Archiv für » Februar, 2010 «

28.Februar 2010

… hat gestern

nicht nur mich nach draußen gelockt.

Außer einem schon recht gut beladenen, fleißigen Bienchen,

hab ich in der Sonne noch weitere Insekten entdecken können,

wie man bei genauem Hinschauen entdecken kann.

Krokusse, Huflattich und Winterlinge bringen Farbe in die Gärten,

der Haselstrauch treibt Blüten,

Flugzeuge malen Bilder in den strahlend blauen Himmel.

Diese junge Wespe, wahrscheinlich eine Königin, weil nur diese überwintern,

habe ich beim Arbeiten im Garten am Boden entdeckt.

Ich konnte sie sehr gut fotografieren, da sie offensichtlich noch nicht flugtauglich war.

Bei der Bestimmungssuche habe ich gelernt,

dass diese Wespen in keiner Weise aggressiv sind, sondern im Gegenteil sogar nützlich.

Leider hat sich bei der Fotoserie mal wieder mein Makro-Objektiv verabschiedet.

Der Autofokus hat ohne irgend eine Vorwarnung seine Funktion eingestellt.

Jetzt fühle ich mich arg beschnitten,

gerade wo es wieder anfängt sehr interessant zu werden in der Natur.

Ab sofort also nur noch Elefanten und Dinosaurier im Sucher.

28.Februar 2010

… in Neuwied zu erwarten

darum schließt die Feuerwehr die Tore am Deich.

Zur gleichen Zeit stehen am Rhein die Vögel zur Fußwäsche an,

denn Neuwied fordert saubere Pfoten!

wie hier deutlich zu lesen.

27.Februar 2010

… begann schon im Keller zu keimen.

Christoffel, ein schmuck anzusehendes Kerlchen, musste Schlimmes erleiden,

ehe er von forscher Hand aus einem dunklen Bruchsteinkeller gerettet wurde

und schließlich auch noch seine große Liebe fand.

Unendlich lang, so kam es ihm jedenfalls vor,

lag Christoffel sehr beengt,

inmitten einer Anhäufung unförmiger, knolliger, schäbiger Gestalten,

zusammengescharrt auf nacktem, gestampften Erdboden.

Die knolligen Abkömmlinge eines Nachtschattengewächses,

völlig verunstaltet durch Pocken und Narben,

starrten ihn beständig an mit ihren unzähligen Augen und drängten sich dicht an ihn,

so dass er sich überhaupt nicht rühren konnte,

um auf seine missliche Lage aufmerksam machen zu können.

Eines Tages jedoch ergriff ihn eine starke menschliche Hand und hob ihn vom Boden,

allerdings unter Mißachtung seiner Persönlichkeit,

denn sie warf den hoffnungsvollen kleinen Wicht, ohne irgendeine persönliche Zuwendung,

zu anderen ausgesuchten Knollen in einen roten Behälter und trug diesen ihn ins Licht.

Christoffel hatte trotz der rüden Behandlung das Gefühl,

dass ihm noch etwas besonderes widerfahren würde.

Wieder wurde er, wenn auch nicht mehr so arg beengt, in eine dunkle Kammer gesperrt,

wo er weiterhin in dem roten Behälter, einem Plastikeimer verbleiben musste.

Christoffel bemerkte allerdings, dass unter all den häßlichen Mitbewohnern des Behälters

noch eine weitere Persönlichkeit verborgen war,

zu der er aber, zu seinem Kummer, keinen Kontakt aufnehmen konnte.

Dann kam der Tag der Tage.

Christoffel wusste nicht, wie ihm geschah.

Er wurde zusammen mit einigen Knollen aus dem Eimer gegriffen und erneut ans Licht gebracht.

Sie landeten alle auf einer Arbeitsplatte in der Küche,

neben einer Spüle und gefährlich nahe an einem scharfen Messer.

Den hässlichen Knollen wurden vor seinen Augen,

ja, ok, Christoffel hatte auch ein paar mehr als zwei,

eben all dieselben ausgestochen, die Pocken und Narben entfernt

und dann wurden sie auch noch mit einem Skalpell gehäutet.

Sie sahen dadurch schon wesentlich ansprechender aus,

doch Christopher befürchtete, dass ihm sehr bald das gleiche Schicksal treffen würde.

Doch dann,

er wurde ergriffen und er schrie:

“schau mich doch an, ich bin keine so schäbige Knolle, ich bin ein Mann!

Ich habe Gefühle, ich möche noch etwas erleben!”

Und, oh Wunder es hat gewirkt, er wurde beachtet,

er wurde bewundernd angeschaut und unbeschadet zur Seite gelegt.

Aber es kam noch besser.

Außer seiner Wenigkeit wurde tatsächlich auch noch das herrlichste Wesen,

dass man sich, als ein zum Schattendasein verdammter, keimender Jüngling

nur vorstellen kann, aus dem Dunkel ins Licht geholt.

