Archiv für Kategorie » Glücksgefühl «

5.Juli 2010

… hat hoffentlich nicht nur mir geschmeckt.

Es gab drei unterschiedliche Füllungen.

Die unterste Torte war mit einer Pfirsisch-Orange-Maracuja-Creme gefüllt,

die mittlere mit Zitronencreme und Mischobst,

die oberste mit Schokocreme,

der Kuchenteig war bei allen der gleiche Bisquit-Teig.

Dummerweise wurde für die Hochzeitsgäste nur die unterste Torte angeschnitten.

War zwar nicht so gedacht, hat aber das Gesamtbild etwas weniger zerstört.

Hier erst die vorproduzierten Deko-Elemente aus Zuckermasse.

Direkt vor Ort wurden die Torten auf den Ständer gehoben

und mit den Dekoblüten und Blättern verziert.

Die Dekore und Schriften wurden schon am Vortag aufgetragen.

Das Brautpaar musste zur eigenen Sicherheit, was sich später auch bewährt hat,

an dem, in die Torte “gerammten” Fussballtor,

festgebunden werden.

Von hinten ins Tor geblickt.

Und hier der offizielle Anschnitt der Torte.

5.Juli 2010

… waren wir zwar nicht,

aber dann hätten wir auch nicht so einen klaren Ausblick auf unsere Urlaubsinsel gehabt.

Mein Kalenderblatt im Juli.

Auch im ausgefallenen Kalender gibt’s im Juli ein Luftbild von La Reunion,

diesmal aber bei einem Tandem-Gleitschirm-Flug aufgenommen.

Ein wunderschönes Erlebnis, das zudem noch mit einem Diplom belohnt wurde.

2.Juni 2010

und dem “Backofenakrobaten”

ein Traumpaar wurde.

Making of …

Kantenhocker-Hochzeitspaar für die Hochzeitstorte.

Begonnen habe ich mit dem “Knochengerüst” aus Draht (ohne Foto).

Den Draht habe ich mit Alufolie verpackt, um somit eine Körpersubstanz zu erhalten.

Diese Figuren waren dadurch schon recht stabil, aber doch beweglich.

Auf die Alufolie habe ich mit Fimo die sichtbaren Teile des Körpers modelliert.

Schon konnte mit der Kleidung begonnen werden.

Nach jedem Arbeitsschritt kam ein Backvorgang im Ofen,

um nicht die filigranen Details wieder kaputt zu machen.

Die Brille des Bräutigams ist leider beim Arbeiten zerbrochen.

Die Braut hat mir sehr viel Kummer bereitet,

da sie im Backofen immer wieder umfiel und sich mehrere Male das Genick brach.

Auch war sie es “Schuld”, dass ich mir meine Hand sehr heftig am Backofen verbrannte,

darum war sie von dem Zeitpunkt an nur noch die “blöde Tussi”.

Man möge meine Titulierung entschuldigen!

Anzug und Kleid wurden Detailgetreu nach Fotos gearbeitet.

Hier hat die Braut schon wieder einen Genickbruch.

Da das Brautkleid ein Traum aus Taft und Tüll war,

habe auch ich versucht, unterschiedliche Materialien dafür zu nutzen,

um es möglichst ähnlich wirken zu lassen.

Nach diesem Schritt hat die Braut mich fast zum Weinen gebracht.

Ich wähnte mich fast fertig mit den gröbsten Vorarbeiten,

als dann nach einem wiederholten Sturz der Braut im Backofen,

das stufige Oberkleid in mehrere Stücke zerbrochen war.

Also wieder von vorne, beziehungsweise Flickarbeit mit den verbliebenen “Puzzlestücken”.

Aus Schaden wird man klug -

jetzt habe ich die Stufen miteinander verbunden, um ihnen Stabilität zu verleihen.

Bräutigam bei akrobatischen Übungen im Backofen.

Trotz hoher Temperaturen hat er stets sehr diszipliniert Haltung gewahrt.

Noch ein Blick in den “Schwitzkasten”.

