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9.Juli 2012

… mein geliebter, “grässlicher” Kaktus.

Geliebt, weil er robust und schön ist (war) und weil ich Kakteen einfach gerne mag.

Grässlich, weil er sehr schlimme Stacheln hat. Die großen Stacheln sind relativ harmlos

im Vergleich zu den kleinen haarigen Stacheln rundherum, die man nach einer

Berührung einfach nicht mehr loszuwerden scheint. Das war auch der Grund,

warum der winterharte Kaktus nach draussen in den Balkonkasten verbannt wurde.

Vor Jahren sah er einmal so aus:

So hätte ich ihn auch gerne wieder, darum habe ich den Kasten auseinander genommen

und den Kaktus verjüngt. Jetzt sieht es im Balkonkasten wieder sehr ordentlich aus

und erst einmal auch etwas ungefährlicher als zuvor.

Bin gespannt, ob er mir das dankt.

 

 

 

 

 

 

21.März 2012

… nix los!

Leider ist mein “Rasen” voll davon.

Das heißt, eigentlich wächst durch meine zu 95 % geschlossene Moosdecke

noch der ein oder andere Grashalm neben Löwenzahn und Klee.

Da muss man doch etwas tun!

 

Mit dem Rechen zog ich etwas Moos los

und damit dann noch einen Hasen “groß”.

Der Kleine sich nicht lange bitten läßt,

besucht den Papierbruder in seinem Nest.

Dort können sie bis Ostern hocken,

zwischen gelben Osterglocken.


7.Oktober 2011

… ist das sicher nicht,

wenn ich behaupte,

die Natur schafft wunderschöne Kunstwerke.

Die Komposition mit den Fundstücken aus meinem Garten

stammt allerdings von mir,

arrangiert auf dem hochgestapelten Holzvorrat,

der mich immer wieder mit neuen  “Naturwundern” überrascht.

Auf dem Konkurrenzkalender

ist ein schon vertrautes Landschaftsbild vom  Kerlingarfjöll

als Großaufnahme der Blickfang.

Die  kleinen Fotos zeigen einen Solfataren aus dem Hochtemperaturgebiet Hveravellir.

Es ist ein eigenartiges Gefühl, so hautnah zu erleben,

dass die Erde wirklich im Inneren kocht und brodelt.

Beängstigend fast, dass es selbst an der Kruste, auf der wir uns bewegen,

kochend heiß aus der Erde brodelt und zischt.

Dass die Gletscher trotz vulkanischer Erdwärme weiter bestehen und auch

so viel Eis am Fjallsarlon noch ankommt ist schon erstaunlich.

Bei der Grjotagjá, einer Höhle östlich von Reykjahlíð am Mývatn,

zeigt sich noch einmal die hohe Temperatur, die aus dem Erdinneren kommt.

 

 

1.August 2011

… im Kompost!

Hierbei handelt es sich nicht wirklich um Blüten,

sondern um eine Lebensform, die nicht eindeutig der Tier- oder Pflanzenwelt zuzuordnen ist.

Es gibt sicher viele Menschen,

die anwidert und voll Ekel den Blick abwenden, wenn sie so etwas sehen,

doch ich war einfach nur fasziniert und regelrecht begeistert,

dass ich diese gelbe Lohblüte, eine Schleimpilz-Art,

in meinem eigenen Garten gefunden habe.

So hat dieses Foto im August einen Platz  in meinem Kalender gefunden.

Da ich schon vor einiger Zeit einen fesselnden Beitrag (BBC) hierzu gesehen hatte,

war mein Blick hierfür sensibilisiert.

Bei youtube findet man einige interessante Filmsequenzen zu dieser Spezies.

Hier auch noch weitere schöne Aufnahmen von  diesem Sonderling, Mai 2010.

Auch im März 2011 gab es neues Leben im Kompost.

Auf dem Konkurrenzkalender

gibt’s diesmal Sequenzen vom Ausbruch des Strokkur.

Dazu gab es hier schon eine Reihe Fotos zu sehen.

Hier noch ein paar weitere Eindrücke aus dem Heißquellengebiet Haukadalur.

21.Juli 2011

 

… genial verpackt!

DANKESCHÖN

an Don und seine Familie, danke auch an Ke!

Sind zwar keine Nägel, aber rostiges altes Eisen!

Und was war drin?

Natürlich eine…

… Eule,

der man sogar etwas in den runden Bauch stecken kann.

Da ich noch gar nicht fertig bin mit zählen,

weiß ich nicht so wirklich, die wievielte Eule es in meiner Sammlung nun ist.

