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2.März 2010

und ein gutes Auge

waren nötig,

um dieses hübsche Tier

inmitten von all dem Grün entdecken zu können.

Das Foto für das Kalenderblatt im März ist auf La Reunion entstanden,

wo wir bei St. Paul in einem “paradiesischen Garten”

nach einem “Endormi” suchten

und unter anderem diesen hübschen Gecko fanden.

Bezahlt haben wir unsere Suche,

zusätzlich zum Eintrittsgeld auch noch mit unzähligen,

heftig schmerzenden Mückenstichen,

die es aber einfach wert waren.

Der ausgefallene Kalender zeigt Blätter des Frauenmantel,

von Tautröpfchen behaftet,

auf einer Grünfläche am Schloss in Salem am Bodensee.

28.Februar 2010

… in Neuwied zu erwarten

darum schließt die Feuerwehr die Tore am Deich.

Zur gleichen Zeit stehen am Rhein die Vögel zur Fußwäsche an,

denn Neuwied fordert saubere Pfoten!

wie hier deutlich zu lesen.

27.Februar 2010

… begann schon im Keller zu keimen.

Christoffel, ein schmuck anzusehendes Kerlchen, musste Schlimmes erleiden,

ehe er von forscher Hand aus einem dunklen Bruchsteinkeller gerettet wurde

und schließlich auch noch seine große Liebe fand.

Unendlich lang, so kam es ihm jedenfalls vor,

lag Christoffel sehr beengt,

inmitten einer Anhäufung unförmiger, knolliger, schäbiger Gestalten,

zusammengescharrt auf nacktem, gestampften Erdboden.

Die knolligen Abkömmlinge eines Nachtschattengewächses,

völlig verunstaltet durch Pocken und Narben,

starrten ihn beständig an mit ihren unzähligen Augen und drängten sich dicht an ihn,

so dass er sich überhaupt nicht rühren konnte,

um auf seine missliche Lage aufmerksam machen zu können.

Eines Tages jedoch ergriff ihn eine starke menschliche Hand und hob ihn vom Boden,

allerdings unter Mißachtung seiner Persönlichkeit,

denn sie warf den hoffnungsvollen kleinen Wicht, ohne irgendeine persönliche Zuwendung,

zu anderen ausgesuchten Knollen in einen roten Behälter und trug diesen ihn ins Licht.

Christoffel hatte trotz der rüden Behandlung das Gefühl,

dass ihm noch etwas besonderes widerfahren würde.

Wieder wurde er, wenn auch nicht mehr so arg beengt, in eine dunkle Kammer gesperrt,

wo er weiterhin in dem roten Behälter, einem Plastikeimer verbleiben musste.

Christoffel bemerkte allerdings, dass unter all den häßlichen Mitbewohnern des Behälters

noch eine weitere Persönlichkeit verborgen war,

zu der er aber, zu seinem Kummer, keinen Kontakt aufnehmen konnte.

Dann kam der Tag der Tage.

Christoffel wusste nicht, wie ihm geschah.

Er wurde zusammen mit einigen Knollen aus dem Eimer gegriffen und erneut ans Licht gebracht.

Sie landeten alle auf einer Arbeitsplatte in der Küche,

neben einer Spüle und gefährlich nahe an einem scharfen Messer.

Den hässlichen Knollen wurden vor seinen Augen,

ja, ok, Christoffel hatte auch ein paar mehr als zwei,

eben all dieselben ausgestochen, die Pocken und Narben entfernt

und dann wurden sie auch noch mit einem Skalpell gehäutet.

Sie sahen dadurch schon wesentlich ansprechender aus,

doch Christopher befürchtete, dass ihm sehr bald das gleiche Schicksal treffen würde.

Doch dann,

er wurde ergriffen und er schrie:

“schau mich doch an, ich bin keine so schäbige Knolle, ich bin ein Mann!

Ich habe Gefühle, ich möche noch etwas erleben!”