Ab sofort war es mir nicht mehr möglich auf die “Tussi zu schimpfen,

denn jetzt waren die beiden einander verbunden

und nur noch als Paar unterwegs.

Endlich hat die Braut auch ihre prachtvolle Hochzeitsfrisur.

Nun schwitzen sie Arm in Arm und dürfen auch schon auf einer Kante hocken.

Geschafft!!!

Die Braut trägt ihren Schmuck, den Brautstrauß hält sie in Händen

und der Bräutigam hat eine neue Brille.

Ich bin gespannt, was das Original-Brautpaar zu diesem

Tortenpärchen meint, ob es wohl gefällt?

In Wirklichkeit sehen die Beiden natürlich wesentlich besser und hübscher aus,

das steht vollkommen außer Frage.

Hier noch ein paar Detailaufnahmen.

Jetzt muss nur noch die Torte gelingen.

Für die Zeit “nach der Torte”

hab ich dem Paar auch noch ein Bänkchen gebaut.

28.Mai 2010

… “Mieses Karma” von David Safier?

Diese Waldameise (aufgenommen am 1. Mai) hat mich wieder an das Buch erinnert.

Es war sehr spannend den Tieren zuzuschauen, die einen teilweise abgestorbenen Baum bewohnten

und diesen in einem beachtlichen Tempo immer mehr aushöhlten.

Das, was diese Ameise mit ihren Mundwerkzeugen trägt, sind abgebissene Späne,

die sie aus dem Baum heraus befördert hat.

Unter dem Baum sah es dementsprechend dann so aus.

Noch mal zurück zum Buch, für alle, die es noch nicht kennen, ich kann’s nur empfehlen.

Mir ist es schwer gefallen, das Buch aus der Hand zu legen

und wenn ich es dennoch musste, ist mir das Schmunzeln so schnell nicht aus dem Gesicht gewichen.

Hab gehört, dass es auch noch weitere lesenswerte Schmunzelbücher von David Safier gibt.

Kritik nachzulesen hier.

24.April 2010

diesen Kurs mit Erfolg absolviert

hat eine kleine Spinne, deren Werk ich im Garten entdeckt habe.

Zuerst habe ich nur die goldenen Fäden in der Sonne glitzern sehen, gerade als ich enttäuscht den Garten verlassen wollte, weil einfach nichts neues im Pflanzen- oder Tierreich zu  entdecken war.

Dann entdeckte ich sonnige Effekte, bewirkt durch 3 Deko-Glaskugeln,

die erfreulicher Weise seit einigen Jahren als Geburtstagsgeschenk meinen Garten zieren.

Bei näherem Hinschauen war meine Begeisterung kaum zu bremsen, denn dieses kleine Spinnlein

hat doch tatsächlich ein hübsches Herz gewebt.

Dieses Bild ist nicht bearbeitet, das Gewebe sah tatsächlich genau so aus.

Ich war dann allerdings animiert, diese “Webkunst” noch etwas weiter zu “spinnen”.

Die bunten Farben im rechten Bild sind durch eine Blitz-Aufnahme zum Vorschein gekommen,

hier habe ich nur den dunklen Hintergrund etwas heller gesprenkelt.

28.Februar 2010

… hat gestern

nicht nur mich nach draußen gelockt.

Außer einem schon recht gut beladenen, fleißigen Bienchen,

hab ich in der Sonne noch weitere Insekten entdecken können,

wie man bei genauem Hinschauen entdecken kann.

Krokusse, Huflattich und Winterlinge bringen Farbe in die Gärten,

der Haselstrauch treibt Blüten,

Flugzeuge malen Bilder in den strahlend blauen Himmel.

Diese junge Wespe, wahrscheinlich eine Königin, weil nur diese überwintern,

habe ich beim Arbeiten im Garten am Boden entdeckt.

Ich konnte sie sehr gut fotografieren, da sie offensichtlich noch nicht flugtauglich war.

