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16.Juni 2016

…vom Eichhörnchen.

 

Jetzt weiß ich, wo es die rote Wolle weg genommen hat.

Meine arme Vogelscheuche muss bald schon wieder neu eingkleidet werden.

30.April 2016

… beim Nestbau.

Zwei Tage bevor es in den Urlaub ging, haben wir noch einmal ein junges Eichhörnchen ums Haus wuschen sehen.

Wieder Zuhause fanden wir dann eine stark verschmutzte Terrasse vor. Überall verteilt lag vertrocknetes Gras, kleine Zweige, Moos und Blätter. Einiges hing auch an der Hauswand, überall dort, wo es einen Halt für das vertrocknete “Baumaterial” gab. Ein Blick nach oben ins Gebälk zeigte dann auch, was das Eichhörnchen während unserer Abwesenheit an Arbeit geleistet hat.

Als Nest kann man dieses “Bauwerk” schon gar nicht mehr bezeichnen.

Überhang nach allen Seiten.  Woher das Eichhörnchen die rote Wolle hatte ist mir ein Rätsel. Ein wenig sauer bin ich allerdings schon, weil es mir mein Webervogel-Nest, das draußen dekorativ mit Schwemmholz-Vogel aufgehängt war, kaputt gemacht hat.

Hier das wenige,was davon noch übrig geblieben ist.

Hier kann man sehr gut erkennen, wieviel rotes Material in das Gebilde eingearbeitet ist.

Ich kann mir allerdings überhaupt nicht vorstellen, dass dieses “moderne Wohnhaus” je bewohnt sein wird.

3.April 2016

… total verwirrt?

Ich bin es jedenfalls, wenn ich sehe, was das (rückgekehrte?) Tierchen hier so treibt. Schon vor 2 Tagen sah ich es in den Balken unseres Terrassendaches sitzen. Als es auch mich bemerkte, floh es erschrocken an der Hauswand weiter hoch auf das Dach. Von dort über einen kleinen Umweg zurück ins Feld.

Mit der hastigen Fluchtbewegung unterm Dach kam einiges von oben herunter geflogen. Bei näherem Hinsehen entpuppten sich die Funde als gedrahtete Strohbündel und getrocknete Dekozweige, die ich zum Weiterverarbeiten aufbewahrt hatte. Ich konnte allerdings nicht wirklich ausmachen, wo das Eichhörnchen diese Dinge gefunden hatte, aber auch nicht, was es damit überhaupt vor hatte. Das Stroh habe ich dann vom Draht befreit und im Garten verteilt, weil ich befürchtete, das Eichhörnchen könne sich bei nochmaligem “Diebstahl” daran verletzen. Heute nun, hat mein Mann das Eichhörnchen wieder auf der Terrasse erwischt.


Oben auf dem Balken liegt schon ein einsamer Weidekätzchen-Zweig.


Den hat das Eichkätzchen wohl hier gemopst.


Dann kam es mit vollem Munde wieder die Wand hoch, um den Grasballen auf dem Balken abzulegen.

 

 

 

 

 

Das Gras gab es hier in ausreichender Menge.

Frisch gemäht und zum Mulchen abgelegt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier kommt auch schon der Nachschub!

Und das hier ist das Bauergebnis Nr.2.
Hiebei entdecke ich doch schon wieder ein gedrahtetes Strohbündel!!!

Auch ein wenig Tanne aus Nachbars Garten steckt mit drin. Aber sagt mal bitte, sieht das aus wie ein Kobel? Ich befürchte so langsam, die Eichhörnchen in meinem Efeu sind von einem Vogel aufgezogen worden und versuchen nun, wie gelernt, ein Nest zu bauen. Denn ein Kobel im Efeu direkt am Haus ist ja eigentlich auch schon sehr ungewöhnlich. Die Eichhörnchen-Mutter hatte ich nicht einmal gesehen während all dieser Zeit, als die Jungen uns so viel Spaß bereitet hatten. Ich bin jetzt echt gespannt, wie das mit dem “Nestbau” weitergeht.


Hier noch ein Bild vom “Nest” von der Rückseite aus betrachtet.


Diese “Hängematte” hat das Eichhörnchen mit Hilfe eines Spinnenwebs bei seiner Arbeit kreiert.

12.März 2016

… alles schon vorbei?

Ohne Kündigung, ohne Abschied, ohne eine Kontaktadresse!

Seit 5 Tagen kein Eichhörnchen mehr gehört oder gesehen.

Das war der letzte Blick, den wir erhaschen konnten.
Am Tag darauf hörten wir sie noch übers Dach trappeln und miteinander spielen.
Und dann – wie abgeschnitten.

