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28.Februar 2010

… hat gestern

nicht nur mich nach draußen gelockt.

Außer einem schon recht gut beladenen, fleißigen Bienchen,

hab ich in der Sonne noch weitere Insekten entdecken können,

wie man bei genauem Hinschauen entdecken kann.

Krokusse, Huflattich und Winterlinge bringen Farbe in die Gärten,

der Haselstrauch treibt Blüten,

Flugzeuge malen Bilder in den strahlend blauen Himmel.

Diese junge Wespe, wahrscheinlich eine Königin, weil nur diese überwintern,

habe ich beim Arbeiten im Garten am Boden entdeckt.

Ich konnte sie sehr gut fotografieren, da sie offensichtlich noch nicht flugtauglich war.

Bei der Bestimmungssuche habe ich gelernt,

dass diese Wespen in keiner Weise aggressiv sind, sondern im Gegenteil sogar nützlich.

Leider hat sich bei der Fotoserie mal wieder mein Makro-Objektiv verabschiedet.

Der Autofokus hat ohne irgend eine Vorwarnung seine Funktion eingestellt.

Jetzt fühle ich mich arg beschnitten,

gerade wo es wieder anfängt sehr interessant zu werden in der Natur.

Ab sofort also nur noch Elefanten und Dinosaurier im Sucher.

20.Februar 2010

in meinem Garten.

Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern lauter denn je

und die Schneeglöckchen schießen förmlich aus dem Boden.

Die Rosen fangen an zu knospen,

auch die Weinbeere treibt aus.

Der letzte Schnee weist noch die Spuren von Nachbars Katze auf,

die ständig durch unseren Garten streift.

Die Zierquitte kann sich kaum noch zurück halten.

Die verschiedensten Schleimpilze beleben explosionsartig das feuchte Totholz.

Dass zu dieser Jahreszeit auch schon andere niedliche Pilze sprießen,

hätte ich nicht erwartet.

Ob das kleine Knübbelchen eine Feige werden will?

Der Boden zeigt noch Anzeichen von Frost, obwohl das Thermometeer 8° anzeigt.

Das erste Gänseblümchen hat sich wohl auch schon unter der Schneedecke entfaltet

und wirkt jetzt noch etwas müde.

Der kleine Zweiundzwanigpunkt-Marienkäfer läßt sich blicken

und auch

eine bis jetzt noch einsame Feuerwanze fällt mir ins Auge.

Dieses hübsche Insekt hat mir auch einen Fototermin gewährt.

Ich habe diesen Rundgang durch meinen Garten so richtig genießen können.

Ob jetzt bald der Frühling kommt?

17.Februar 2010

… und Schnee,

immer wieder neu !

Meine Gestaltungsversuche mit Eis aus dem Eimer.

Habe zwar das Gefühl, als hätte ich nicht die Wege eines Profis beschritten, aber irgendwie ?

ist mir dann doch das ein oder andere geglückt ??

11.Februar 2010

schießt es aus dem Boden.

Dieses Bild bot sich mir vor 2 Tagen im Vorgarten meiner Mutter.

Heute hat es wieder geschneit -

- jetzt sind es wirklich “Schneeglöckchen”

und Winterlinge im Schnee.

30.Januar 2010


… den Winter

und das, was er uns so bietet!

Es ist ärgerlich, wenn so ein Wassereimer einfriert, aber bei diesem Anblick

kann ich den Eimer glatt vergessen.

Wunderschöne Gebilde präsentieren sich hier.

Sogar kleine Eis-Tannenbäumchen habe ich im eingefrorenen Wassereimer entdeckt.

Hier bietet sich eine Skyline mit schiefem Dom.

Dieser Geist hat mich nicht gerade freundlich aus dem Garten angeblickt.

Kein Wunder, er hat Angst vollends zu verschwinden.

Dieser Tautropfen hingegen strahlt mich wieder richtig an

und ich erfreue mich daran.

2.Dezember 2009

Tor im Ehrenhof der Burg Thurant in Alken an der Mosel

2

Habe schon das erste Schneeglöckchen gefunden.


13.November 2009

igitt schreien.

Wenn man genau hinschaut,

weckt dieses Bild doch auch Emotionen.

Eine kleine Radnetzspinne, die sich zum Schlafen (Wärmen?) an eine Egelschnecke kuschelt.

Ich habe sie unter der sich lösenden Rinde eines abgestorbenen Baumes gefunden.

Diese Asseln saßen auch unter der Rinde,

von nahem betrachtet, wirken sie fast wie Gürteltiere.

Ich hätte nicht gedacht,

dass unter einer Baumrinde zu dieser Jahreszeit noch sooo viele Tiere aktiv sind.

Hab allerings keine Ahnung was aus dieser Raupe einmal werden wird.

Auch diesen Kokon habe ich gefunden, doch was verbirgt sich darin?

Meine Neugier war nicht zurück zu halten,

darum habe ich nachgesehen, wer sich dort versteckt.

Zuerst habe ich nur Eier gesehen,

doch auf dem Foto konnte ich dann auch etliche kleine Maden entdecken.

Wen habe ich denn nun an seiner Weiterentwicklung gehindert?

Und noch ein dickes Ding, das sich für den Winter schon warm eingepackt hat,

auch das war unter der Rinde.

Der letzte Fund im Garten, dieses niedliche Schirmchen.

3.November 2009

... als am 15. Oktober der große Kälte-Einbruch kam.

Meine Zimmerpflanzen hatte ich vorsorglich spät abends noch in Windeseile rein geholt.

Denn in der Nacht wurde es kalt,kalt,kalt,kalt kalt.

Am nächsten Morgen…

Die Morgensonne hat es kaum durch den Nebel geschafft.

Ein Hauch von Reif liegt wie Puderzucker auf dem Auto.

Die Rose trägt ein eisiges Häubchen.

Das gefrorene Wasser in den Eimern präsentiert filigrane Bilder.

Das Alpenveilchen leidet, weil ich es leider übersehen hatte, unter eiskalten Füßen.

Die Spinnweben präsentieren sich auch wieder gut sichtbar in leuchtendem Weiß.

Diese hübschen Blütchen konnte ich zwischen meinen Pflanzen entdecken.

Es war heftig viel Arbeit, alle vor dem Erfrieren geretteten Blumen zu versorgen

und in der Wohnung einen geeigneten Platz für sie zu finden.

11.Oktober 2009

… er hat einiges zu bieten.

Er erweitert unsere Wahrnehmungsmöglichkeiten -

und das auf vielfältige Weise.

Hier bringt die Sonne spritzende Regentropfen                                Hier sieht man doppelt!

ins richtige Licht.

Hier hat mein Kaktus unser Nachbarhaus in einem Regentropfen eingefangen.

1.Oktober 2009

… wo wir geh’n und steh’n,

kann es jeder seh’n.