recherchiert habe, handelt es sich dabei wahrscheinlich um eine Französische Feldwespe. Anzunehmen ist, dass dies eine Jungkönigin ist, da nur diese überwintern.

Sieht sie nicht wirklich königlich aus?

Auch farblich verfremdet hat sie eine sehr edle Ausstrahlung.

Auf dem Konkurrenzkalender gibt es diesmal ein weiteres Bild
von Eisformationen auf dem Gletschersee Jökulsarlon (großes Foto)
und auf den kleinen Bildern ein paar Eindrücke vom Fuß des Gletschers Langjökull.

Hier noch ein paar Bilder in größerer Auflösung.

Da es bei unserer Ankunft am Langjökull zum Buchen eines Schneemobils schon zu spät war,

sind wir ein wenig zu Fuß über den Gletscher gelaufen.

Außer Eis, gab es auch sehr viel fließendes und auch stehendes Wasser.

Faszinierende An- und Ausblicke rund um den Gletscher.

Bei der endlosen Weite von Eis und Steinen fühlte man sich ganz klein und fast allein auf der Welt.

Blau leuchtendes Eis schwimmt im Gletschersee Jökulsarlon und Fjallsarlon.

Nicht nur die Gletscherformationen, Steintürmchen und Eisfiguren,
sondern auch die Tiere haben unsere Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
Drei Seehunde haben wir in dem eiskalten Wasser entdecken können,
was schon ein wenig überrascht hat.

Weil ein Bild schöner ist als das andere, hier noch einmal der Fjallsarlon,

mit den für Island sehr typischen, kunstvoll gestapelten Steinetürmchen im Vordergrund.

5.Januar 2011

… ist das Gefühl,

beim Anblick der vielfältigen, unglaublichen Natuphänomene,

die sich auf Island endlos aneinander reihen.

Erster Eindruck ist whow !

Zweiter Eindruck -unverändert Whow !

dritter Eindruck immer noch whow! - und es geht einfach immer weiter so.

Schon sehr, sehr lange hatte ich davon geträumt dort Urlaub zu machen,
wo es brodelt, sprudelt, dampft, kocht, zischt und blubbert.
Zu meiner Freude teilt mein Mann dieses Interesse mit mir.

Schon viele Vulkan-Inseln und andere vulkanische Gebiete
standen bisher auf dem Urlaubs-Programm.
Ich weiß gar nicht, ob ich sie alle zusammen bekomme.
Dazu gehören:

Maui, La Palma, Lanzarote, Teneriffa, La Reunion, Sizilien,
die Azoren (Sao Miguel, Pico, Faial, Sao Jorge, Flores),
die Kapverden (Sal, Santo Antao, Sao Nicolau, Fogo, Santiago),
die Galapagos-Inseln (Baltra, Bartolome, Genovesa, Caleta Tortuga Negra, Isla Plaza Sur,
Santa Cruz, Floreana, Espanola, San Christobal, Isla Lobos, Santa Fe, Seymor Norte).

Wir haben schon etliche Vulkane bestiegen bzw. befahren (Haleakala, Teneguia, Ätna,
Mt.St. Helens, Chimborazo, Guagua Pichincha, Pico Fogo, Teide, Piton de la Fournaise)
oder von Ferne qualmen sehen (Tungurahua),
oder uns vor Ort die Folgen eines kürzlichen Ausbruchs angesehen
(Mt. St. Helens und jetzt auch Eyjafallajöküll).

Vor vielen Jahren war der Yellowstone-Park ein Kompromiss-Angebot,
weil Island einfach zu teuer war für einen Urlaub.
Der Yellowstone hatte mich absolut begeistert mit seiner farbigen Landschaft
und es hat schon sehr meiner Vorstellung von einer “lebenden” Erde entsprochen.

Doch jetzt, nachdem ich beides gesehen habe, muss ich feststellen,
dass Island doch noch einiges mehr zu bieten hat.

Ein Versuch Island mit Schlagworten zu beschreiben lautet dann in etwa so:

Lava, Steine, Felsen, Berge, Spalten, Krater, Höhlen, Wüste, Wasser, Flüsse, Seen, Wasserfälle, Furten, Eis, Gletscher, Schafe, Pferde, Möwen, Heide, Moos, Himmel, Schwefel, Dampf, blau, rot, grün, braun, türkis, gelb, kalt, heiß, warm, nass, trocken,  -  wunder-wunderschön und niemals langweilig.

Ich werde versuchen, die Reihe “Island” in Anlehnung an die Schlagworte
aber auch begleitend zu den noch kommenden Kalenderblättern fort zu setzen.