Ein trauriges SORRY! an unsere Ostergäste, mit denen wir uns die Freude gerne noch geteilt hätten.

Nachdem ich das Eichhörnchen-Junge zum ersten Mal entdeckt hatte, habe ich nach Informationen über die Lebensweise der niedlichen Tiere gesucht, um einschätzen zu können, was uns noch erwartet. Gefunden habe ich dann dieses:

Sechs Wochen nach der Geburt unternehmen die Jungen mit ihrer Mutter die ersten Schritte außerhalb des Kobels. Nach acht bis zehn Wochen werden die Nesthocker nicht mehr gesäugt und suchen selbständig ihre Nahrung – am liebsten Nüsse, Beeren, Bucheckern, Pilze oder Fichtenzapfen.

Hier bin ich also davon ausgegangen, dass “mein Kleines” sechs bis acht Wochen alt sein könnte.

 

Weiter hieß es dann:

Sie bleiben noch bis zu vier Monaten mit der Mutter und untereinander zusammen. Entdeckungstouren finden zu der Zeit immer in der Nähe des Nestes statt und die Eichhörnchenmutter ist bei Gefahr sofort zur Stelle, um die Kinder in ihrem Maul in Sicherheit zu bringen.

Diese Aussage führte dazu, dass ich mich noch auf eine lange Zeit freute, in der ich das Treiben der Eichhörnchen würde beobachten können.

Mit ca. 3 – 4 Monaten können sich die Tiere selbstständig ernähren und werden dann von der Mutter vertrieben. Die Jungtiere bleiben noch einige Monate in der Nähe des mütterlichen Nestes und suchen sich ein eigenes Gebiet in der Nähe des Geburtsortes. Manchmal leben die Tiere sogar monatelang noch “Tür an Tür”.
Allerdings kommt es auch nicht selten vor, dass die Mutter mit den selbständigen Jungen einige Zeit das Nest noch gemeinsam nutzt, bis sich die Jungen selbst mit einer Behausung ausgestattet haben.

Wenn man dann noch dieses liest, rechnet man doch sicher nicht damit, dass die Freude “mittendrin” so aprupt endet!!!

 

Etwa 80 Prozent der Jungtiere überleben das erste Jahr nicht!
Die kleinen Eichhörnchen haben eine Menge natürlicher Feinde. Baummarder, Wiesel, Wild- oder Hauskatzen sowie Habichte, Mäusebussarde und Eulen haben es auf die Nager abgesehen. Sehr viele Nester werden von Krähen geräubert, die die Eichhörnchen an ihre Brut verfüttern. Auch Elstern und gelegentlich Eichelhäher fressen die Jungtiere.

Hilfe! hilfe! Wenn ich das nun wieder lese, hoffe ich doch, dass “meine” Eichhörnchen einfach nur in einen schöneren Kobel umgezogen sind, auch wenn ich sie gerne noch vor meinem Fenster beheimatet hätte.

Krähen und Elstern auch Wiesel und Bussarde gibt es hier reichlich. Ich möchte mir nicht vorstellen, dass sie unserer Freude ein Ende bereitet haben.

2.Juli 2015

… mein Zaun wird bunt.

 

Das schöne daran ist, ich kann jede einzelne Latte nach Belieben umfärben.

Einfach genial!!!

7.Januar 2015

… mal anders!

Hab wohl versäumt, meine “Winter-Erdbeeren” rechtzeitig zu ernten.

Nun ist es offensichtlich zu spät! - alles Eis!

- selbst die späten Blüten!

– nur noch zum Lutschen!

 

31.Dezember 2014

Silvesterparty im Bootshaus Amadeus Neuwied  – ein “Ausrutscher”

Vielversprechend hatte es geklungen, das Plakat, mit dem 2013 zur Silvesterparty eingeladen wurde.

Eine unvergessene Silvesternacht.

Das Feuerwerk am Rhein gehört zu dem schönsten Höhepunkt des Jahreswechsels.

Genießen Sie mit uns diese Nacht mit einem abwechslungsreichen Programm und jede Menge Partystimmung.

Reservierung und Karten-Vorverkauf bei uns bis zum 20.12.2013


Programm:

19:00 Uhr: Sektempfang

20:00 Uhr: Warmes und kaltes Buffet
Musikalische Unterhaltung mit Relyn
(Musik der 60er, 70er und 80er- Jahre aus den aktuellen Charts)

Ab 21:00 Uhr: Partybeginn
Tanzmusik mit Relyn www.relyn.de
Tanzen Sie in das Neue Jahr

23:00 Uhr: Mitternachts-Snack

24:00 Uhr: Anstoß mit einem Glas Sekt auf das Neue Jahr 2014
auf unsrer Rheinterasse mit Blick auf das Feuerwerk am Rhein.

