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15.Juni 2011

… die Spinne die leuchtet.

- das dachte ich jedenfalls,

als ich dieses Tier bei Nacht, blinkend auf meiner Terrasse entdeckte.

Da ich noch nie von so einem Phänomen gehört hatte, hab ich dann erst mal gegoogelt.

Hier hat auch schon mal jemand an seiner Wahrnehmung gezweifelt.

Ich habe jetzt den Beweis!

Die Spinne hat sich eine “Taschenlampe” gepackt,

und man bekommt den Eindruck, dass sie selbst mit einem Leuchtkörper ausgestattet ist.

Bei genauer Betrachtung sieht man den kleinen Hinterleib der Spinne

und erkennt das Glühwürmchen in ihren Fängen.

(in diesem Fall wäre, was die Proportionen anbelangt, die Bezeichnung  “Glühwurm” passender)

“Tatort” am nächsten Morgen.

Ich musste ja jetzt doch einmal nachschauen,

ob bei Tage etwas von der Nachtszene wieder zu entdecken ist.

Hier der Täter und seine Opfer.

 

3.Juni 2011

… sind im Juni Thema auf unseren Kalendern.

 

 

Auf meinem Kalender ist es das grüne Heupferdchen im Larvenstadium,

das sich sehr gut vor dem roten Hintergrund

(einer Mohnblüte) abhebt.

Auf dem Konkurenzkalender

 

steht das Island-Pferd im Vordergrund.

20.März 2011

. des Wahnsinns?

- einfach wahnsinnig toll !!!

Nach dem letzten großen Hochwasser bei uns am Rhein, liegen Unmengen von
angeschwemmtem Holz am Ufer und entlang der Spazierwege.
Es verführt einfach dazu, immer wieder nach besonders schön geformten und
“weichgespülten” Stücken zu suchen.
Seit einigen Tagen ist der Rhein wieder ein wenig eingetrocknet,
und man kann sogar im Flußbett nach Schätzen suchen.
Mein Mann gönnt mir nicht nur den Spaß daran, er hilft mir sogar fleißig beim Suchen,
und was natürlich von erheblichem Vorteil ist, er hilft auch beim Tragen der Fundstücke.
Heute hat er mir eine riesige Freude bereitet,
auch wenn er es sich so zuvor sicher nicht vorgestellt hat.
Unter der Engerser Eisenbahnbrücke hat mein Mann einen wunderschön ausgespülten
Baumstamm entdeckt und mir natürlich sofort gezeigt. Ich war dann so begeistert
von diesem Exemplar, dass es mir nicht ausreichte, nur ein Foto davon zu machen.

Davon abgesehen, dass unser Plastikbeutel mit Sammelstücken zu dem Zeitpunkt
schon so gefüllt war, dass ein Henkel gerissen ist, hätten wir dieses große Baumstück
niemals bis zum Auto tragen können.

Doch ich hätte es so gerne gehabt!

Also überlegte ich laut, ob es nicht eine Möglichkeit gäbe, das Auto so zu parken,
dass der Transportweg nicht zu weit ausfällt, und mein Mann überlegte mit!
Da der HSV spielte, mussten wir erst einmal nach Hause, jedenfalls mein Mann musste.
Von dort aus konnte ich meinen jüngsten Sohn bitten, mir den Gefallen zu tun,
mit uns gemeinsam noch einmal zum Rhein zu fahren, um dort den Baum ins Auto zu laden,
wozu er gerne bereit war.

Der HSV hat gewonnen, mein war Mann guter Laune und ich war es auch!!!

Denn, mit vereinten Kräften haben wir es geschafft!

Danke an Mann und Sohn!!!

Nun steht er auf unserer Terasse und ich sinniere, ob ich ihn am Stück in meinem Garten
unterbringe, oder ob ich ihn zersäge, dass sowohl die schöne, ausgespülte Unterseite,
als auch das dekorativ abgeflämmte obere Ende zur Geltung kommen können.
Im Hintergrund sammeln sich die bei zahlreichen Spaziergängen gefundenen Schätze, von
denen das ein oder andere Stück auch noch plastisch weiter verarbeitet werden kann.

19.Februar 2011

… schon werden die Glocken geläutet.

1.Februar 2011

… gepiekt!

Kalenderblatt im Februar.

Bei meinen Gartenarbeiten im Februar letzten Jahres fand ich eine junge,
etwas noch flügellahme Wespe am Boden.
Das gab mir Gelegenheit sie ausgiebig mit der Kamera zu “studieren”.
Wenn ich richtig recherchiert habe, handelt es sich dabei wahrscheinlich um eine Französische Feldwespe. Anzunehmen ist, dass dies eine Jungkönigin ist, da nur diese überwintern.

Sieht sie nicht wirklich königlich aus?

Auch farblich verfremdet hat sie eine sehr edle Ausstrahlung.

