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13.Januar 2010

… diesen Miniatur-”Eierstrauß” zu identifizieren.

Per Zufall habe ich das Sträußlein in meiner Küche an einer Pflanze gefunden.

Ich bin überrascht, wie filigran diese Gebilde sind und total “begeistert”,

dass man sogar die geöffneten Deckelchen der Brutstätte erkennen kann.

Um eine Vorstellung zu bekommen, wie klein diese “Fortpflanzungsblümchen” sind,

hier noch ein paar zusätzliche Aufnahmen.

Was mich dann weniger begeistert hat, ist die Tatsache, dass man beim

“Pellen” der Eier auch noch lebendes Inventar entdecken konnte.

Die Trauermücke

kann es nicht sein, da diese ihre Eier in die Blumenerde ablegt.

Babba, ich zähl auf dich, hast du auch dafür einen Spezialisten?

31.Dezember 2009

… möge ein Engel,

dieses niedliche Exemplar ist nur symbolisch gemeint,

euch auf dem Weg ins neue Jahr begleiten

und das Glück in seinen Armen auch immer eures sein!

13.November 2009

igitt schreien.

Wenn man genau hinschaut,

weckt dieses Bild doch auch Emotionen.

Eine kleine Radnetzspinne, die sich zum Schlafen (Wärmen?) an eine Egelschnecke kuschelt.

Ich habe sie unter der sich lösenden Rinde eines abgestorbenen Baumes gefunden.

Diese Asseln saßen auch unter der Rinde,

von nahem betrachtet, wirken sie fast wie Gürteltiere.

Ich hätte nicht gedacht,

dass unter einer Baumrinde zu dieser Jahreszeit noch sooo viele Tiere aktiv sind.

Hab allerings keine Ahnung was aus dieser Raupe einmal werden wird.

Auch diesen Kokon habe ich gefunden, doch was verbirgt sich darin?

Meine Neugier war nicht zurück zu halten,

darum habe ich nachgesehen, wer sich dort versteckt.

Zuerst habe ich nur Eier gesehen,

doch auf dem Foto konnte ich dann auch etliche kleine Maden entdecken.

Wen habe ich denn nun an seiner Weiterentwicklung gehindert?

Und noch ein dickes Ding, das sich für den Winter schon warm eingepackt hat,

auch das war unter der Rinde.

Der letzte Fund im Garten, dieses niedliche Schirmchen.

15.Oktober 2009

… war das nicht, der Mittwoch in der letzten letzte Woche.

Es war sehr warm und es lag viel Feuchtigkeit in der Luft.

Zum Mittagessen gab es Kribbelschen.

In meinem Kartoffelsack fand ich dieses Exemplar, das leider auch über die Reibe musste.

Dazu gab es Reisbrei und geschmorte Äpfel.

Soweit war alles noch in Ordnung.

Das Essen war gelungen und hat geschmeckt, es war gespült und ich habe die, bei der Zubereitung entstandenen biologischen Abfälle (reichlich besucht von Fruchtfliegen), in den Kompost entsorgt. Nun wollte ich mich gestärkt an den Schreibtisch setzen, um meine Vorbereitungen für den nächsten Arbeitstag in Angriff zu nehmen.
Um dabei einen klaren Kopf zu haben, wollte ich die Fenster öffnen, was ich aber sehr schnell bleiben ließ, als ich durch die Scheibe blickte.
Auf der Fensterbank und an der Glasscheibe tummelten sich unzählig viele Marienkäfer, die sicherlich ins Zimmer geflogen wären, hätte ich das Fenster geöffnet. Da dieses Bild, das sich mir bot , nicht alltäglich war, wollte ich es natürlich fotografisch einfangen. Mein Bemühen, durch die Scheibe zu knipsen, gab ich schnell auf, weil mir einfiel, dass ich vom Balkon aus sicherlich einen besseren Blick auf die Fensterbank haben müsste.

Also – raus auf den Balkon.