Und, oh Wunder es hat gewirkt, er wurde beachtet,

er wurde bewundernd angeschaut und unbeschadet zur Seite gelegt.

Aber es kam noch besser.

Außer seiner Wenigkeit wurde tatsächlich auch noch das herrlichste Wesen,

dass man sich, als ein zum Schattendasein verdammter, keimender Jüngling

nur vorstellen kann, aus dem Dunkel ins Licht geholt.

Karo, ausgestattet mit üppigen Kurven, wurde ebenso wie Christoffel,

aus dem Pulk der Knollen befreit.

Er sah sie und war überwältigt bei ihrem Anblick.

Die Küchenfee, die allen häßlichen Knollen eine Schönheits-OP zukommen ließ,

erkannte mit geschultem Auge, dass Christoffel und Karo zu einander gehörten

und gewährte ihnen schöne Momente des Zusammenseins.

Die beiden entwickelten sofort Gefühle füreinander, sie kuschelten innig miteinander.

Es war zum Herz erweichen.

So vergönnte die liebe, mitfühlende Küchenfee

den beiden Verliebten auch noch ein Zusammentreffen im Bettchen,

allerdings züchtig unter der Decke.

Die Zwei waren einfach nur noch glückselig und wagten voller Freude ein Tänzchen.

Die Küchenfee hatte ein Einsehen,

sie gewärte den beiden in Anmut vereinten Liebenden, eine weitere Daseinsfrist,

denn ihre Herzen schlugen nun einmal füreinander.

Sie dürfen sich noch so lange tief in ihre Augen blicken,

bis auch sie dem Termin auf der Schönheitsfarm

zu einem Ganzkörper-Peeling nicht mehr entrinnen können.

So leben die Beiden noch für einige Tage in liebevoller Umarmung.

20.Februar 2010

in meinem Garten.

Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern lauter denn je

und die Schneeglöckchen schießen förmlich aus dem Boden.

Die Rosen fangen an zu knospen,

auch die Weinbeere treibt aus.

Der letzte Schnee weist noch die Spuren von Nachbars Katze auf,

die ständig durch unseren Garten streift.

Die Zierquitte kann sich kaum noch zurück halten.

Die verschiedensten Schleimpilze beleben explosionsartig das feuchte Totholz.

Dass zu dieser Jahreszeit auch schon andere niedliche Pilze sprießen,

hätte ich nicht erwartet.

Ob das kleine Knübbelchen eine Feige werden will?

Der Boden zeigt noch Anzeichen von Frost, obwohl das Thermometeer 8° anzeigt.

Das erste Gänseblümchen hat sich wohl auch schon unter der Schneedecke entfaltet

und wirkt jetzt noch etwas müde.

Der kleine Zweiundzwanigpunkt-Marienkäfer läßt sich blicken

und auch

eine bis jetzt noch einsame Feuerwanze fällt mir ins Auge.

Dieses hübsche Insekt hat mir auch einen Fototermin gewährt.

Ich habe diesen Rundgang durch meinen Garten so richtig genießen können.

Ob jetzt bald der Frühling kommt?

18.Februar 2010

mit einem selbst gebastelten Blütenstern

bei meiner Schwester bedankt,

für die schönen Exemplare,

die ich von ihr im Advent geschenkt bekam.

60 Module waren hierfür nötig,

davon immer 5 zu einer Blüte zusammen geklebt,

- im Gegensatz zu den Sternen meiner Schwester, bei denen die Module zusammen gesteckt wurden.

Wenn man diesen Stern sieht, kann der Frühling doch kommen.

Besonders gefreut hat mich,

dass meine Schwester diesen Stern noch nicht kannte

und dass er ihr ebenso gut gefiel wie mir.

Jetzt brauche ich allerdings noch die Zeit und Muße, mir auch noch so ein hübsches Exemplar zu basteln.

18.Februar 2010

Weltkulturerbe in Gladbach

wird dennoch nicht erhalten.

