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30.Dezember 2014

… 2014 in unserem Garten.

Nur damit man’s nicht vergisst.

 

Hier noch einen Blick über den Zaun.

 

 

 

1.August 2014

… Kartoffelmärchen.

Erinnert ihr euch noch an Karo und Christoffel ?

Die Liebe hat wohl noch weiter gekeimt.

Der Beweis: in diesem Jahr gab es bei mir im Garten,

dort, wo ursprünglich mein Kompost lagerte und ein kleines Hügelchen zurück geblieben ist,

einen sehr fruchtbaren

Kartoffel-Tomaten-Sonnenblumen-Nacht-und Königskerzen-Mutterkraut-Kermesbeeren-Acker.

Wobei, Acker ist die falsche Bezeichnung, es ist eher ein Urwald.

All diese Pflanzen sind, ohne mein gärtnerisches Zutun, dem Kompost entsprungen.

Die Kartoffeln habe ich nicht gestetzt, habe die Pflanzen aber als solche erkannt und war gespannt,

ob es irgendwann auch irgendwas zu ernten gäbe.

Die Tomatenpflanzen sprossen wie Blumensträuße aus der Erde.

Etliche Pflanzen konnte ich verschenken, doch den Rest habe ich einfach sich selbst überlassen.

Entsprechend wild hat sich die Ecke inzwischen gestaltet.

Nun kam die Fage auf, wann werden denn Kartoffeln geerntet?

Erfahrung hatte ich bisher keine. Aber wozu hat man denn die kleinen Helferlein bei Google!

Also, von denen erfuhr ich, ernten kann man, wenn das Laub abgestorben ist.

Inzwischen hoffte ich aber auch, auf die ein oder andere reife Tomate.

Die Suche im “Urwald” gestaltet sich als sehr mühsam,

da das Laub ungestützt kreuz und quer durcheinander wächst.

Man hat Probleme, keine der Gewächse “tot” zu treten.

Hierbei entdeckte ich dann aber, das Kartoffel-Laub ist schon recht verrottet.

Juppidu, Kartoffelernte ist angesagt!!

Nach Anheben der Pflanze folgen ein paar Würzelchen – und das war’s.

Na gut, hab ja auch nichts angehäufelt, das soll ja bei Kartoffeln sehr wichtig sein.

Schade aber!

Doch dann, beim Ausreißen von Mutterkraut, das sich wirklich mittlerweile überall dazwischen klemmt,

zog ich ein Kartöffelchen aus der Erde.

Eine weitere Kartoffel lugte aus dem gelockerten Boden heraus.

Das veranlasste mich doch ein wenig zu “wühlen”.

Und siehe da, es kamen mehr und mehr Kartoffeln zum Vorschein.

Eine richtig große war leider schon angefault.

Jetzt aber beginnt das Märchen.

Ich bekam plötzlich “Karolinchen” in die Hand,

die laut nach ihrem “Stoffel” rief.

Stoffel folgte dann auch ganz schnell.

Sie hatten sich in der Erde schon warm aneinander gekuschelt, weil sie sich so sehr mochten.

Da sich aber ihr Kinderwunsch nicht erfüllt hatte,

kümmerten sie sich liebevoll um ein kleines Entchen, das ihnen zugelaufen war.

Zusammen mit all den anderen Erdlingen, fühlen sie sich sichtlich wohl.

Ich bin dann mal gespannt, wie diese Liebesgeschichte noch enden wird.

Ich jedenfalls liebe meine Kartoffeln,

Von ganzem Herzen!!!

 

 

27.März 2014

… ‘nen Vogel

freigestellt!

 

Gartenrotschwänzchen, freigestellt

Ist das jetzt besser so?

26.März 2014

… und ich dachte,

jetzt, so ohne Baum und Strauch meiden die Vögel meinen Garten.

Aber ganz im Gegenteil, sie kommen zu Besuch und trauen sich sogar richtig nah dran.

 

 

Besuch im Garten

 

Und dann ist mir doch dieser Schnappschuss gelungen!

 

 

junges Gartenrotschwänzchen

 

26.März 2014

… mal so zur Probe.

Man nehme ein altes Bett, das sich witterungsbedingt schon alleine in seine Einzelteile zerlegt.

Schöne Formen eigentlich, und zu schade für den Müll. Ein wenig aufgearbeitet könnten mir die

“Zaun-Elemente” gefallen.

Lattenzaun aus Bett

 

Auch mein Schwemmholz, solange kein Wurm drinnen ist, lässt sich sicher in den Zaun integrieren.

Mal sehen, ob, und wie sich das verwirklichen lässt.

Bett-Bretter und Schwemmholz

 

Was im Moment nicht an die Wand gelehnt werden kann, muss auf den Boden.

 

noch mehr Schwemmholz

 

25.März 2014

… liegt als Entwurf auf der grünen Wiese im Wohnzimmer.

