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4.September 2011

und Heiß!

Kalenderblatt September


Direkt neben eisigen Feldern dampft es und zischt es.

Heißes Wasser läuft in kleinen Bächen durch das zweitgrößte Hochtemperaturgebiet Islands.

Wir sind am Kerlingarfjöll, einem beeindruckenden Gebirgsmassiv.

Hier hatten wir großes Glück, allerdings auch Pech.

Unser Glück war, dieses traumhafte Gebiet überhaupt zu entdecken,

ohne explizit danach zu suchen,

denn in den Reiseführern wird es nur sehr spärlich beschrieben.

Die Sonne hat am späten Nachmittag den Gebirgszug (Tafelvulkane aus Rhyolith-Gestein)

in bunten Farben erstrahlen lassen, was uns 6 Tage zuvor,

bei der Wanderung durch Landmannalaugar,

dem sogenannten “Highlight des Hochlandes” sehr gefehlt hatte.

Und nun zu unserem Pech:

Es war leider schon so spät am Tage, dass wir kaum mehr als eine halbe Stunde hatten,

(das ist hier gerade mal gar nichts) um zu Fuß und hautnah dieses Gebiet zu erkunden.

Die Lanschaft zu erwandern, war ein regelrechter Balanceakt.

Bergauf und bergab ging es teilweise recht steil über Treppen, Stege und Holzbrückchen,

oder man suchte sich einen Pfad zwischen Fumarolen, Matsch, Eis und heißem Wasser.

Hätte ein wunderschönes Abenteuer werden können.

Hier ein paar beeindruckende Ausschnitte dieser Landschaft.

Durch Anklicken sieht man das Vollbild mit Beschreibung, auch als Slideshow anzusehen.


Der Konkurrenzkalender

zeigt einen wunderschönen Blick auf das Hafenstädtchen Husavik.

Die Kirche (1907) fällt durch ihre außergewöhnliche Bauart sofort ins Auge.

 

Das Foto oben links

zeigt eine von der Abendsonne angestrahlte Flussschleife kurz vor Reykholt.

Die beiden kleinen Bilder links unten sind beim Fischerdorf Dalvik aufgenommen,

wo wir spontan ein Fischfestival besuchen wollten,

von dem man uns in einer Tourist-Info erzählt hatte.

Doch entgegen der erhaltenen Information, war das Fest schon zu Ende, als wir ankamen.

Dennoch gab es dort schöne und interessante Eindrücke fest zu halten.

Das wie eine Hängematte anmutende Fischernetz

gehörte mit zur festlichen Dekoration des kleinen Ortes.

Hier noch mehr Fotos dazu.

Das Foto rechts unten auf dem Kalender, zeigt den Blick aus unserem Hotelfenster in Höfn,

der sich durch Ebbe und Flut immer wieder veränderte.

 

1.August 2011

… im Kompost!

Hierbei handelt es sich nicht wirklich um Blüten,

sondern um eine Lebensform, die nicht eindeutig der Tier- oder Pflanzenwelt zuzuordnen ist.

Es gibt sicher viele Menschen,

die anwidert und voll Ekel den Blick abwenden, wenn sie so etwas sehen,

doch ich war einfach nur fasziniert und regelrecht begeistert,

dass ich diese gelbe Lohblüte, eine Schleimpilz-Art,

in meinem eigenen Garten gefunden habe.

So hat dieses Foto im August einen Platz  in meinem Kalender gefunden.

Da ich schon vor einiger Zeit einen fesselnden Beitrag (BBC) hierzu gesehen hatte,

war mein Blick hierfür sensibilisiert.

Bei youtube findet man einige interessante Filmsequenzen zu dieser Spezies.

Hier auch noch weitere schöne Aufnahmen von  diesem Sonderling, Mai 2010.

Auch im März 2011 gab es neues Leben im Kompost.

Auf dem Konkurrenzkalender

gibt’s diesmal Sequenzen vom Ausbruch des Strokkur.

Dazu gab es hier schon eine Reihe Fotos zu sehen.

Hier noch ein paar weitere Eindrücke aus dem Heißquellengebiet Haukadalur.

1.Juli 2011

… und einfach überwältigend, der Strokkur in Island.

Ich hätte ihm stundenlang zusehen können.

In kurzen, regelmäßigen Abständen schoss er zuverlässig das heiße Wasser in den Himmel

und lieferte spektakuläre, immer wieder unterschiedliche Bilder,

die mein Fotografen-Herz erfreuten.

