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20.Februar 2010

in meinem Garten.

Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern lauter denn je

und die Schneeglöckchen schießen förmlich aus dem Boden.

Die Rosen fangen an zu knospen,

auch die Weinbeere treibt aus.

Der letzte Schnee weist noch die Spuren von Nachbars Katze auf,

die ständig durch unseren Garten streift.

Die Zierquitte kann sich kaum noch zurück halten.

Die verschiedensten Schleimpilze beleben explosionsartig das feuchte Totholz.

Dass zu dieser Jahreszeit auch schon andere niedliche Pilze sprießen,

hätte ich nicht erwartet.

Ob das kleine Knübbelchen eine Feige werden will?

Der Boden zeigt noch Anzeichen von Frost, obwohl das Thermometeer 8° anzeigt.

Das erste Gänseblümchen hat sich wohl auch schon unter der Schneedecke entfaltet

und wirkt jetzt noch etwas müde.

Der kleine Zweiundzwanigpunkt-Marienkäfer läßt sich blicken

und auch

eine bis jetzt noch einsame Feuerwanze fällt mir ins Auge.

Dieses hübsche Insekt hat mir auch einen Fototermin gewährt.

Ich habe diesen Rundgang durch meinen Garten so richtig genießen können.

Ob jetzt bald der Frühling kommt?

12.Februar 2010

… Maus …

Diese hier:

ist mir beim letzten Spaziergang durch den verschneiten Wald über den Weg gelaufen.

Sie war entweder überhaupt nicht ängstlich,

oder aber so sehr verängstigt, dass sie nicht dazu in der Lage war, weg zu laufen.

Jedenfalls hat sie es mir sehr leicht gemacht, ein paar Fotos zu schießen,

ehe sie dann nach ein paar Sätzen einfach im Schnee “abtauchte”.

Habe auch diesmal, wie auch dort wieder ein paar weitere sehr exotische Tiere entdeckt,

wie z.B. diesen Ameisenbär,

aber auch

diesen Windhund,

diesen niedlichen schlafenden Baby-Elefanten

und dann auch noch

den feinen Hermelin.

Um welches Tier es sich hier handelt, habe ich noch nicht herausgefunden,

dachte ursprünglich einmal an ein kleines Äffchen,

bin aber etwas unsicher geworden,

vielleicht kann mir ja da “ein Fachmann”, darf auch “Männin” sein, weiterhelfen.

30.Januar 2010


… den Winter

und das, was er uns so bietet!

Es ist ärgerlich, wenn so ein Wassereimer einfriert, aber bei diesem Anblick

kann ich den Eimer glatt vergessen.

Wunderschöne Gebilde präsentieren sich hier.

Sogar kleine Eis-Tannenbäumchen habe ich im eingefrorenen Wassereimer entdeckt.

Hier bietet sich eine Skyline mit schiefem Dom.

Dieser Geist hat mich nicht gerade freundlich aus dem Garten angeblickt.

Kein Wunder, er hat Angst vollends zu verschwinden.

Dieser Tautropfen hingegen strahlt mich wieder richtig an

und ich erfreue mich daran.

18.Januar 2010

… Tiere im Wald.

Beim einem Spaziergang im verschneiten Wald gibt es viel zu sehen.

Neben den Spuren im Schnee von Mensch und Tier

findet man auch sehr seltene Waldbesucher.

Diese Katze liegt in den Zweigen am Wegesrand auf der Lauer.

Habe das Bild nur unwesentlich bearbeitet.

Hier zum Vergleich das Original.

Ganz in der Nähe lauerte diese Schlange auf dem Baum.

Auch diesen Pfau konnte ich im Geäst entdecken,

er träumt gerade von seinem Freund im Zoo.

Und dann war da auch noch der Schwan, der sich nach seinesgleichen sehnte.

13.Januar 2010

… diesen Miniatur-”Eierstrauß” zu identifizieren.

Per Zufall habe ich das Sträußlein in meiner Küche an einer Pflanze gefunden.

Ich bin überrascht, wie filigran diese Gebilde sind und total “begeistert”,

dass man sogar die geöffneten Deckelchen der Brutstätte erkennen kann.

Um eine Vorstellung zu bekommen, wie klein diese “Fortpflanzungsblümchen” sind,

hier noch ein paar zusätzliche Aufnahmen.

Was mich dann weniger begeistert hat, ist die Tatsache, dass man beim

“Pellen” der Eier auch noch lebendes Inventar entdecken konnte.

Die Trauermücke

kann es nicht sein, da diese ihre Eier in die Blumenerde ablegt.

Babba, ich zähl auf dich, hast du auch dafür einen Spezialisten?

13.November 2009

igitt schreien.

Wenn man genau hinschaut,

weckt dieses Bild doch auch Emotionen.

Eine kleine Radnetzspinne, die sich zum Schlafen (Wärmen?) an eine Egelschnecke kuschelt.

Ich habe sie unter der sich lösenden Rinde eines abgestorbenen Baumes gefunden.

Diese Asseln saßen auch unter der Rinde,

von nahem betrachtet, wirken sie fast wie Gürteltiere.

Ich hätte nicht gedacht,

dass unter einer Baumrinde zu dieser Jahreszeit noch sooo viele Tiere aktiv sind.

Hab allerings keine Ahnung was aus dieser Raupe einmal werden wird.

Auch diesen Kokon habe ich gefunden, doch was verbirgt sich darin?

Meine Neugier war nicht zurück zu halten,

darum habe ich nachgesehen, wer sich dort versteckt.

Zuerst habe ich nur Eier gesehen,

doch auf dem Foto konnte ich dann auch etliche kleine Maden entdecken.

Wen habe ich denn nun an seiner Weiterentwicklung gehindert?