Was sich mir dort bot, war extrem. Nachdem ich den ganzen Sommer über in meinem Garten vergeblich nach den im Vorjahr zahlreich vorhandenen Marienkäfern (in allen Entwicklungsstadien) gesucht hatte, war ich, kaum dass ich draußen war, umgeben von geräuschvoll umherfliegenden schwarzen, roten und orangenen Käferchen mit unterschiedlich vielen Punkten. Es war mir kaum möglich zu fotografieren. Die Tierchen setzten sich auf meinen Fotoapparat, auf mein leuchtend blaues Kleid, krochen allerdings auch hinein, verfingen sich in meinem Haar und strömten natürlich dabei ihren nicht sehr angenehmen “Duft”-stoff aus. Es war für mich einerseits kaum auszuhalten, andererseits war ich fasziniert von dem Schauspiel. Die weiße Hauswand war übersät von Marienkäfern aller Arten, aber auch in meinen Kakteen tummelten sie sich, was sich als schönes Fotomotiv bot. Irgendwann aber fühlte ich mich dann wie in Hitchcocks Film “Die Vögel” und floh mit einem Schauern in die Küche, aber nicht ohne sicher zu gehen, dass kein Tier mehr in meinen Haaren oder meiner Kleidung steckte.

In der Küche gab es mir dann den Rest. All die Fruchtfliegen, die zuvor auf den Abfällen gesessen hatten, waren wohl so frei auch noch die Verwandtschaft einzuladen und haben in Wolken meine Küche in Beschlag genommen. Am liebsten wäre ich weggelaufen. Da aber meine Essensreste zum Abkühlen noch in der Küche standen, wollte ich sie schnellstens wegräumen und vor dem Ungeziefer bewahren, was natürlich schon ein wenig zu spät war. Ich nahm also die Schüssel mit den Schmoräpfeln, die von Fliegen umlauert war und klopfte sie auf den Tisch, um die lästigen Biester so zu vertreiben. Es war wohl etwas zu heftig, denn der noch lauwarme Zucker-Zimt-Saft spritzte hoch und landete in meinem Gesicht und auf meinem Kleid.

Darum schnellstens ins Bad, Brille, Gesicht und Kleid säubern. Hierbei musste ich dann feststellen, dass ich mir im Eifer der Käfer-Foto-Session einen Kaktusstachel in den Kopf gerammt hatte. Einen ziemlich großen Stachel, in die Stirn , gerade so am Haaransatz. Mit einer Pinzette versuchte ich ihn zu entfernen, was mir bei der Größe des Stachels nicht allzu schwierig erschien. Doch leider brach er ab und das, was drin stecken blieb, wollte und wollte nicht heraus. So puhlte und stocherte ich so lange, bis mir die Wunde eingfach zu groß wurde, ohne dass ich erfolgreich gewesen wäre. Also ließ ich den Stachel dort wo er war, in der Hoffnung, dass er sich irgendwann selbst entfernt. Die Wunde ist inzwischen abgeheilt, ob der Stachel draußen ist, kann ich nicht sagen.

So, nun hab ich genug erzählt, jetzt kommen noch ein paar der unter diesen Umständen geschossenen Fotos.



1.Oktober 2009

… wo wir geh’n und steh’n,

kann es jeder seh’n.

1.Oktober 2009

… da gibt es viel zu entdecken!

Kalenderblatt Oktober

Den Pilz habe ich auf einer Parkwiese in Bendorf-Sayn gefunden.

Der Frosch saß in einem Teich, in dem man bei genauerem Hinschauen

zwischen all dem Grün viele dieser Tierchen ausmachen konnte.

27.September 2009

… ich hab mich verlaufen!

Einsames Spinnenbaby.

Hier noch eine andere “Wohnung” mit reichlich Nachwuchs.

27.September 2009

der Klapperstorch

Spinnenphobiker sollten die Tür geschlossen halten!
Dahinter befindet sich eine Listspinne mit Nachwuchs im Kinderzimmer.



Spinnenmutter mit Babies



25.September 2009

… kein geniales Kunstwerk ist !!!

Titel: Baum

Ein Gemeinschaftswerk von Spinne und Wind.

Ich habe daran kein bißchen manipuliert.

1.September 2009

… in meinem Garten.

Ich freue mich über jede Biene, die sich in meinem “wilden” Garten einfindet.

Kalenderblatt September.