Hier eine kleine Galerie meiner Schnappschüsse

Auf dem Konkurenzkalender

dominieren stimmungsvolle Abendszenen.

Die Spiegelungen sind im Hafen von Höfn aufgenommen.

Auf dem kleinen Foto neben “Juli” sieht man den Versuch, einen Puffin, Papageientaucher,

vor die Linse zu bekommen.

Leider waren die  gar nicht soo großen Vögel, so weit entfernt,

dass ich sie nur mit dem Teleobjektiv als Winzlinge “einfangen” konnte.

 

Hier ein paar Annäherungen an die kleinen Vögel.

1.April 2011

… und den gab es in Island zu Genüge, wenn man Furten als Spaß ansieht.

Mein Mann, der den Wagen durch die unberechenbaren Wasserläufe steuerte,

hat diesen Spaß aber schon sehr ernst genommen,

denn so ganz ungefährlich war das Ganze dann doch nicht.

Das Foto im April zeigt allerdings nicht unser Auto beim Furten,

so spektakulär haben wir es mit unserem Mietwagen dann doch nicht gewagt.

Aber es bot einfach einen überwältigenden Anblick.

Mit “unserem” Jeep konnter wir dennoch etliche Furten durchqueren.

Hier ein paar Schnappschüsse aus dem Auto während der Fahrt.

Der Konkurenzkalender

zeigt unter anderem eine kleine Auswahl von Islands großer Steinvielfalt.

Im Gebiet Landmannalaugar,

das wir leider nur “flüchtig” bei strömendem Regen erleben konnten,

lagen endlos viele riesige Obsidiane

und andere vom Regen glänzende bunte Gesteinsbrocken,

leider zu schwer und zu riesig,

um sie als ambitionierte Sammlerin in die Tasche stecken zu können.

Die Farbenpracht und die auf vielen Fotos vermittelte Schönheit dieser Landschaft

ist uns im Regen leider verborgen geblieben.

In der unteren Reihe auf dem Kalenderblatt gibt’s noch einmal ein Foto vom Gulfoss,

Füße, die tief im Moos versinken

und kunstvoll gehäufte Steinfiguren, wie sie einem unterwegs immer wieder begegnen.

Hier bei einem Blick von der Anhöhe eines Laki-Kraters.

Diesem riesigen Steinhaufen begegneten wir in der Nähe des Langjökull.

Rechts noch einmal die Steinfigur vom Kalender,

(Mutter mit Kind? / David und Goliath?)

eine von unendlich vielen am Gullfoss, in größerem Format zu sehen.

Es ist übrigens nicht erlaubt, “wild” irgendwo Steine zu stapeln.

Dort wo geschütztes Gebiet nicht betreten werden darf,

dürfen auch keine Steintürmchen stehen, da sie Wanderern auch als Orientierung dienen sollen.

20.März 2011

. des Wahnsinns?

- einfach wahnsinnig toll !!!

Nach dem letzten großen Hochwasser bei uns am Rhein, liegen Unmengen von
angeschwemmtem Holz am Ufer und entlang der Spazierwege.
Es verführt einfach dazu, immer wieder nach besonders schön geformten und
“weichgespülten” Stücken zu suchen.
Seit einigen Tagen ist der Rhein wieder ein wenig eingetrocknet,
und man kann sogar im Flußbett nach Schätzen suchen.
Mein Mann gönnt mir nicht nur den Spaß daran, er hilft mir sogar fleißig beim Suchen,
und was natürlich von erheblichem Vorteil ist, er hilft auch beim Tragen der Fundstücke.
Heute hat er mir eine riesige Freude bereitet,
auch wenn er es sich so zuvor sicher nicht vorgestellt hat.
Unter der Engerser Eisenbahnbrücke hat mein Mann einen wunderschön ausgespülten
Baumstamm entdeckt und mir natürlich sofort gezeigt. Ich war dann so begeistert
von diesem Exemplar, dass es mir nicht ausreichte, nur ein Foto davon zu machen.

Davon abgesehen, dass unser Plastikbeutel mit Sammelstücken zu dem Zeitpunkt
schon so gefüllt war, dass ein Henkel gerissen ist, hätten wir dieses große Baumstück
niemals bis zum Auto tragen können.

Doch ich hätte es so gerne gehabt!