Es kam auch noch eine weitere Eule hinzu, die in meinem Garten schaukeln darf.

Das nächste Käutzchen habe ich am Ostseestrand gefunden.

Es ist ein “Hühnergott” mit mehreren Löchern,

die so angeordnet sind, dass die beiden “Augen”

den Stein für mich zum Kautz weden lassen.

17.Juni 2011

15.Juni 2011

… die Spinne die leuchtet.

- das dachte ich jedenfalls,

als ich dieses Tier bei Nacht, blinkend auf meiner Terrasse entdeckte.

Da ich noch nie von so einem Phänomen gehört hatte, hab ich dann erst mal gegoogelt.

Hier hat auch schon mal jemand an seiner Wahrnehmung gezweifelt.

Ich habe jetzt den Beweis!

Die Spinne hat sich eine “Taschenlampe” gepackt,

und man bekommt den Eindruck, dass sie selbst mit einem Leuchtkörper ausgestattet ist.

Bei genauer Betrachtung sieht man den kleinen Hinterleib der Spinne

und erkennt das Glühwürmchen in ihren Fängen.

(in diesem Fall wäre, was die Proportionen anbelangt, die Bezeichnung  “Glühwurm” passender)

“Tatort” am nächsten Morgen.

Ich musste ja jetzt doch einmal nachschauen,

ob bei Tage etwas von der Nachtszene wieder zu entdecken ist.

Hier der Täter und seine Opfer.

 

3.Juni 2011

… sind im Juni Thema auf unseren Kalendern.

 

 

Auf meinem Kalender ist es das grüne Heupferdchen im Larvenstadium,

das sich sehr gut vor dem roten Hintergrund

(einer Mohnblüte) abhebt.

Auf dem Konkurenzkalender

 

steht das Island-Pferd im Vordergrund.

20.März 2011

. des Wahnsinns?

- einfach wahnsinnig toll !!!

Nach dem letzten großen Hochwasser bei uns am Rhein, liegen Unmengen von
angeschwemmtem Holz am Ufer und entlang der Spazierwege.
Es verführt einfach dazu, immer wieder nach besonders schön geformten und
“weichgespülten” Stücken zu suchen.
Seit einigen Tagen ist der Rhein wieder ein wenig eingetrocknet,
und man kann sogar im Flußbett nach Schätzen suchen.
Mein Mann gönnt mir nicht nur den Spaß daran, er hilft mir sogar fleißig beim Suchen,
und was natürlich von erheblichem Vorteil ist, er hilft auch beim Tragen der Fundstücke.
Heute hat er mir eine riesige Freude bereitet,
auch wenn er es sich so zuvor sicher nicht vorgestellt hat.
Unter der Engerser Eisenbahnbrücke hat mein Mann einen wunderschön ausgespülten
Baumstamm entdeckt und mir natürlich sofort gezeigt. Ich war dann so begeistert
von diesem Exemplar, dass es mir nicht ausreichte, nur ein Foto davon zu machen.

Davon abgesehen, dass unser Plastikbeutel mit Sammelstücken zu dem Zeitpunkt
schon so gefüllt war, dass ein Henkel gerissen ist, hätten wir dieses große Baumstück
niemals bis zum Auto tragen können.

Doch ich hätte es so gerne gehabt!

Also überlegte ich laut, ob es nicht eine Möglichkeit gäbe, das Auto so zu parken,
dass der Transportweg nicht zu weit ausfällt, und mein Mann überlegte mit!
Da der HSV spielte, mussten wir erst einmal nach Hause, jedenfalls mein Mann musste.
Von dort aus konnte ich meinen jüngsten Sohn bitten, mir den Gefallen zu tun,
mit uns gemeinsam noch einmal zum Rhein zu fahren, um dort den Baum ins Auto zu laden,
wozu er gerne bereit war.

Der HSV hat gewonnen, mein war Mann guter Laune und ich war es auch!!!

Denn, mit vereinten Kräften haben wir es geschafft!

Danke an Mann und Sohn!!!

Nun steht er auf unserer Terasse und ich sinniere, ob ich ihn am Stück in meinem Garten
unterbringe, oder ob ich ihn zersäge, dass sowohl die schöne, ausgespülte Unterseite,
als auch das dekorativ abgeflämmte obere Ende zur Geltung kommen können.
Im Hintergrund sammeln sich die bei zahlreichen Spaziergängen gefundenen Schätze, von
denen das ein oder andere Stück auch noch plastisch weiter verarbeitet werden kann.

19.Februar 2011

… schon werden die Glocken geläutet.