Bei der Bestimmungssuche habe ich gelernt,

dass diese Wespen in keiner Weise aggressiv sind, sondern im Gegenteil sogar nützlich.

Leider hat sich bei der Fotoserie mal wieder mein Makro-Objektiv verabschiedet.

Der Autofokus hat ohne irgend eine Vorwarnung seine Funktion eingestellt.

Jetzt fühle ich mich arg beschnitten,

gerade wo es wieder anfängt sehr interessant zu werden in der Natur.

Ab sofort also nur noch Elefanten und Dinosaurier im Sucher.

27.Februar 2010

… begann schon im Keller zu keimen.

Christoffel, ein schmuck anzusehendes Kerlchen, musste Schlimmes erleiden,

ehe er von forscher Hand aus einem dunklen Bruchsteinkeller gerettet wurde

und schließlich auch noch seine große Liebe fand.

Unendlich lang, so kam es ihm jedenfalls vor,

lag Christoffel sehr beengt,

inmitten einer Anhäufung unförmiger, knolliger, schäbiger Gestalten,

zusammengescharrt auf nacktem, gestampften Erdboden.

Die knolligen Abkömmlinge eines Nachtschattengewächses,

völlig verunstaltet durch Pocken und Narben,

starrten ihn beständig an mit ihren unzähligen Augen und drängten sich dicht an ihn,

so dass er sich überhaupt nicht rühren konnte,

um auf seine missliche Lage aufmerksam machen zu können.

Eines Tages jedoch ergriff ihn eine starke menschliche Hand und hob ihn vom Boden,

allerdings unter Mißachtung seiner Persönlichkeit,

denn sie warf den hoffnungsvollen kleinen Wicht, ohne irgendeine persönliche Zuwendung,

zu anderen ausgesuchten Knollen in einen roten Behälter und trug diesen ihn ins Licht.

Christoffel hatte trotz der rüden Behandlung das Gefühl,

dass ihm noch etwas besonderes widerfahren würde.

Wieder wurde er, wenn auch nicht mehr so arg beengt, in eine dunkle Kammer gesperrt,

wo er weiterhin in dem roten Behälter, einem Plastikeimer verbleiben musste.

Christoffel bemerkte allerdings, dass unter all den häßlichen Mitbewohnern des Behälters

noch eine weitere Persönlichkeit verborgen war,

zu der er aber, zu seinem Kummer, keinen Kontakt aufnehmen konnte.

Dann kam der Tag der Tage.

Christoffel wusste nicht, wie ihm geschah.

Er wurde zusammen mit einigen Knollen aus dem Eimer gegriffen und erneut ans Licht gebracht.

Sie landeten alle auf einer Arbeitsplatte in der Küche,

neben einer Spüle und gefährlich nahe an einem scharfen Messer.

Den hässlichen Knollen wurden vor seinen Augen,

ja, ok, Christoffel hatte auch ein paar mehr als zwei,

eben all dieselben ausgestochen, die Pocken und Narben entfernt

und dann wurden sie auch noch mit einem Skalpell gehäutet.

Sie sahen dadurch schon wesentlich ansprechender aus,

doch Christopher befürchtete, dass ihm sehr bald das gleiche Schicksal treffen würde.

Doch dann,

er wurde ergriffen und er schrie:

“schau mich doch an, ich bin keine so schäbige Knolle, ich bin ein Mann!

Ich habe Gefühle, ich möche noch etwas erleben!”

Und, oh Wunder es hat gewirkt, er wurde beachtet,

er wurde bewundernd angeschaut und unbeschadet zur Seite gelegt.

Aber es kam noch besser.

Außer seiner Wenigkeit wurde tatsächlich auch noch das herrlichste Wesen,

das man sich, als ein zum Schattendasein verdammter, keimender Jüngling

nur vorstellen kann, aus dem Dunkel ins Licht geholt.

Karo, ausgestattet mit üppigen Kurven, wurde ebenso wie Christoffel,

aus dem Pulk der Knollen befreit.

Er sah sie und war überwältigt bei ihrem Anblick.

