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7.Dezember 2010

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13.November 2010

… ein Geysir,

beziehungsweise sogar zwei, “direkt vor unserer Haustür”.

Gerade mal begeistert vom Island-Urlaub zurück gekommen,

wird mir bei Recherchen über vulkanische Phänomene,

mal wieder so richtig bewußt, dass ich eigentlich mitten im Vulkangebiet lebe.

Prinzipiell ist mir das nicht neu,

das wurde uns ja schließlich im Erdkunde-Unterricht schon gelehrt,

auch sammelt sich der Bims in meinem Garten

und das ein oder andere Erdbeben hat mich schon unsanft im Bett  durchgerüttelt.

Wir haben den Vulkanpark in der Nähe, können den Vulkanpfad erwandern,

haben das ein oder andere Maar schon umrundet und wissen auch,

dass es den, gerade mal einen Katzensprung entfernten,

allerdings bisher nur aus der Ferne beäugten,

Kaltwassergeysir bei Andernach

gibt.

Dieser ist übrigens der größte Kaltwassergeysir der Welt

mit einer bis zu 60 Metern hohen Wassersäule.

Hier von Leutesdorf aus gesehen

Ganz neu erfahren habe ich aber dann,

über Google und Wikipedia,

dass es auch noch einen zweiten, etwas kleineren Geysir,

im Volksmund liebevoll “Brubbel” genannt,

ebenso ganz in unserer Nähe zu besichtigen gibt.

Erstaunlich, dass man erst in weite Ferne reisen muss,

um dann auf Sehenswürdigkeiten,

gerade mal einen Sonntagsausflug entfernt,

aufmerksam zu werden.

Den Sonntagsausflug haben wir dann natürlich auch schnellstens unternommen.

Hier einmal eine Fotoserie vom “Ausbruch” des kleinen Geysirs in Wallenborn

(immerhin bis zu 4 Meter hoch).

7.Juli 2010

… was hinter diesem grazilen Stachelmohn zu sehen ist.

Vorsicht, nicht jeder mag’s.



nachdem mein Mann mich schon vor dem Urlaub darauf hingewiesen hatte, dass diese riesige Spezies auf der Insel anzutreffen wäre. Doch schon bei unserer Ankunft stellte ich voller Begeisterung fest, dass unsere Pension von unendlich vielen dieser Tiere umgeben war und sie sich geradezu in Augenhöhe “präsentiert” haben. Näheres darüber nachzulesen gibt es hier.

Seidenspinne auf La Reunion




Hier ein Blick aus “unserem” unterm Dach gelegenen Schlafzimmerfenster.

Zwischen uns und diesen Palmen

liegt der zu “unserem” Haus gehörige Garten, eine Straße

und auch auf der gegenüber liegenden Straßenseite noch einmal ein Garten.

-und – wie viele Seidenspinnen kann man aus dieser Entfernung sehen?

Man beachte, dies ist nur ein kleiner Ausschnitt unseres Panoramas.

31.Mai 2010

im Garten.

Wer hat denn dieses Bild an den Balken gemalt?

Ich konnte keinen Urheber entdecken!

Kleine Insekteneier und ein paar Gewebefäden – das war’s!

Und ganz kurios, am nächsten Tag war all der Zauber verschwunden

24.April 2010

diesen Kurs mit Erfolg absolviert

hat eine kleine Spinne, deren Werk ich im Garten entdeckt habe.

Zuerst habe ich nur die goldenen Fäden in der Sonne glitzern sehen, gerade als ich enttäuscht den Garten verlassen wollte, weil einfach nichts neues im Pflanzen- oder Tierreich zu  entdecken war.

Dann entdeckte ich sonnige Effekte, bewirkt durch 3 Deko-Glaskugeln,

die erfreulicher Weise seit einigen Jahren als Geburtstagsgeschenk meinen Garten zieren.

Bei näherem Hinschauen war meine Begeisterung kaum zu bremsen, denn dieses kleine Spinnlein

hat doch tatsächlich ein hübsches Herz gewebt.

Dieses Bild ist nicht bearbeitet, das Gewebe sah tatsächlich genau so aus.

Ich war dann allerdings animiert, diese “Webkunst” noch etwas weiter zu “spinnen”.

Die bunten Farben im rechten Bild sind durch eine Blitz-Aufnahme zum Vorschein gekommen,

hier habe ich nur den dunklen Hintergrund etwas heller gesprenkelt.

27.Februar 2010

… begann schon im Keller zu keimen.

Christoffel, ein schmuck anzusehendes Kerlchen, musste Schlimmes erleiden,

ehe er von forscher Hand aus einem dunklen Bruchsteinkeller gerettet wurde

und schließlich auch noch seine große Liebe fand.

Unendlich lang, so kam es ihm jedenfalls vor,

lag Christoffel sehr beengt,

inmitten einer Anhäufung unförmiger, knolliger, schäbiger Gestalten,

zusammengescharrt auf nacktem, gestampften Erdboden.

Die knolligen Abkömmlinge eines Nachtschattengewächses,

völlig verunstaltet durch Pocken und Narben,

starrten ihn beständig an mit ihren unzähligen Augen und drängten sich dicht an ihn,

so dass er sich überhaupt nicht rühren konnte,

um auf seine missliche Lage aufmerksam machen zu können.

Eines Tages jedoch ergriff ihn eine starke menschliche Hand und hob ihn vom Boden,

allerdings unter Mißachtung seiner Persönlichkeit,

denn sie warf den hoffnungsvollen kleinen Wicht, ohne irgendeine persönliche Zuwendung,

zu anderen ausgesuchten Knollen in einen roten Behälter und trug diesen ihn ins Licht.

