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5.April 2010

ist nicht nur meiner Meinung nach gut gelungen.

Diese Version hat in der Auswahl für die Hochzeitstorte einen Platz errungen.

Ich freu mich – und morgen kann ich noch mal ein Stück genießen!

Versuch Nr. 1 war hier gezeigt und Versuch Nr.2 war dieses schöne Exemplar.

2.März 2010

und ein gutes Auge

waren nötig,

um dieses hübsche Tier

inmitten von all dem Grün entdecken zu können.

Das Foto für das Kalenderblatt im März ist auf La Reunion entstanden,

wo wir bei St. Paul in einem “paradiesischen Garten”

nach einem “Endormi” suchten

und unter anderem diesen hübschen Gecko fanden.

Bezahlt haben wir unsere Suche,

zusätzlich zum Eintrittsgeld auch noch mit unzähligen,

heftig schmerzenden Mückenstichen,

die es aber einfach wert waren.

Der ausgefallene Kalender zeigt Blätter des Frauenmantel,

von Tautröpfchen behaftet,

auf einer Grünfläche am Schloss in Salem am Bodensee.

28.Februar 2010

… hat gestern

nicht nur mich nach draußen gelockt.

Außer einem schon recht gut beladenen, fleißigen Bienchen,

hab ich in der Sonne noch weitere Insekten entdecken können,

wie man bei genauem Hinschauen entdecken kann.

Krokusse, Huflattich und Winterlinge bringen Farbe in die Gärten,

der Haselstrauch treibt Blüten,

Flugzeuge malen Bilder in den strahlend blauen Himmel.

Diese junge Wespe, wahrscheinlich eine Königin, weil nur diese überwintern,

habe ich beim Arbeiten im Garten am Boden entdeckt.

Ich konnte sie sehr gut fotografieren, da sie offensichtlich noch nicht flugtauglich war.

Bei der Bestimmungssuche habe ich gelernt,

dass diese Wespen in keiner Weise aggressiv sind, sondern im Gegenteil sogar nützlich.

Leider hat sich bei der Fotoserie mal wieder mein Makro-Objektiv verabschiedet.

Der Autofokus hat ohne irgend eine Vorwarnung seine Funktion eingestellt.

Jetzt fühle ich mich arg beschnitten,

gerade wo es wieder anfängt sehr interessant zu werden in der Natur.

Ab sofort also nur noch Elefanten und Dinosaurier im Sucher.

27.Februar 2010

… begann schon im Keller zu keimen.

Christoffel, ein schmuck anzusehendes Kerlchen, musste Schlimmes erleiden,

ehe er von forscher Hand aus einem dunklen Bruchsteinkeller gerettet wurde

und schließlich auch noch seine große Liebe fand.

Unendlich lang, so kam es ihm jedenfalls vor,

lag Christoffel sehr beengt,

inmitten einer Anhäufung unförmiger, knolliger, schäbiger Gestalten,

zusammengescharrt auf nacktem, gestampften Erdboden.

Die knolligen Abkömmlinge eines Nachtschattengewächses,

völlig verunstaltet durch Pocken und Narben,

starrten ihn beständig an mit ihren unzähligen Augen und drängten sich dicht an ihn,

so dass er sich überhaupt nicht rühren konnte,

um auf seine missliche Lage aufmerksam machen zu können.

Eines Tages jedoch ergriff ihn eine starke menschliche Hand und hob ihn vom Boden,

allerdings unter Mißachtung seiner Persönlichkeit,

denn sie warf den hoffnungsvollen kleinen Wicht, ohne irgendeine persönliche Zuwendung,

zu anderen ausgesuchten Knollen in einen roten Behälter und trug diesen ihn ins Licht.

Christoffel hatte trotz der rüden Behandlung das Gefühl,

dass ihm noch etwas besonderes widerfahren würde.

Wieder wurde er, wenn auch nicht mehr so arg beengt, in eine dunkle Kammer gesperrt,

wo er weiterhin in dem roten Behälter, einem Plastikeimer verbleiben musste.

Christoffel bemerkte allerdings, dass unter all den häßlichen Mitbewohnern des Behälters

noch eine weitere Persönlichkeit verborgen war,

zu der er aber, zu seinem Kummer, keinen Kontakt aufnehmen konnte.

Dann kam der Tag der Tage.

Christoffel wusste nicht, wie ihm geschah.

Er wurde zusammen mit einigen Knollen aus dem Eimer gegriffen und erneut ans Licht gebracht.

Sie landeten alle auf einer Arbeitsplatte in der Küche,

neben einer Spüle und gefährlich nahe an einem scharfen Messer.

Den hässlichen Knollen wurden vor seinen Augen,

ja, ok, Christoffel hatte auch ein paar mehr als zwei,

eben all dieselben ausgestochen, die Pocken und Narben entfernt

und dann wurden sie auch noch mit einem Skalpell gehäutet.

Sie sahen dadurch schon wesentlich ansprechender aus,

doch Christopher befürchtete, dass ihm sehr bald das gleiche Schicksal treffen würde.