Also überlegte ich laut, ob es nicht eine Möglichkeit gäbe, das Auto so zu parken,
dass der Transportweg nicht zu weit ausfällt, und mein Mann überlegte mit!
Da der HSV spielte, mussten wir erst einmal nach Hause, jedenfalls mein Mann musste.
Von dort aus konnte ich meinen jüngsten Sohn bitten, mir den Gefallen zu tun,
mit uns gemeinsam noch einmal zum Rhein zu fahren, um dort den Baum ins Auto zu laden,
wozu er gerne bereit war.

Der HSV hat gewonnen, mein war Mann guter Laune und ich war es auch!!!

Denn, mit vereinten Kräften haben wir es geschafft!

Danke an Mann und Sohn!!!

Nun steht er auf unserer Terasse und ich sinniere, ob ich ihn am Stück in meinem Garten
unterbringe, oder ob ich ihn zersäge, dass sowohl die schöne, ausgespülte Unterseite,
als auch das dekorativ abgeflämmte obere Ende zur Geltung kommen können.
Im Hintergrund sammeln sich die bei zahlreichen Spaziergängen gefundenen Schätze, von
denen das ein oder andere Stück auch noch plastisch weiter verarbeitet werden kann.

1.Februar 2011

… gepiekt!

Kalenderblatt im Februar.

Bei meinen Gartenarbeiten im Februar letzten Jahres fand ich eine junge,
etwas noch flügellahme Wespe am Boden.
Das gab mir Gelegenheit sie ausgiebig mit der Kamera zu “studieren”.
Wenn ich richtig recherchiert habe, handelt es sich dabei wahrscheinlich um eine Französische Feldwespe. Anzunehmen ist, dass dies eine Jungkönigin ist, da nur diese überwintern.

Sieht sie nicht wirklich königlich aus?

Auch farblich verfremdet hat sie eine sehr edle Ausstrahlung.

Auf dem Konkurrenzkalender gibt es diesmal ein weiteres Bild
von Eisformationen auf dem Gletschersee Jökulsarlon (großes Foto)
und auf den kleinen Bildern ein paar Eindrücke vom Fuß des Gletschers Langjökull.

Hier noch ein paar Bilder in größerer Auflösung.

Da es bei unserer Ankunft am Langjökull zum Buchen eines Schneemobils schon zu spät war,

sind wir ein wenig zu Fuß über den Gletscher gelaufen.

Außer Eis, gab es auch sehr viel fließendes und auch stehendes Wasser.

Faszinierende An- und Ausblicke rund um den Gletscher.

Bei der endlosen Weite von Eis und Steinen fühlte man sich ganz klein und fast allein auf der Welt.

Blau leuchtendes Eis schwimmt im Gletschersee Jökulsarlon und Fjallsarlon.

Nicht nur die Gletscherformationen, Steintürmchen und Eisfiguren,
sondern auch die Tiere haben unsere Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
Drei Seehunde haben wir in dem eiskalten Wasser entdecken können,
was schon ein wenig überrascht hat.

Weil ein Bild schöner ist als das andere, hier noch einmal der Fjallsarlon,

mit den für Island sehr typischen, kunstvoll gestapelten Steinetürmchen im Vordergrund.

9.Januar 2011

… gibt es hier.

Impressionen beim Samstags-Spaziergang.

Das Hochwaser kommt!

Unser gern genommener Spazierweg am Rhein.

Eisschollen treibenauf dem schnell ansteigenden Hochwasser.

So wie wir, sucht sich auch das Wasser neue Wege.

Das Grundwasser kommt mit Blubberblasen nach oben gestiegen.

Hier gibt’s kein Durchkommen mehr.

Sonne und Wolken zaubern dennoch eine tolle Stimmung am Rhein.

Und auch dat Dörfje ist freundlich angestrahlt.

8.Januar 2011

… was für ein Anblick !!!

Tauwetter,

eigentlich nichts, was einen reizt, auch nur einen Schritt vor die Tür zu gehen.

Doch dann werde ich von meinem lieben Mann ganz geheimnisvoll doch nach draußen gelockt,

denn ihm hab ich es zu verdanken, dass ich in den Genuß kam, diese fantastische Szenerie zu sehen.

Blick von Gladbach in Richtung Block (Kirche).

Natürlich war ich dann schon wieder unersättlich

und mein Mann hat mit mir eine Foto-Spritztour durch die Nebelbänke gemacht.

Baum im Nebelfeld

So haben wir auch diese Rehe entdecken können.

Jetzt habe ich wieder einmal die Bestätigung,

es gibt kein Wetter, das nicht seinen besonderen Reiz hätte.

Und ich bin froh, dass mein Mann meine Begeisterung für schöne Aufnahmen teilt

und mir dementsprechend nicht nur Futter für meine Augen liefert, sondern mir auch Beine macht.