Christoffel hatte trotz der rüden Behandlung das Gefühl,

dass ihm noch etwas besonderes widerfahren würde.

Wieder wurde er, wenn auch nicht mehr so arg beengt, in eine dunkle Kammer gesperrt,

wo er weiterhin in dem roten Behälter, einem Plastikeimer verbleiben musste.

Christoffel bemerkte allerdings, dass unter all den häßlichen Mitbewohnern des Behälters

noch eine weitere Persönlichkeit verborgen war,

zu der er aber, zu seinem Kummer, keinen Kontakt aufnehmen konnte.

Dann kam der Tag der Tage.

Christoffel wusste nicht, wie ihm geschah.

Er wurde zusammen mit einigen Knollen aus dem Eimer gegriffen und erneut ans Licht gebracht.

Sie landeten alle auf einer Arbeitsplatte in der Küche,

neben einer Spüle und gefährlich nahe an einem scharfen Messer.

Den hässlichen Knollen wurden vor seinen Augen,

ja, ok, Christoffel hatte auch ein paar mehr als zwei,

eben all dieselben ausgestochen, die Pocken und Narben entfernt

und dann wurden sie auch noch mit einem Skalpell gehäutet.

Sie sahen dadurch schon wesentlich ansprechender aus,

doch Christopher befürchtete, dass ihm sehr bald das gleiche Schicksal treffen würde.

Doch dann,

er wurde ergriffen und er schrie:

“schau mich doch an, ich bin keine so schäbige Knolle, ich bin ein Mann!

Ich habe Gefühle, ich möche noch etwas erleben!”

Und, oh Wunder es hat gewirkt, er wurde beachtet,

er wurde bewundernd angeschaut und unbeschadet zur Seite gelegt.

Aber es kam noch besser.

Außer seiner Wenigkeit wurde tatsächlich auch noch das herrlichste Wesen,

das man sich, als ein zum Schattendasein verdammter, keimender Jüngling

nur vorstellen kann, aus dem Dunkel ins Licht geholt.

Karo, ausgestattet mit üppigen Kurven, wurde ebenso wie Christoffel,

aus dem Pulk der Knollen befreit.

Er sah sie und war überwältigt bei ihrem Anblick.

Die Küchenfee, die allen häßlichen Knollen eine Schönheits-OP zukommen ließ,

erkannte mit geschultem Auge, dass Christoffel und Karo zu einander gehörten

und gewährte ihnen schöne Momente des Zusammenseins.

Die beiden entwickelten sofort Gefühle füreinander, sie kuschelten innig miteinander.

Es war zum Herz erweichen.

 

So vergönnte die liebe, mitfühlende Küchenfee

den beiden Verliebten auch noch ein Zusammentreffen im Bettchen,

allerdings züchtig unter der Decke.

 

Die Zwei waren einfach nur noch glückselig und wagten voller Freude ein Tänzchen.

Die Küchenfee hatte ein Einsehen,

sie gewärte den beiden in Anmut vereinten Liebenden, eine weitere Daseinsfrist,

denn ihre Herzen schlugen nun einmal füreinander.

Sie dürfen sich noch so lange tief in ihre Augen blicken,

bis auch sie dem Termin auf der Schönheitsfarm

zu einem Ganzkörper-Peeling nicht mehr entrinnen können.

So leben die Beiden noch für einige Tage in liebevoller Umarmung.

 

 

13.Januar 2010

… diesen Miniatur-”Eierstrauß” zu identifizieren.

Per Zufall habe ich das Sträußlein in meiner Küche an einer Pflanze gefunden.

Ich bin überrascht, wie filigran diese Gebilde sind und total “begeistert”,

dass man sogar die geöffneten Deckelchen der Brutstätte erkennen kann.

Um eine Vorstellung zu bekommen, wie klein diese “Fortpflanzungsblümchen” sind,

hier noch ein paar zusätzliche Aufnahmen.

Was mich dann weniger begeistert hat, ist die Tatsache, dass man beim

“Pellen” der Eier auch noch lebendes Inventar entdecken konnte.

Die Trauermücke

kann es nicht sein, da diese ihre Eier in die Blumenerde ablegt.

Babba, ich zähl auf dich, hast du auch dafür einen Spezialisten?

11.Januar 2010

… im Wald.

Ist das nicht ein Pinguin?

Ich habe ihn ans Meer gebracht,

zu seinen Brüdern.

6.Januar 2010

… in Bendorf,

eine Bereicherung für den Ort!

Ich finde diese bunt gestaltete Wand sehr ansprechend.

Regelmäßig, wenn ich meine Mutter besuche, habe ich die Gelegenheit, darauf zu schauen.

Die Mal-Aktivitäten an der Mauer habe ich aber irgendwie verpasst.

Als ich hier zum Fotografieren angehalten habe, war mir gar nicht klar,

wie frisch die Malerei noch war,

doch hier
konnte ich entdecken, dass das Bild zu dem Zeitpunkt noch nicht komplett war.

Ich kann mich auch vage daran erinneren,

in der Nähe Autos mit Ulmer Kennzeichen

und drum herum etliche junge Leute gesehen zu haben, das waren dann wohl die Künstler.

1.Dezember 2009

… Ansicht!

Kalenderblatt Dezember

Drei Ebenen sind es, die hier gleichzeitig im Bild festgehalten sind.