40,00 € pro Person

 

Das Lokal war den wenigsten aus unserem Freundeskreis bekannt, also haben wir uns verlocken lassen und haben beschlossen, dort den Jahreswechsel zu feiern.

9 Karten wurden gekauft. Für eine 10. Person, die erst am Silvesterabend die Karte kaufen würde, wurde ein Platz am Tisch erbeten und zugesichert.

Die Eintrittskarten, das war ein kleiner Lichtblick, waren gleichzeitig Losabschnitte für eine Tombola.

Die Lokalität, ein “Bootshaus” eben, war recht eng bestuhlt und mit sparsamen Mitteln für die Feier dekoriert. Der erwünschte 10. Platz an unserem Tisch fehlte. Ein Stuhl war schnell gebracht, ein fehlendes Sektglas für den Begrüßungstrunk war nur nach mehrmaligem Einfordern mit Mühen aufzutreiben. Wie sich im weiteren Verlauf zeigte, gab es nicht genügend Gläser für alle Gäste, egal welches Getränk man gerade bestellte. Die jungen Damen, die für die Bedienung zuständig waren, versuchten alle Defizite, die ihnen sichtlich peinlich waren, mit Freundlichkeit und Eifer wieder wett zu machen.

Der Weg zum Buffet, das in einem vergleichbar engen, kleinen Räumchen aufgebaut war, gestaltete sich als eine harte Geduldsprobe. Wir jubelten heimlich, weil wir von unserm Tisch aus auf das Buffet schauen konnten. Unser Jubel war allerdings verfrüht, weil sich dann herausstellte, dass die für uns eingesehene Tür, der Ausgang für die Buffetgänger war. Also mussten wir uns in die Schlange reihen und dem vorgegebenen Weg folgen. Da sich aus 2 Ausgängen Schlangen bildeten, um dann an einer Engstelle zusammenzutreffen und per Reißverschlussverfahren (das allerdings nicht recht funktionieren wollte) in besagtes Räumchen zu gelangen, standen die Personen, die dem Buffet am nächsten saßen, endlos lange in Wartestellung. Bis die letzten Gäste das Buffet erreicht hatten, waren die mager bestückten Vorspeisenplatten schon blank geputzt. Nicht blank geputzt war allerdings das Geschirr und Besteck, mit dem das “Festmahl” eingenommen werden sollte. Fingerabdrücke und glitschiger Kniest glänzte einem vom Teller entgegen. Gelegenheit sich nach einem besseren Exemplar zu bemühen gab es nicht, dafür war das Gedränge viel zu groß und der Raum zu eng. Also hoffte man darauf, dass man mit den leckeren Speisen das schmuddelige Drunter vielleicht vergessen kann. Aber leider konnte man auch das leckere Essen vergessen.

Lieblos waren die Speisen dargeboten und auch sonst hat man alle Kosten und Mühen gescheut. Nachschub in den Speisebehältern ließ auf sich warten, so ging man nach langem Anstehen mit nur mäßig gefülltem Teller wieder an seinen Platz. Beim Nachtisch gab es dann das gleiche Spiel, wie bei der Vorspeise, die Letzten schauten in die Röhre, bzw. in die Leere.

Verschiedentliche Anmerkungen dem Veranstalter gegenüber, wurden nicht ernst genommen und mit läppischen Antworten abgetan. Die Sängerein, Ehefrau des Chefs, hat eine schöne klare Stimme und kann auch sehr gut singen. Die Lautstärke grenzte allerdings nah an die Schmerzgrenze und es war kaum möglich sich mit seinem Gegenüber zu unterhalten. Ein gut gemeintes Unterhaltungsprogramm, Tänze und andere phillipinische Showeinlagen, waren nur von den Gästen zu sehen, die unmittelbar neben den Show-Akts platziert waren.

Das angekündigte Feuerwerk, das von allen Seiten gezündet wurde, war schon toll anzusehen. Man musste sich allerdings sehr vorsehen. Es gab viele Menschen, die das Schauspiel genießen wollten, doch am Rheinufer schoss und feuerte und knallte jeder, als wäre er alleine am Werk, gelegentlich fiel einem dann auch schon mal was vom Himmel auf den Kopf. Zum Glück hat niemand, soweit man es mitbekam, schlimmeren Schaden davon getragen.

Bei der Auslosung haben doch tatsächlich 3 Teilnehmer von unserem Tisch etwas gewonnen. Wir erhielten einen 10,00 €-Gutschein, einzulösen genau in diesem Lokal. Wir erhofften uns, den Gutschein bei der Abrechnung unserer Getränke einlösen zu können, um nicht noch einmal hier hin zu müssen. Leider wurde gerade das nicht geduldet.

