Archiv für Kategorie » verwunderlich «

20.März 2012

Man stelle sich vor, ich habe ein Leben gerettet!

Dieser niedliche Hase lag übelst zugerichtet in der Mülltonne.

Zum Glück habe ich ihn entdeckt, auch wenn kaum etwas von ihm zu erkennen war.

Mit Hilfe von  Massage, Akkupressur und kleinen Pflastern

konnte ich ihm dazu verhelfen

zu Ostern einen Platz im Nest zu finden.

Das gerettete Findelkind fühlt sich richtig wohl bei mir.

Hier zum Schluss auch noch ein Foto von dem armen Hoppel,

in dem Zustand, wie ich ihn aus der Mülltonne befreit habe.

Schon erbarmungswürdig, oder?

 

18.Dezember 2011

 

der Baum,

der ausgesucht wurde, an Weihnachten unser Wohnzimmer zu schmücken.

Noch wirkt er sehr erbarmungswürdig, doch genau deshalb wurde er ausgesucht.

Er sollte nicht einfach abgeholzt werden, um Platz für neuere “schönere” Bäume zu schaffen.

Er soll bewundert werden, weil auch er eine einzigartige Schönheit besitzt.

Ich bin sicher, er wird es schaffen!

 

Allen, die sich auf diese Seite verirren,

oder mit Absicht mal wieder rein schauen,

wünsche ich noch eine schöne letzte Adventswoche

und ein Freude bringendes Weihnachtsfest.

 

 

 

 

4.September 2011

und Heiß!

Kalenderblatt September


Direkt neben eisigen Feldern dampft es und zischt es.

Heißes Wasser läuft in kleinen Bächen durch das zweitgrößte Hochtemperaturgebiet Islands.

Wir sind am Kerlingarfjöll, einem beeindruckenden Gebirgsmassiv.

Hier hatten wir großes Glück, allerdings auch Pech.

Unser Glück war, dieses traumhafte Gebiet überhaupt zu entdecken,

ohne explizit danach zu suchen,

denn in den Reiseführern wird es nur sehr spärlich beschrieben.

Die Sonne hat am späten Nachmittag den Gebirgszug (Tafelvulkane aus Rhyolith-Gestein)

in bunten Farben erstrahlen lassen, was uns 6 Tage zuvor,

bei der Wanderung durch Landmannalaugar,

dem sogenannten “Highlight des Hochlandes” sehr gefehlt hatte.

Und nun zu unserem Pech:

Es war leider schon so spät am Tage, dass wir kaum mehr als eine halbe Stunde hatten,

(das ist hier gerade mal gar nichts) um zu Fuß und hautnah dieses Gebiet zu erkunden.

Die Lanschaft zu erwandern, war ein regelrechter Balanceakt.

Bergauf und bergab ging es teilweise recht steil über Treppen, Stege und Holzbrückchen,

oder man suchte sich einen Pfad zwischen Fumarolen, Matsch, Eis und heißem Wasser.

Hätte ein wunderschönes Abenteuer werden können.

Hier ein paar beeindruckende Ausschnitte dieser Landschaft.

Durch Anklicken sieht man das Vollbild mit Beschreibung, auch als Slideshow anzusehen.


Der Konkurrenzkalender

zeigt einen wunderschönen Blick auf das Hafenstädtchen Husavik.

Die Kirche (1907) fällt durch ihre außergewöhnliche Bauart sofort ins Auge.

 

Das Foto oben links

zeigt eine von der Abendsonne angestrahlte Flussschleife kurz vor Reykholt.

Die beiden kleinen Bilder links unten sind beim Fischerdorf Dalvik aufgenommen,

wo wir spontan ein Fischfestival besuchen wollten,

von dem man uns in einer Tourist-Info erzählt hatte.

Doch entgegen der erhaltenen Information, war das Fest schon zu Ende, als wir ankamen.

Dennoch gab es dort schöne und interessante Eindrücke fest zu halten.

Das wie eine Hängematte anmutende Fischernetz

gehörte mit zur festlichen Dekoration des kleinen Ortes.

Hier noch mehr Fotos dazu.

Das Foto rechts unten auf dem Kalender, zeigt den Blick aus unserem Hotelfenster in Höfn,

der sich durch Ebbe und Flut immer wieder veränderte.

 

1.August 2011

… im Kompost!

Hierbei handelt es sich nicht wirklich um Blüten,

sondern um eine Lebensform, die nicht eindeutig der Tier- oder Pflanzenwelt zuzuordnen ist.

Es gibt sicher viele Menschen,

die anwidert und voll Ekel den Blick abwenden, wenn sie so etwas sehen,

doch ich war einfach nur fasziniert und regelrecht begeistert,

dass ich diese gelbe Lohblüte, eine Schleimpilz-Art,

in meinem eigenen Garten gefunden habe.

So hat dieses Foto im August einen Platz  in meinem Kalender gefunden.

Da ich schon vor einiger Zeit einen fesselnden Beitrag (BBC) hierzu gesehen hatte,

war mein Blick hierfür sensibilisiert.

Bei youtube findet man einige interessante Filmsequenzen zu dieser Spezies.

Hier auch noch weitere schöne Aufnahmen von  diesem Sonderling, Mai 2010.

Auch im März 2011 gab es neues Leben im Kompost.

Auf dem Konkurrenzkalender

gibt’s diesmal Sequenzen vom Ausbruch des Strokkur.

Dazu gab es hier schon eine Reihe Fotos zu sehen.

Hier noch ein paar weitere Eindrücke aus dem Heißquellengebiet Haukadalur.

15.Juni 2011

… die Spinne die leuchtet.

- das dachte ich jedenfalls,

als ich dieses Tier bei Nacht, blinkend auf meiner Terrasse entdeckte.

Da ich noch nie von so einem Phänomen gehört hatte, hab ich dann erst mal gegoogelt.

Hier hat auch schon mal jemand an seiner Wahrnehmung gezweifelt.

Ich habe jetzt den Beweis!

Die Spinne hat sich eine “Taschenlampe” gepackt,

und man bekommt den Eindruck, dass sie selbst mit einem Leuchtkörper ausgestattet ist.

Bei genauer Betrachtung sieht man den kleinen Hinterleib der Spinne

und erkennt das Glühwürmchen in ihren Fängen.

(in diesem Fall wäre, was die Proportionen anbelangt, die Bezeichnung  “Glühwurm” passender)

“Tatort” am nächsten Morgen.

Ich musste ja jetzt doch einmal nachschauen,

ob bei Tage etwas von der Nachtszene wieder zu entdecken ist.

Hier der Täter und seine Opfer.

 

3.April 2011

hängt ein Auto im Möbelhaus?

Ein Scherz?  – wir haben doch schon den 3. April !

Ist schon eine tolle Perspektive,

- heute gefunden in der Fensterfront eines Neuwieder Möbelhauses.

3.April 2011

… am Rhein

Eine

Schwarzpappel

- umgestürzt, entwurzelt, für tot gehalten -

liegt gestrandet zwischen all dem Schwemmholz

am Rande des teilweise ausgetrockneten Flussbettes

und blüht !

Ein schöner Anblick!

11.Februar 2011

… nach dem Hochwasser am Rhein.

Macht wohl gerade Pause, der Mini-Bagger.

Gefunden bei einem Spaziergang in Engers am Rhein.

Ganz schön großspurig der Kleine, oder ?

11.Dezember 2010

…  entblößter “Schneemann”

darum hinter dem Zaun versteckt.

11.Dezember 2010

11