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23.Dezember 2010

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13.November 2010

… ein Geysir,

beziehungsweise sogar zwei, “direkt vor unserer Haustür”.

Gerade mal begeistert vom Island-Urlaub zurück gekommen,

wird mir bei Recherchen über vulkanische Phänomene,

mal wieder so richtig bewußt, dass ich eigentlich mitten im Vulkangebiet lebe.

Prinzipiell ist mir das nicht neu,

das wurde uns ja schließlich im Erdkunde-Unterricht schon gelehrt,

auch sammelt sich der Bims in meinem Garten

und das ein oder andere Erdbeben hat mich schon unsanft im Bett  durchgerüttelt.

Wir haben den Vulkanpark in der Nähe, können den Vulkanpfad erwandern,

haben das ein oder andere Maar schon umrundet und wissen auch,

dass es den, gerade mal einen Katzensprung entfernten,

allerdings bisher nur aus der Ferne beäugten,

Kaltwassergeysir bei Andernach

gibt.

Dieser ist übrigens der größte Kaltwassergeysir der Welt

mit einer bis zu 60 Metern hohen Wassersäule.

Hier von Leutesdorf aus gesehen

Ganz neu erfahren habe ich aber dann,

über Google und Wikipedia,

dass es auch noch einen zweiten, etwas kleineren Geysir,

im Volksmund liebevoll “Brubbel” genannt,

ebenso ganz in unserer Nähe zu besichtigen gibt.

Erstaunlich, dass man erst in weite Ferne reisen muss,

um dann auf Sehenswürdigkeiten,

gerade mal einen Sonntagsausflug entfernt,

aufmerksam zu werden.

Den Sonntagsausflug haben wir dann natürlich auch schnellstens unternommen.

Hier einmal eine Fotoserie vom “Ausbruch” des kleinen Geysirs in Wallenborn

(immerhin bis zu 4 Meter hoch).

9.Oktober 2010

… Burg Sayn mit Morgenschleier

… einfach märchenhaft.

16.September 2010

….. mystisch umnebelt.

Ein toller Anblick,

der mir in den herbstlichen Monaten

den Weg zur Arbeit sehr attraktiv macht.

5.September 2010

… im diesjährigen Foto-Kalender ist das September-Blatt

Das  Kalenderblatt im ausgefallenen Kalender zeigt Hagebutten und die Samen der Waldrebe,

aufgenommen im Dezember 08 bei einem Spaziergang im Weinberg bei Leutesdorf.

 

 

 

 

7.Juli 2010

… der diesjährige Urlaub zu Islands Vulkanen führt,

noch ein paar mehr Impresionen von La Reunion.

Zuerst noch einmal ein Spinnenweibchen aus der Nähe,

versteckt hinter einem Kirchenfenster, obwohl dort tatsächlich keine Spinne zu finden war.

Auch dieses Exemplar hing auf Augenhöhe im Garten unseres ersten Domizils.



Seidenspinne von oben, La Reunion



Auch auf unseren Wanderungen konnten wir immer wieder diese besonderen Tiere entdecken.

Sie saßen immer in der Mitte des Netzes und haben sich nicht gerührt,

deshalb konnte man sie sich auch in aller Ruhe ansehen.

Das Netz der Seidenspinne mit einem Durchmesser von ca. einem Meter

schimmert golden in der Sonne und ist sehr stabil.

Diese wunderhübsche Kirche ist traumhaft gelegen, auf Klippen gebaut, mit Blick über das Meer.

Leider war sie verschlossen, ich hätte sie auch gerne von innen gesehen.

7.Juli 2010

… was hinter diesem grazilen Stachelmohn zu sehen ist.

Vorsicht, nicht jeder mag’s.



nachdem mein Mann mich schon vor dem Urlaub darauf hingewiesen hatte, dass diese riesige Spezies auf der Insel anzutreffen wäre. Doch schon bei unserer Ankunft stellte ich voller Begeisterung fest, dass unsere Pension von unendlich vielen dieser Tiere umgeben war und sie sich geradezu in Augenhöhe “präsentiert” haben. Näheres darüber nachzulesen gibt es hier.

Seidenspinne auf La Reunion




Hier ein Blick aus “unserem” unterm Dach gelegenen Schlafzimmerfenster.

Zwischen uns und diesen Palmen

liegt der zu “unserem” Haus gehörige Garten, eine Straße

und auch auf der gegenüber liegenden Straßenseite noch einmal ein Garten.

-und – wie viele Seidenspinnen kann man aus dieser Entfernung sehen?

Man beachte, dies ist nur ein kleiner Ausschnitt unseres Panoramas.

5.Juli 2010

… hat hoffentlich nicht nur mir geschmeckt.

Es gab drei unterschiedliche Füllungen.

Die unterste Torte war mit einer Pfirsisch-Orange-Maracuja-Creme gefüllt,

die mittlere mit Zitronencreme und Mischobst,

die oberste mit Schokocreme,

der Kuchenteig war bei allen der gleiche Bisquit-Teig.

Dummerweise wurde für die Hochzeitsgäste nur die unterste Torte angeschnitten.