Mal schauen, wie es für uns ausgeht, wenn wir mit dem Gutschein bei einem Rheinspaziergang dort auf eine Tasse Kaffee einkehren.

Ganz sicher weiß ich, dass ich niemandem empfehlen werde, dort eine Silvesterparty zu besuchen, Die Reaktion des Veranstalters auf unsere Beschwerden, die sicher nicht die einzigen waren, lässt darauf schließen, dass er nicht vorhat im kommenden Jahr irgend etwas anders zu machen.

Auch in diesem Jahr gab es wieder das vielversprechende Plakat.

Der Preis ist inzwischen gestiegen!

Ob sie wohl dafür eventuell ein ausreichendes Angebot für das Büffet besorgt haben?

Ich wünsche es allen Gästen, die dieses Jahr bei Amadeus eine glänzende Silvesterfeier erleben möchten. Wenn sie Glück haben, glänzt ja vielleicht auch das Porzellan – und dann hoffentlich nicht wegen der Fett-Rückstände.

1.August 2014

… Kartoffelmärchen.

Erinnert ihr euch noch an Karo und Christoffel ?

Die Liebe hat wohl noch weiter gekeimt.

Der Beweis: in diesem Jahr gab es bei mir im Garten,

dort, wo ursprünglich mein Kompost lagerte und ein kleines Hügelchen zurück geblieben ist,

einen sehr fruchtbaren

Kartoffel-Tomaten-Sonnenblumen-Nacht-und Königskerzen-Mutterkraut-Kermesbeeren-Acker.

Wobei, Acker ist die falsche Bezeichnung, es ist eher ein Urwald.

All diese Pflanzen sind, ohne mein gärtnerisches Zutun, dem Kompost entsprungen.

Die Kartoffeln habe ich nicht gestetzt, habe die Pflanzen aber als solche erkannt und war gespannt,

ob es irgendwann auch irgendwas zu ernten gäbe.

Die Tomatenpflanzen sprossen wie Blumensträuße aus der Erde.

Etliche Pflanzen konnte ich verschenken, doch den Rest habe ich einfach sich selbst überlassen.

Entsprechend wild hat sich die Ecke inzwischen gestaltet.

Nun kam die Fage auf, wann werden denn Kartoffeln geerntet?

Erfahrung hatte ich bisher keine. Aber wozu hat man denn die kleinen Helferlein bei Google!

Also, von denen erfuhr ich, ernten kann man, wenn das Laub abgestorben ist.

Inzwischen hoffte ich aber auch, auf die ein oder andere reife Tomate.

Die Suche im “Urwald” gestaltet sich als sehr mühsam,

da das Laub ungestützt kreuz und quer durcheinander wächst.

Man hat Probleme, keine der Gewächse “tot” zu treten.

Hierbei entdeckte ich dann aber, das Kartoffel-Laub ist schon recht verrottet.

Juppidu, Kartoffelernte ist angesagt!!

Nach Anheben der Pflanze folgen ein paar Würzelchen – und das war’s.

Na gut, hab ja auch nichts angehäufelt, das soll ja bei Kartoffeln sehr wichtig sein.

Schade aber!

Doch dann, beim Ausreißen von Mutterkraut, das sich wirklich mittlerweile überall dazwischen klemmt,

zog ich ein Kartöffelchen aus der Erde.

Eine weitere Kartoffel lugte aus dem gelockerten Boden heraus.

Das veranlasste mich doch ein wenig zu “wühlen”.

Und siehe da, es kamen mehr und mehr Kartoffeln zum Vorschein.

Eine richtig große war leider schon angefault.

Jetzt aber beginnt das Märchen.

Ich bekam plötzlich “Karolinchen” in die Hand,

die laut nach ihrem “Stoffel” rief.

Stoffel folgte dann auch ganz schnell.

Sie hatten sich in der Erde schon warm aneinander gekuschelt, weil sie sich so sehr mochten.

Da sich aber ihr Kinderwunsch nicht erfüllt hatte,

kümmerten sie sich liebevoll um ein kleines Entchen, das ihnen zugelaufen war.

Zusammen mit all den anderen Erdlingen, fühlen sie sich sichtlich wohl.

Ich bin dann mal gespannt, wie diese Liebesgeschichte noch enden wird.

Ich jedenfalls liebe meine Kartoffeln,

Von ganzem Herzen!!!

 

 

20.Juni 2012

So lieb ich das!

Gesehen im Zoo Neuwied

22.April 2012

… gefunden,

hat dieses Schiff am Rhein.

Dieses Fundstück hat ein kleines Schmunzeln  ins Gesicht gezaubert.