Tag-Archiv für » Eis «

7.Januar 2015

… mal anders!

Hab wohl versäumt, meine “Winter-Erdbeeren” rechtzeitig zu ernten.

Nun ist es offensichtlich zu spät! - alles Eis!

- selbst die späten Blüten!

– nur noch zum Lutschen!

 

3.November 2011

Kaum zu glauben, aber diesmal gibt es absolute Übereinstimmung

bei meinem

und dem Konkurenzkalender.

Hier befinden wir uns im Gebiet des Markarfljót am Eyjafjallajökull.

Durch den Ausbruch im April 2010 innerhalb des Gletschers,

kam es zur Überflutung durch gewaltige Schlamm- und Wassermassen.

Wasser und Wind formten mit der Zeit aus der Asche fantastische Gebilde.

Um in die Nähe der Ausbruchstelle zu kommen, gab es eine große Anzahl an Furten zu durchqueren,

die es vor dem Ausbruch noch gar nicht gab.

Hier noch ein paar weitere Einblicke in dieses Landschaftsbild.

 

 

 

7.Oktober 2011

… ist das sicher nicht,

wenn ich behaupte,

die Natur schafft wunderschöne Kunstwerke.

Die Komposition mit den Fundstücken aus meinem Garten

stammt allerdings von mir,

arrangiert auf dem hochgestapelten Holzvorrat,

der mich immer wieder mit neuen  “Naturwundern” überrascht.

Auf dem Konkurrenzkalender

ist ein schon vertrautes Landschaftsbild vom  Kerlingarfjöll

als Großaufnahme der Blickfang.

Die  kleinen Fotos zeigen einen Solfataren aus dem Hochtemperaturgebiet Hveravellir.

Es ist ein eigenartiges Gefühl, so hautnah zu erleben,

dass die Erde wirklich im Inneren kocht und brodelt.

Beängstigend fast, dass es selbst an der Kruste, auf der wir uns bewegen,

kochend heiß aus der Erde brodelt und zischt.

Dass die Gletscher trotz vulkanischer Erdwärme weiter bestehen und auch

so viel Eis am Fjallsarlon noch ankommt ist schon erstaunlich.

Bei der Grjotagjá, einer Höhle östlich von Reykjahlíð am Mývatn,

zeigt sich noch einmal die hohe Temperatur, die aus dem Erdinneren kommt.

 

 

4.September 2011

und Heiß!

Kalenderblatt September


Direkt neben eisigen Feldern dampft es und zischt es.

Heißes Wasser läuft in kleinen Bächen durch das zweitgrößte Hochtemperaturgebiet Islands.

Wir sind am Kerlingarfjöll, einem beeindruckenden Gebirgsmassiv.

Hier hatten wir großes Glück, allerdings auch Pech.

Unser Glück war, dieses traumhafte Gebiet überhaupt zu entdecken,

ohne explizit danach zu suchen,

denn in den Reiseführern wird es nur sehr spärlich beschrieben.

Die Sonne hat am späten Nachmittag den Gebirgszug (Tafelvulkane aus Rhyolith-Gestein)

in bunten Farben erstrahlen lassen, was uns 6 Tage zuvor,

bei der Wanderung durch Landmannalaugar,

dem sogenannten “Highlight des Hochlandes” sehr gefehlt hatte.

Und nun zu unserem Pech:

Es war leider schon so spät am Tage, dass wir kaum mehr als eine halbe Stunde hatten,

(das ist hier gerade mal gar nichts) um zu Fuß und hautnah dieses Gebiet zu erkunden.

Die Lanschaft zu erwandern, war ein regelrechter Balanceakt.

Bergauf und bergab ging es teilweise recht steil über Treppen, Stege und Holzbrückchen,

oder man suchte sich einen Pfad zwischen Fumarolen, Matsch, Eis und heißem Wasser.

Hätte ein wunderschönes Abenteuer werden können.

Hier ein paar beeindruckende Ausschnitte dieser Landschaft.

Durch Anklicken sieht man das Vollbild mit Beschreibung, auch als Slideshow anzusehen.


Der Konkurrenzkalender

zeigt einen wunderschönen Blick auf das Hafenstädtchen Husavik.

Die Kirche (1907) fällt durch ihre außergewöhnliche Bauart sofort ins Auge.

 

Das Foto oben links

zeigt eine von der Abendsonne angestrahlte Flussschleife kurz vor Reykholt.

Die beiden kleinen Bilder links unten sind beim Fischerdorf Dalvik aufgenommen,

wo wir spontan ein Fischfestival besuchen wollten,

von dem man uns in einer Tourist-Info erzählt hatte.

Doch entgegen der erhaltenen Information, war das Fest schon zu Ende, als wir ankamen.

Dennoch gab es dort schöne und interessante Eindrücke fest zu halten.

Das wie eine Hängematte anmutende Fischernetz

gehörte mit zur festlichen Dekoration des kleinen Ortes.

Hier noch mehr Fotos dazu.

Das Foto rechts unten auf dem Kalender, zeigt den Blick aus unserem Hotelfenster in Höfn,

der sich durch Ebbe und Flut immer wieder veränderte.

 

1.Februar 2011

… gepiekt!

Kalenderblatt im Februar.