Doch dann,

er wurde ergriffen und er schrie:

“schau mich doch an, ich bin keine so schäbige Knolle, ich bin ein Mann!

Ich habe Gefühle, ich möche noch etwas erleben!”

Und, oh Wunder es hat gewirkt, er wurde beachtet,

er wurde bewundernd angeschaut und unbeschadet zur Seite gelegt.

Aber es kam noch besser.

Außer seiner Wenigkeit wurde tatsächlich auch noch das herrlichste Wesen,

das man sich, als ein zum Schattendasein verdammter, keimender Jüngling

nur vorstellen kann, aus dem Dunkel ins Licht geholt.

Karo, ausgestattet mit üppigen Kurven, wurde ebenso wie Christoffel,

aus dem Pulk der Knollen befreit.

Er sah sie und war überwältigt bei ihrem Anblick.

Die Küchenfee, die allen häßlichen Knollen eine Schönheits-OP zukommen ließ,

erkannte mit geschultem Auge, dass Christoffel und Karo zu einander gehörten

und gewährte ihnen schöne Momente des Zusammenseins.

Die beiden entwickelten sofort Gefühle füreinander, sie kuschelten innig miteinander.

Es war zum Herz erweichen.

 

So vergönnte die liebe, mitfühlende Küchenfee

den beiden Verliebten auch noch ein Zusammentreffen im Bettchen,

allerdings züchtig unter der Decke.

 

Die Zwei waren einfach nur noch glückselig und wagten voller Freude ein Tänzchen.

Die Küchenfee hatte ein Einsehen,

sie gewärte den beiden in Anmut vereinten Liebenden, eine weitere Daseinsfrist,

denn ihre Herzen schlugen nun einmal füreinander.

Sie dürfen sich noch so lange tief in ihre Augen blicken,

bis auch sie dem Termin auf der Schönheitsfarm

zu einem Ganzkörper-Peeling nicht mehr entrinnen können.

So leben die Beiden noch für einige Tage in liebevoller Umarmung.

 

 

18.Februar 2010

mit einem selbst gebastelten Blütenstern

bei meiner Schwester bedankt,

für die schönen Exemplare,

die ich von ihr im Advent geschenkt bekam.

60 Module waren hierfür nötig,

davon immer 5 zu einer Blüte zusammen geklebt,

- im Gegensatz zu den Sternen meiner Schwester, bei denen die Module zusammen gesteckt wurden.

Wenn man diesen Stern sieht, kann der Frühling doch kommen.

Besonders gefreut hat mich,

dass meine Schwester diesen Stern noch nicht kannte

und dass er ihr ebenso gut gefiel wie mir.

Jetzt brauche ich allerdings noch die Zeit und Muße, mir auch noch so ein hübsches Exemplar zu basteln.

31.Januar 2010

… ich übe noch.

Der Käse muss schmecken, sonst wären nicht sooo viele Mäuse zum Knabbern gekommen.

Von allen Seiten kommen die kleinen Nager.

Sind sie nicht süß?

Ich finde, einfach zum Anbeißen.

Bin gespannt, wie der Kuchen ankommt.

Das Herstellen war für mich auf jeden Fall schon mal ein Vergnügen.

6.Januar 2010

… Rosenrot !

Schnee trifft auf Rose in meinem Garten,

- einfach märchenhaft dieser Anblick!

6.Januar 2010

… in Bendorf,

eine Bereicherung für den Ort!

Ich finde diese bunt gestaltete Wand sehr ansprechend.

Regelmäßig, wenn ich meine Mutter besuche, habe ich die Gelegenheit, darauf zu schauen.

Die Mal-Aktivitäten an der Mauer habe ich aber irgendwie verpasst.

Als ich hier zum Fotografieren angehalten habe, war mir gar nicht klar,

wie frisch die Malerei noch war,

doch hier
konnte ich entdecken, dass das Bild zu dem Zeitpunkt noch nicht komplett war.

Ich kann mich auch vage daran erinneren,

in der Nähe Autos mit Ulmer Kennzeichen

und drum herum etliche junge Leute gesehen zu haben, das waren dann wohl die Künstler.

17.Dezember 2009

Tür: Stadt-Blankenberg

17


Diese dekorativen Sterne
hat mir meine “kleine” Schwester geschenkt.
Aus 30 akurat gefalteten Papierstückchen
(quadratisch und doppelseitig bedruckt)
hat sie diese Sterne in Origami-Technik zusammengesteckt.
Es ist kein einziges Tröpfchen Kleber daran,
aber es steckt viel Arbeit und viel Liebe darin.
Von hier noch einmal ein herzliches
DANKESCHÖN!
PS: Ein DANKE auch für das schönen Blumengesteck
an meinen Mann!
(Anlass: eine Geburt vor 32 Jahren)


11.Oktober 2009

… er hat einiges zu bieten.

Er erweitert unsere Wahrnehmungsmöglichkeiten -

und das auf vielfältige Weise.

Hier bringt die Sonne spritzende Regentropfen                                Hier sieht man doppelt!

ins richtige Licht.

Hier hat mein Kaktus unser Nachbarhaus in einem Regentropfen eingefangen.