Leider nur eine Miniatur, am Schreibtisch mit Span und Schere gebastelt.

Die grüne Blumenwiese hatte mich im Gartencenter angelächelt.

Und nachdem unser Garten bis zur Neugestaltung eher aussieht, wie ein Acker,

drängte es mich danach, das saftige Grün auch zu kaufen.

Die Zaunlatten habe ich, inspiriert durch ein Foto im Netz, ganz spontan zugeschnitten

und wie ein Puzzle zusammengelegt.

 

Traumzaun auf grüner Wiese

 

Nun suche ich jemanden,

der mir diesen Traum zu verwirklichen hilft.

Also, jeder der Rat weiß, oder Lust hat …

9.Juli 2012

… mein geliebter, “grässlicher” Kaktus.

Geliebt, weil er robust und schön ist (war) und weil ich Kakteen einfach gerne mag.

Grässlich, weil er sehr schlimme Stacheln hat. Die großen Stacheln sind relativ harmlos

im Vergleich zu den kleinen haarigen Stacheln rundherum, die man nach einer

Berührung einfach nicht mehr loszuwerden scheint. Das war auch der Grund,

warum der winterharte Kaktus nach draussen in den Balkonkasten verbannt wurde.

Vor Jahren sah er einmal so aus:

So hätte ich ihn auch gerne wieder, darum habe ich den Kasten auseinander genommen

und den Kaktus verjüngt. Jetzt sieht es im Balkonkasten wieder sehr ordentlich aus

und erst einmal auch etwas ungefährlicher als zuvor.

Bin gespannt, ob er mir das dankt.

 

 

 

 

 

 

21.März 2012

… nix los!

Leider ist mein “Rasen” voll davon.

Das heißt, eigentlich wächst durch meine zu 95 % geschlossene Moosdecke

noch der ein oder andere Grashalm neben Löwenzahn und Klee.

Da muss man doch etwas tun!

 

Mit dem Rechen zog ich etwas Moos los

und damit dann noch einen Hasen “groß”.

Der Kleine sich nicht lange bitten läßt,

besucht den Papierbruder in seinem Nest.

Dort können sie bis Ostern hocken,

zwischen gelben Osterglocken.


7.Oktober 2011

… ist das sicher nicht,

wenn ich behaupte,

die Natur schafft wunderschöne Kunstwerke.

Die Komposition mit den Fundstücken aus meinem Garten

stammt allerdings von mir,

arrangiert auf dem hochgestapelten Holzvorrat,

der mich immer wieder mit neuen  “Naturwundern” überrascht.

Auf dem Konkurrenzkalender

ist ein schon vertrautes Landschaftsbild vom  Kerlingarfjöll

als Großaufnahme der Blickfang.

Die  kleinen Fotos zeigen einen Solfataren aus dem Hochtemperaturgebiet Hveravellir.

Es ist ein eigenartiges Gefühl, so hautnah zu erleben,

dass die Erde wirklich im Inneren kocht und brodelt.

Beängstigend fast, dass es selbst an der Kruste, auf der wir uns bewegen,

kochend heiß aus der Erde brodelt und zischt.

Dass die Gletscher trotz vulkanischer Erdwärme weiter bestehen und auch

so viel Eis am Fjallsarlon noch ankommt ist schon erstaunlich.

Bei der Grjotagjá, einer Höhle östlich von Reykjahlíð am Mývatn,

zeigt sich noch einmal die hohe Temperatur, die aus dem Erdinneren kommt.

 

 

1.August 2011

… im Kompost!

Hierbei handelt es sich nicht wirklich um Blüten,

sondern um eine Lebensform, die nicht eindeutig der Tier- oder Pflanzenwelt zuzuordnen ist.

Es gibt sicher viele Menschen,

die anwidert und voll Ekel den Blick abwenden, wenn sie so etwas sehen,

doch ich war einfach nur fasziniert und regelrecht begeistert,

dass ich diese gelbe Lohblüte, eine Schleimpilz-Art,

in meinem eigenen Garten gefunden habe.

So hat dieses Foto im August einen Platz  in meinem Kalender gefunden.

Da ich schon vor einiger Zeit einen fesselnden Beitrag (BBC) hierzu gesehen hatte,

war mein Blick hierfür sensibilisiert.

Bei youtube findet man einige interessante Filmsequenzen zu dieser Spezies.

Hier auch noch weitere schöne Aufnahmen von  diesem Sonderling, Mai 2010.

Auch im März 2011 gab es neues Leben im Kompost.

Auf dem Konkurrenzkalender

gibt’s diesmal Sequenzen vom Ausbruch des Strokkur.

Dazu gab es hier schon eine Reihe Fotos zu sehen.

Hier noch ein paar weitere Eindrücke aus dem Heißquellengebiet Haukadalur.