Am kommenden Wochenende findet die Abrißparty statt

- welch ein Frevel.

17.Februar 2010

… und Schnee,

immer wieder neu !

Meine Gestaltungsversuche mit Eis aus dem Eimer.

Habe zwar das Gefühl, als hätte ich nicht die Wege eines Profis beschritten, aber irgendwie ?

ist mir dann doch das ein oder andere geglückt ??

13.Februar 2010

diesmal nur drin und drum, aber nicht drauf,

denn dort prangt aus entsprechendem Anlass der Ehrenhut.

Versuch Nr. 2

Diesmal mit einem Schokoladenteig,

weil er angeblich besser zu verarbeiten ist, als ein Bisquit.

Das kann ich in meinem Fall nicht bestätigen,

denn der Schokokuchen hat beim Zerteilen sehr stark gekrümelt.

Aus dem Grund gibt es auch kein Querschnitt-Bild, denn das sah nicht sehr fotogen aus.

Geschmacklich war am Teig allerdings nichts auszusetzen.

Die Außenverkleidung werde ich auch bevorzugt nach dem zuerst versuchten Rezept wiederholen,

da dieses nicht ganz so süß war.

Das Herstellen der Zuckerblumen hat gut geklappt und richtig Spaß gemacht.

Dr.-Hut und Frau Dr-Silhouette ist mit Kakao eingefärbte Zuckermasse.

Kalorien darf man lieber nicht zählen,

sonst überlässt man die Torte doch lieber den Mäusen!

11.Februar 2010

das in Ulm Rätsel aufgegeben hatte

= keine Tulpe, keine Orchidee !!!

Der Orangefarbene Milchstern (Ornithogalum dubium)  ist eine Pflanzenart aus der Familie der Hyazinthengewächse (Hyacinthaceae).

(Foto gefunden hier)

Der Milchstern stammt aus Südafrika, wo er wild wächst. Ornithogalum sind Zwiebeln, die sich zu einer sehr haltbaren Pflanze entwickeln, die mehrmals in einer Saison blühen kann.

Standort
Ornithogalum steht gern hell, auch in direkter Sonne bei Zimmertemperatur oder etwas kühler.
Die Pflanze eignet sich vom frühen Frühjahr an für Südfenster und den Wintergarten. Später im Frühjahr eignet sie sich für die Terrasse oder das Auspflanzen in den Garten.

Pflege
Ornithogalum muss regelmäßig gegossen und gedüngt werden. Ist die Pflanze abgeblüht, wird der Stängel abgeschnitten. Später bildet sich ein neuer.

Ich hatte beim Studieren der Pflanze auf dem Wohnzimmer-Tisch
schon das Gefühl, dass mir die Pflanze ganz vage bekannt vorkommt.

Das lag daran, dass ich am Wochenende zuvor

diese Blume

auf der Hochzeitsmesse in Engers geschenkt bekam,

mit der Info, nachdem ich gefragt hatte,

dass es sich hierbei um eine Pflanze mit dem Namen “Ornithogalum” handelt.

Ich bin richtig stolz auf mich, dass ich mir mit der Eselsbrücke “Ornithologie”

den Namen in etwa merken konnte.

Und auch diese Blume ist ein Milchstern, den ich bis dahin allerdings nur

so

kannte,

weil der seit einiger Zeit in meinem Garten einen Platz gefunden hat.

Kategorie: Allgemein  | 7 Kommentare
1.Februar 2010

Diese Figuren von Guido Messer haben wir hier schon zum 2. Mal gesehen,

wobei sie auf diesem Platz wesentlich besser zur Geltung kamen,

als in Balingen, wo wir sie im April vorgefunden hatten.

Hier nun das Kalenderblatt aus dem “ausgefallenen Kalender”

Dieses Gebilde ist kein Kuh-Fladen, sondern eine noch ziemlich frische

Lavaformation (2007) auf La Reunion.