Auf dem Konkurrenzkalender gibt es diesmal ein weiteres Bild
von Eisformationen auf dem Gletschersee Jökulsarlon (großes Foto)
und auf den kleinen Bildern ein paar Eindrücke vom Fuß des Gletschers Langjökull.

Hier noch ein paar Bilder in größerer Auflösung.

Da es bei unserer Ankunft am Langjökull zum Buchen eines Schneemobils schon zu spät war,

sind wir ein wenig zu Fuß über den Gletscher gelaufen.

Außer Eis, gab es auch sehr viel fließendes und auch stehendes Wasser.

Faszinierende An- und Ausblicke rund um den Gletscher.

Bei der endlosen Weite von Eis und Steinen fühlte man sich ganz klein und fast allein auf der Welt.

Blau leuchtendes Eis schwimmt im Gletschersee Jökulsarlon und Fjallsarlon.

Nicht nur die Gletscherformationen, Steintürmchen und Eisfiguren,
sondern auch die Tiere haben unsere Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
Drei Seehunde haben wir in dem eiskalten Wasser entdecken können,
was schon ein wenig überrascht hat.

Weil ein Bild schöner ist als das andere, hier noch einmal der Fjallsarlon,

mit den für Island sehr typischen, kunstvoll gestapelten Steinetürmchen im Vordergrund.

30.September 2010

… dem Holzstapel, der immer mehr verrottet,

entdeckt man immer wieder neue kleine Wunder.

Eines dieser Wunderwerke hat seinen Platz auf meinem Oktoberblatt im Kalender gefunden.

Vom ausgefallenen Kalender lachen mich diese sauber aufgestellten rote Beete an,

die so auf einem Markt auf La Reunion angeboten wurden.

31.Mai 2010

im Garten.

Wer hat denn dieses Bild an den Balken gemalt?

Ich konnte keinen Urheber entdecken!

Kleine Insekteneier und ein paar Gewebefäden – das war’s!

Und ganz kurios, am nächsten Tag war all der Zauber verschwunden

24.April 2010

diesen Kurs mit Erfolg absolviert

hat eine kleine Spinne, deren Werk ich im Garten entdeckt habe.

Zuerst habe ich nur die goldenen Fäden in der Sonne glitzern sehen, gerade als ich enttäuscht den Garten verlassen wollte, weil einfach nichts neues im Pflanzen- oder Tierreich zu  entdecken war.

Dann entdeckte ich sonnige Effekte, bewirkt durch 3 Deko-Glaskugeln,

die erfreulicher Weise seit einigen Jahren als Geburtstagsgeschenk meinen Garten zieren.

Bei näherem Hinschauen war meine Begeisterung kaum zu bremsen, denn dieses kleine Spinnlein

hat doch tatsächlich ein hübsches Herz gewebt.

Dieses Bild ist nicht bearbeitet, das Gewebe sah tatsächlich genau so aus.

Ich war dann allerdings animiert, diese “Webkunst” noch etwas weiter zu “spinnen”.

Die bunten Farben im rechten Bild sind durch eine Blitz-Aufnahme zum Vorschein gekommen,

hier habe ich nur den dunklen Hintergrund etwas heller gesprenkelt.

20.Februar 2010

in meinem Garten.

Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern lauter denn je

und die Schneeglöckchen schießen förmlich aus dem Boden.

Die Rosen fangen an zu knospen,

auch die Weinbeere treibt aus.

Der letzte Schnee weist noch die Spuren von Nachbars Katze auf,

die ständig durch unseren Garten streift.

Die Zierquitte kann sich kaum noch zurück halten.

Die verschiedensten Schleimpilze beleben explosionsartig das feuchte Totholz.

Dass zu dieser Jahreszeit auch schon andere niedliche Pilze sprießen,

hätte ich nicht erwartet.

Ob das kleine Knübbelchen eine Feige werden will?

Der Boden zeigt noch Anzeichen von Frost, obwohl das Thermometeer 8° anzeigt.

Das erste Gänseblümchen hat sich wohl auch schon unter der Schneedecke entfaltet

und wirkt jetzt noch etwas müde.

Der kleine Zweiundzwanigpunkt-Marienkäfer läßt sich blicken

und auch

eine bis jetzt noch einsame Feuerwanze fällt mir ins Auge.

Dieses hübsche Insekt hat mir auch einen Fototermin gewährt.

Ich habe diesen Rundgang durch meinen Garten so richtig genießen können.

Ob jetzt bald der Frühling kommt?

17.Februar 2010

… und Schnee,

immer wieder neu !

Meine Gestaltungsversuche mit Eis aus dem Eimer.

Habe zwar das Gefühl, als hätte ich nicht die Wege eines Profis beschritten, aber irgendwie ?

ist mir dann doch das ein oder andere geglückt ??