Die Küchenfee, die allen häßlichen Knollen eine Schönheits-OP zukommen ließ,

erkannte mit geschultem Auge, dass Christoffel und Karo zu einander gehörten

und gewährte ihnen schöne Momente des Zusammenseins.

Die beiden entwickelten sofort Gefühle füreinander, sie kuschelten innig miteinander.

Es war zum Herz erweichen.

 

So vergönnte die liebe, mitfühlende Küchenfee

den beiden Verliebten auch noch ein Zusammentreffen im Bettchen,

allerdings züchtig unter der Decke.

 

Die Zwei waren einfach nur noch glückselig und wagten voller Freude ein Tänzchen.

Die Küchenfee hatte ein Einsehen,

sie gewärte den beiden in Anmut vereinten Liebenden, eine weitere Daseinsfrist,

denn ihre Herzen schlugen nun einmal füreinander.

Sie dürfen sich noch so lange tief in ihre Augen blicken,

bis auch sie dem Termin auf der Schönheitsfarm

zu einem Ganzkörper-Peeling nicht mehr entrinnen können.

So leben die Beiden noch für einige Tage in liebevoller Umarmung.

 

 

24.Februar 2010

… die ersten Kraniche über Gladbach,

juchhu, es wird Frühling!

Zuerst konnte ich sie nur hören, doch dann entdeckte ich gleich 2 Schwärme am Himmel.

Die Vögel waren mindestens ebenso froh gestimmt wie ich,

denn sie erweckten den Eindruck am Himmel miteinander zu tanzen,

es war ein wunderschöner Anblick.

Beide Schwärme haben sich vermischt und sind wieder auseinander geflogen.

Teilweise hat es ausgesehen, als malten sie Bilder an den Himmel.

Das hat auch mich animiert, das ein oder andere Bild malerisch zu bearbeiten.


13.Februar 2010

diesmal nur drin und drum, aber nicht drauf,

denn dort prangt aus entsprechendem Anlass der Ehrenhut.

Versuch Nr. 2

Diesmal mit einem Schokoladenteig,

weil er angeblich besser zu verarbeiten ist, als ein Bisquit.

Das kann ich in meinem Fall nicht bestätigen,

denn der Schokokuchen hat beim Zerteilen sehr stark gekrümelt.

Aus dem Grund gibt es auch kein Querschnitt-Bild, denn das sah nicht sehr fotogen aus.

Geschmacklich war am Teig allerdings nichts auszusetzen.

Die Außenverkleidung werde ich auch bevorzugt nach dem zuerst versuchten Rezept wiederholen,

da dieses nicht ganz so süß war.

Das Herstellen der Zuckerblumen hat gut geklappt und richtig Spaß gemacht.

Dr.-Hut und Frau Dr-Silhouette ist mit Kakao eingefärbte Zuckermasse.

Kalorien darf man lieber nicht zählen,

sonst überlässt man die Torte doch lieber den Mäusen!

12.Februar 2010

… Maus …

Diese hier:

ist mir beim letzten Spaziergang durch den verschneiten Wald über den Weg gelaufen.

Sie war entweder überhaupt nicht ängstlich,

oder aber so sehr verängstigt, dass sie nicht dazu in der Lage war, weg zu laufen.

Jedenfalls hat sie es mir sehr leicht gemacht, ein paar Fotos zu schießen,

ehe sie dann nach ein paar Sätzen einfach im Schnee “abtauchte”.

Habe auch diesmal, wie auch dort wieder ein paar weitere sehr exotische Tiere entdeckt,

wie z.B. diesen Ameisenbär,

aber auch

diesen Windhund,

diesen niedlichen schlafenden Baby-Elefanten

und dann auch noch

den feinen Hermelin.

Um welches Tier es sich hier handelt, habe ich noch nicht herausgefunden,

dachte ursprünglich einmal an ein kleines Äffchen,

bin aber etwas unsicher geworden,

vielleicht kann mir ja da “ein Fachmann”, darf auch “Männin” sein, weiterhelfen.