Bei meinen Gartenarbeiten im Februar letzten Jahres fand ich eine junge,
etwas noch flügellahme Wespe am Boden.
Das gab mir Gelegenheit sie ausgiebig mit der Kamera zu “studieren”.
Wenn ich richtig recherchiert habe, handelt es sich dabei wahrscheinlich um eine Französische Feldwespe. Anzunehmen ist, dass dies eine Jungkönigin ist, da nur diese überwintern.

Sieht sie nicht wirklich königlich aus?

Auch farblich verfremdet hat sie eine sehr edle Ausstrahlung.

Auf dem Konkurrenzkalender gibt es diesmal ein weiteres Bild
von Eisformationen auf dem Gletschersee Jökulsarlon (großes Foto)
und auf den kleinen Bildern ein paar Eindrücke vom Fuß des Gletschers Langjökull.

Hier noch ein paar Bilder in größerer Auflösung.

Da es bei unserer Ankunft am Langjökull zum Buchen eines Schneemobils schon zu spät war,

sind wir ein wenig zu Fuß über den Gletscher gelaufen.

Außer Eis, gab es auch sehr viel fließendes und auch stehendes Wasser.

Faszinierende An- und Ausblicke rund um den Gletscher.

Bei der endlosen Weite von Eis und Steinen fühlte man sich ganz klein und fast allein auf der Welt.

Blau leuchtendes Eis schwimmt im Gletschersee Jökulsarlon und Fjallsarlon.

Nicht nur die Gletscherformationen, Steintürmchen und Eisfiguren,
sondern auch die Tiere haben unsere Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
Drei Seehunde haben wir in dem eiskalten Wasser entdecken können,
was schon ein wenig überrascht hat.

Weil ein Bild schöner ist als das andere, hier noch einmal der Fjallsarlon,

mit den für Island sehr typischen, kunstvoll gestapelten Steinetürmchen im Vordergrund.

4.Januar 2011

… auf meinem Kalenderblatt im Januar.

Für diesen Kalender habe ich die großformatigen Bilder

mit meinen Sprüchen und Beschreibungen auf Fotokarten ergänzt.

In diesem Jahr hängen an unseren Wänden

einige unterschiedliche Islandkalender mit beeindruckenden Fotos.

Vom “Nikolaus” erhielten wir den ersten Kalender als Geschenk.

Die Fotografien sind von Jan Michael Hosan – Photography.

Über den Link kann man unter dem Schlagwort Landscape

auf der ersten Seite einige seiner Island-Impressionen genießen.

Einen weiteren Kalender gab’s zu Weihnachten von unseren Freunden,

die mit uns gemeinsam im letzten Sommer Island bereist haben.

Zu meinem, traditionell “handgearbeiteten” Foto-Kalender,

der nicht ausschließlich Aufnahmen aus Island zeigt,

gibt es dann auch noch einen digitalen Konkurrenten,

für den mein Mann eine bunte Vielfalt unserer Urlaubseindrücke zusammengestellt hat.

Richtig mystisch wirkt das erste Bild, geschossen durch die Fensterscheibe eines Restaurantes in Vik.

Wolken kommen am frühen Abend über die Berge gefallen

und verhüllen die bizarren Nadelfelsen im Meer.

Etwas später sind die Wolken verzogen und die Felsen heben sich deutlich ab

vor dem Himmel im Abendrot.

17.Februar 2010

… und Schnee,

immer wieder neu !

Meine Gestaltungsversuche mit Eis aus dem Eimer.

Habe zwar das Gefühl, als hätte ich nicht die Wege eines Profis beschritten, aber irgendwie ?

ist mir dann doch das ein oder andere geglückt ??

30.Januar 2010


… den Winter

und das, was er uns so bietet!

Es ist ärgerlich, wenn so ein Wassereimer einfriert, aber bei diesem Anblick

kann ich den Eimer glatt vergessen.

Wunderschöne Gebilde präsentieren sich hier.

Sogar kleine Eis-Tannenbäumchen habe ich im eingefrorenen Wassereimer entdeckt.

Hier bietet sich eine Skyline mit schiefem Dom.

Dieser Geist hat mich nicht gerade freundlich aus dem Garten angeblickt.

Kein Wunder, er hat Angst vollends zu verschwinden.

Dieser Tautropfen hingegen strahlt mich wieder richtig an

und ich erfreue mich daran.

3.November 2009

... als am 15. Oktober der große Kälte-Einbruch kam.

Meine Zimmerpflanzen hatte ich vorsorglich spät abends noch in Windeseile rein geholt.

Denn in der Nacht wurde es kalt,kalt,kalt,kalt kalt.

Am nächsten Morgen…

Die Morgensonne hat es kaum durch den Nebel geschafft.

Ein Hauch von Reif liegt wie Puderzucker auf dem Auto.

Die Rose trägt ein eisiges Häubchen.

Das gefrorene Wasser in den Eimern präsentiert filigrane Bilder.

Das Alpenveilchen leidet, weil ich es leider übersehen hatte, unter eiskalten Füßen.

Die Spinnweben präsentieren sich auch wieder gut sichtbar in leuchtendem Weiß.

Diese hübschen Blütchen konnte ich zwischen meinen Pflanzen entdecken.

Es war heftig viel Arbeit, alle vor dem Erfrieren geretteten Blumen zu versorgen

und in der Wohnung einen geeigneten Platz für sie zu finden.

7.März 2009

…sah es im meinem Garten so aus

der Boden hatte sich durch Eistürmchen gehoben und Einblick gewährt.

Kleine Samenkörnchen und Keimlinge warteten auf Wärme und Sonnenschein.