5.Januar 2011

… ist das Gefühl,

beim Anblick der vielfältigen, unglaublichen Natuphänomene,

die sich auf Island endlos aneinander reihen.

Erster Eindruck ist whow !

Zweiter Eindruck -unverändert Whow !

dritter Eindruck immer noch whow! - und es geht einfach immer weiter so.

Schon sehr, sehr lange hatte ich davon geträumt dort Urlaub zu machen,
wo es brodelt, sprudelt, dampft, kocht, zischt und blubbert.
Zu meiner Freude teilt mein Mann dieses Interesse mit mir.

Schon viele Vulkan-Inseln und andere vulkanische Gebiete
standen bisher auf dem Urlaubs-Programm.
Ich weiß gar nicht, ob ich sie alle zusammen bekomme.
Dazu gehören:

Maui, La Palma, Lanzarote, Teneriffa, La Reunion, Sizilien,
die Azoren (Sao Miguel, Pico, Faial, Sao Jorge, Flores),
die Kapverden (Sal, Santo Antao, Sao Nicolau, Fogo, Santiago),
die Galapagos-Inseln (Baltra, Bartolome, Genovesa, Caleta Tortuga Negra, Isla Plaza Sur,
Santa Cruz, Floreana, Espanola, San Christobal, Isla Lobos, Santa Fe, Seymor Norte).

Wir haben schon etliche Vulkane bestiegen bzw. befahren (Haleakala, Teneguia, Ätna,
Mt.St. Helens, Chimborazo, Guagua Pichincha, Pico Fogo, Teide, Piton de la Fournaise)
oder von Ferne qualmen sehen (Tungurahua),
oder uns vor Ort die Folgen eines kürzlichen Ausbruchs angesehen
(Mt. St. Helens und jetzt auch Eyjafallajöküll).

Vor vielen Jahren war der Yellowstone-Park ein Kompromiss-Angebot,
weil Island einfach zu teuer war für einen Urlaub.
Der Yellowstone hatte mich absolut begeistert mit seiner farbigen Landschaft
und es hat schon sehr meiner Vorstellung von einer “lebenden” Erde entsprochen.

Doch jetzt, nachdem ich beides gesehen habe, muss ich feststellen,
dass Island doch noch einiges mehr zu bieten hat.

Ein Versuch Island mit Schlagworten zu beschreiben lautet dann in etwa so:

Lava, Steine, Felsen, Berge, Spalten, Krater, Höhlen, Wüste, Wasser, Flüsse, Seen, Wasserfälle, Furten, Eis, Gletscher, Schafe, Pferde, Möwen, Heide, Moos, Himmel, Schwefel, Dampf, blau, rot, grün, braun, türkis, gelb, kalt, heiß, warm, nass, trocken,  -  wunder-wunderschön und niemals langweilig.

Ich werde versuchen, die Reihe “Island” in Anlehnung an die Schlagworte
aber auch begleitend zu den noch kommenden Kalenderblättern fort zu setzen.

4.Januar 2011

… auf meinem Kalenderblatt im Januar.

Für diesen Kalender habe ich die großformatigen Bilder

mit meinen Sprüchen und Beschreibungen auf Fotokarten ergänzt.

In diesem Jahr hängen an unseren Wänden

einige unterschiedliche Islandkalender mit beeindruckenden Fotos.

Vom “Nikolaus” erhielten wir den ersten Kalender als Geschenk.

Die Fotografien sind von Jan Michael Hosan – Photography.

Über den Link kann man unter dem Schlagwort Landscape

auf der ersten Seite einige seiner Island-Impressionen genießen.

Einen weiteren Kalender gab’s zu Weihnachten von unseren Freunden,

die mit uns gemeinsam im letzten Sommer Island bereist haben.

Zu meinem, traditionell “handgearbeiteten” Foto-Kalender,

der nicht ausschließlich Aufnahmen aus Island zeigt,

gibt es dann auch noch einen digitalen Konkurrenten,

für den mein Mann eine bunte Vielfalt unserer Urlaubseindrücke zusammengestellt hat.

Richtig mystisch wirkt das erste Bild, geschossen durch die Fensterscheibe eines Restaurantes in Vik.

Wolken kommen am frühen Abend über die Berge gefallen

und verhüllen die bizarren Nadelfelsen im Meer.

Etwas später sind die Wolken verzogen und die Felsen heben sich deutlich ab

vor dem Himmel im Abendrot.