Und noch ein dickes Ding, das sich für den Winter schon warm eingepackt hat,

auch das war unter der Rinde.

Der letzte Fund im Garten, dieses niedliche Schirmchen.

15.Oktober 2009

… war das nicht, der Mittwoch in der letzten letzte Woche.

Es war sehr warm und es lag viel Feuchtigkeit in der Luft.

Zum Mittagessen gab es Kribbelschen.

In meinem Kartoffelsack fand ich dieses Exemplar, das leider auch über die Reibe musste.

Dazu gab es Reisbrei und geschmorte Äpfel.

Soweit war alles noch in Ordnung.

Das Essen war gelungen und hat geschmeckt, es war gespült und ich habe die, bei der Zubereitung entstandenen biologischen Abfälle (reichlich besucht von Fruchtfliegen), in den Kompost entsorgt. Nun wollte ich mich gestärkt an den Schreibtisch setzen, um meine Vorbereitungen für den nächsten Arbeitstag in Angriff zu nehmen.
Um dabei einen klaren Kopf zu haben, wollte ich die Fenster öffnen, was ich aber sehr schnell bleiben ließ, als ich durch die Scheibe blickte.
Auf der Fensterbank und an der Glasscheibe tummelten sich unzählig viele Marienkäfer, die sicherlich ins Zimmer geflogen wären, hätte ich das Fenster geöffnet. Da dieses Bild, das sich mir bot , nicht alltäglich war, wollte ich es natürlich fotografisch einfangen. Mein Bemühen, durch die Scheibe zu knipsen, gab ich schnell auf, weil mir einfiel, dass ich vom Balkon aus sicherlich einen besseren Blick auf die Fensterbank haben müsste.

Also – raus auf den Balkon.

Was sich mir dort bot, war extrem. Nachdem ich den ganzen Sommer über in meinem Garten vergeblich nach den im Vorjahr zahlreich vorhandenen Marienkäfern (in allen Entwicklungsstadien) gesucht hatte, war ich, kaum dass ich draußen war, umgeben von geräuschvoll umherfliegenden schwarzen, roten und orangenen Käferchen mit unterschiedlich vielen Punkten. Es war mir kaum möglich zu fotografieren. Die Tierchen setzten sich auf meinen Fotoapparat, auf mein leuchtend blaues Kleid, krochen allerdings auch hinein, verfingen sich in meinem Haar und strömten natürlich dabei ihren nicht sehr angenehmen “Duft”-stoff aus. Es war für mich einerseits kaum auszuhalten, andererseits war ich fasziniert von dem Schauspiel. Die weiße Hauswand war übersät von Marienkäfern aller Arten, aber auch in meinen Kakteen tummelten sie sich, was sich als schönes Fotomotiv bot. Irgendwann aber fühlte ich mich dann wie in Hitchcocks Film “Die Vögel” und floh mit einem Schauern in die Küche, aber nicht ohne sicher zu gehen, dass kein Tier mehr in meinen Haaren oder meiner Kleidung steckte.

In der Küche gab es mir dann den Rest. All die Fruchtfliegen, die zuvor auf den Abfällen gesessen hatten, waren wohl so frei auch noch die Verwandtschaft einzuladen und haben in Wolken meine Küche in Beschlag genommen. Am liebsten wäre ich weggelaufen. Da aber meine Essensreste zum Abkühlen noch in der Küche standen, wollte ich sie schnellstens wegräumen und vor dem Ungeziefer bewahren, was natürlich schon ein wenig zu spät war. Ich nahm also die Schüssel mit den Schmoräpfeln, die von Fliegen umlauert war und klopfte sie auf den Tisch, um die lästigen Biester so zu vertreiben. Es war wohl etwas zu heftig, denn der noch lauwarme Zucker-Zimt-Saft spritzte hoch und landete in meinem Gesicht und auf meinem Kleid.

Darum schnellstens ins Bad, Brille, Gesicht und Kleid säubern. Hierbei musste ich dann feststellen, dass ich mir im Eifer der Käfer-Foto-Session einen Kaktusstachel in den Kopf gerammt hatte. Einen ziemlich großen Stachel, in die Stirn , gerade so am Haaransatz. Mit einer Pinzette versuchte ich ihn zu entfernen, was mir bei der Größe des Stachels nicht allzu schwierig erschien. Doch leider brach er ab und das, was drin stecken blieb, wollte und wollte nicht heraus. So puhlte und stocherte ich so lange, bis mir die Wunde eingfach zu groß wurde, ohne dass ich erfolgreich gewesen wäre. Also ließ ich den Stachel dort wo er war, in der Hoffnung, dass er sich irgendwann selbst entfernt. Die Wunde ist inzwischen abgeheilt, ob der Stachel draußen ist, kann ich nicht sagen.

So, nun hab ich genug erzählt, jetzt kommen noch ein paar der unter diesen Umständen geschossenen Fotos.



6.Oktober 2009

hier gibt’s was zu feiern!

Gell, da guckste !

Ich danke allen, die mir geholfen und mich beraten haben,

allen, die hier ab und an reinschauen

und sich mit ihren Kommentaren aktiv an der Gestaltung dieses Blogs beteiligen.

Besonderen Dank an Don, der mich nicht nur hierzu motiviert hat,

sondern mir jederzeit, wenn ich Hilfe brauche, “zur Seite steht”.

27.September 2009

… ich hab mich verlaufen!

Einsames Spinnenbaby.

Hier noch eine andere “Wohnung” mit reichlich Nachwuchs.

27.September 2009

der Klapperstorch

Spinnenphobiker sollten die Tür geschlossen halten!
Dahinter befindet sich eine Listspinne mit Nachwuchs im Kinderzimmer.



Spinnenmutter mit Babies