War zwar nicht so gedacht, hat aber das Gesamtbild etwas weniger zerstört.

Hier erst die vorproduzierten Deko-Elemente aus Zuckermasse.

Direkt vor Ort wurden die Torten auf den Ständer gehoben

und mit den Dekoblüten und Blättern verziert.

Die Dekore und Schriften wurden schon am Vortag aufgetragen.

Das Brautpaar musste zur eigenen Sicherheit, was sich später auch bewährt hat,

an dem, in die Torte “gerammten” Fussballtor,

festgebunden werden.

Von hinten ins Tor geblickt.

Und hier der offizielle Anschnitt der Torte.

2.Juni 2010

und dem “Backofenakrobaten”

ein Traumpaar wurde.

Making of …

Kantenhocker-Hochzeitspaar für die Hochzeitstorte.

Begonnen habe ich mit dem “Knochengerüst” aus Draht (ohne Foto).

Den Draht habe ich mit Alufolie verpackt, um somit eine Körpersubstanz zu erhalten.

Diese Figuren waren dadurch schon recht stabil, aber doch beweglich.

Auf die Alufolie habe ich mit Fimo die sichtbaren Teile des Körpers modelliert.

Schon konnte mit der Kleidung begonnen werden.

Nach jedem Arbeitsschritt kam ein Backvorgang im Ofen,

um nicht die filigranen Details wieder kaputt zu machen.

Die Brille des Bräutigams ist leider beim Arbeiten zerbrochen.

Die Braut hat mir sehr viel Kummer bereitet,

da sie im Backofen immer wieder umfiel und sich mehrere Male das Genick brach.

Auch war sie es “Schuld”, dass ich mir meine Hand sehr heftig am Backofen verbrannte,

darum war sie von dem Zeitpunkt an nur noch die “blöde Tussi”.

Man möge meine Titulierung entschuldigen!

Anzug und Kleid wurden Detailgetreu nach Fotos gearbeitet.

Hier hat die Braut schon wieder einen Genickbruch.

Da das Brautkleid ein Traum aus Taft und Tüll war,

habe auch ich versucht, unterschiedliche Materialien dafür zu nutzen,

um es möglichst ähnlich wirken zu lassen.

Nach diesem Schritt hat die Braut mich fast zum Weinen gebracht.

Ich wähnte mich fast fertig mit den gröbsten Vorarbeiten,

als dann nach einem wiederholten Sturz der Braut im Backofen,

das stufige Oberkleid in mehrere Stücke zerbrochen war.

Also wieder von vorne, beziehungsweise Flickarbeit mit den verbliebenen “Puzzlestücken”.

Aus Schaden wird man klug -

jetzt habe ich die Stufen miteinander verbunden, um ihnen Stabilität zu verleihen.

Bräutigam bei akrobatischen Übungen im Backofen.

Trotz hoher Temperaturen hat er stets sehr diszipliniert Haltung gewahrt.

Noch ein Blick in den “Schwitzkasten”.

Ab sofort war es mir nicht mehr möglich auf die “Tussi zu schimpfen,

denn jetzt waren die beiden einander verbunden

und nur noch als Paar unterwegs.

Endlich hat die Braut auch ihre prachtvolle Hochzeitsfrisur.

Nun schwitzen sie Arm in Arm und dürfen auch schon auf einer Kante hocken.

Geschafft!!!

Die Braut trägt ihren Schmuck, den Brautstrauß hält sie in Händen

und der Bräutigam hat eine neue Brille.

Ich bin gespannt, was das Original-Brautpaar zu diesem

Tortenpärchen meint, ob es wohl gefällt?

In Wirklichkeit sehen die Beiden natürlich wesentlich besser und hübscher aus,

das steht vollkommen außer Frage.

Hier noch ein paar Detailaufnahmen.

Jetzt muss nur noch die Torte gelingen.

Für die Zeit “nach der Torte”

hab ich dem Paar auch noch ein Bänkchen gebaut.

24.April 2010

diesen Kurs mit Erfolg absolviert

hat eine kleine Spinne, deren Werk ich im Garten entdeckt habe.

Zuerst habe ich nur die goldenen Fäden in der Sonne glitzern sehen, gerade als ich enttäuscht den Garten verlassen wollte, weil einfach nichts neues im Pflanzen- oder Tierreich zu  entdecken war.

Dann entdeckte ich sonnige Effekte, bewirkt durch 3 Deko-Glaskugeln,

die erfreulicher Weise seit einigen Jahren als Geburtstagsgeschenk meinen Garten zieren.

Bei näherem Hinschauen war meine Begeisterung kaum zu bremsen, denn dieses kleine Spinnlein

hat doch tatsächlich ein hübsches Herz gewebt.

Dieses Bild ist nicht bearbeitet, das Gewebe sah tatsächlich genau so aus.

Ich war dann allerdings animiert, diese “Webkunst” noch etwas weiter zu “spinnen”.

Die bunten Farben im rechten Bild sind durch eine Blitz-Aufnahme zum Vorschein gekommen,

hier habe ich nur den dunklen Hintergrund etwas heller gesprenkelt.