Karo, ausgestattet mit üppigen Kurven, wurde ebenso wie Christoffel,

aus dem Pulk der Knollen befreit.

Er sah sie und war überwältigt bei ihrem Anblick.

Die Küchenfee, die allen häßlichen Knollen eine Schönheits-OP zukommen ließ,

erkannte mit geschultem Auge, dass Christoffel und Karo zu einander gehörten

und gewährte ihnen schöne Momente des Zusammenseins.

Die beiden entwickelten sofort Gefühle füreinander, sie kuschelten innig miteinander.

Es war zum Herz erweichen.

So vergönnte die liebe, mitfühlende Küchenfee

den beiden Verliebten auch noch ein Zusammentreffen im Bettchen,

allerdings züchtig unter der Decke.

Die Zwei waren einfach nur noch glückselig und wagten voller Freude ein Tänzchen.

Die Küchenfee hatte ein Einsehen,

sie gewärte den beiden in Anmut vereinten Liebenden, eine weitere Daseinsfrist,

denn ihre Herzen schlugen nun einmal füreinander.

Sie dürfen sich noch so lange tief in ihre Augen blicken,

bis auch sie dem Termin auf der Schönheitsfarm

zu einem Ganzkörper-Peeling nicht mehr entrinnen können.

So leben die Beiden noch für einige Tage in liebevoller Umarmung.

24.Februar 2010

… die ersten Kraniche über Gladbach,

juchhu, es wird Frühling!

Zuerst konnte ich sie nur hören, doch dann entdeckte ich gleich 2 Schwärme am Himmel.

Die Vögel waren mindestens ebenso froh gestimmt wie ich,

denn sie erweckten den Eindruck am Himmel miteinander zu tanzen,

es war ein wunderschöner Anblick.

Beide Schwärme haben sich vermischt und sind wieder auseinander geflogen.

Teilweise hat es ausgesehen, als malten sie Bilder an den Himmel.

Das hat auch mich animiert, das ein oder andere Bild malerisch zu bearbeiten.


21.Februar 2010

aus ihren Löchern,

all die vielen Käferchen,

die uns im letzten Jahr überfallartig aufgesucht haben.

Dieses ist nur eines von den neu erwachten Tierchen,

das ich allerdings, ehe ich es nach draußen brachte,

ein wenig am Drahtseil vorturnen ließ.

20.Februar 2010

Fastenzeit

Freitags gibt’s Fisch.

Diesmal “Seelachsfilet-Quiche”

Das sieht nicht nur ansprechend aus, hat auch sehr, sehr lecker geschmeckt.

Auf Nachtisch wollten wir (nur wegen der Vitamine) nicht verzichten.

Im Angebot: Quark mit frischem Obst oder frisches Obst mit Quark!

Gewünscht wurde: Halb und Halb.

Das präsentierte sich dann so:

und auch dies war nicht nur ein optischer Genuss.

20.Februar 2010

in meinem Garten.

Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern lauter denn je

und die Schneeglöckchen schießen förmlich aus dem Boden.

Die Rosen fangen an zu knospen,

auch die Weinbeere treibt aus.

Der letzte Schnee weist noch die Spuren von Nachbars Katze auf,

die ständig durch unseren Garten streift.

Die Zierquitte kann sich kaum noch zurück halten.

Die verschiedensten Schleimpilze beleben explosionsartig das feuchte Totholz.

Dass zu dieser Jahreszeit auch schon andere niedliche Pilze sprießen,

hätte ich nicht erwartet.

Ob das kleine Knübbelchen eine Feige werden will?

Der Boden zeigt noch Anzeichen von Frost, obwohl das Thermometeer 8° anzeigt.

Das erste Gänseblümchen hat sich wohl auch schon unter der Schneedecke entfaltet

und wirkt jetzt noch etwas müde.

Der kleine Zweiundzwanigpunkt-Marienkäfer läßt sich blicken

und auch

eine bis jetzt noch einsame Feuerwanze fällt mir ins Auge.

Dieses hübsche Insekt hat mir auch einen Fototermin gewährt.

Ich habe diesen Rundgang durch meinen Garten so richtig genießen können.

Ob jetzt bald der Frühling kommt?

18.Februar 2010

mit einem selbst gebastelten Blütenstern

bei meiner Schwester bedankt,

für die schönen Exemplare,

die ich von ihr im Advent geschenkt bekam.

60 Module waren hierfür nötig,

davon immer 5 zu einer Blüte zusammen geklebt,

- im Gegensatz zu den Sternen meiner Schwester, bei denen die Module zusammen gesteckt wurden.

Wenn man diesen Stern sieht, kann der Frühling doch kommen.

Besonders gefreut hat mich,

dass meine Schwester diesen Stern noch nicht kannte

und dass er ihr ebenso gut gefiel wie mir.

Jetzt brauche ich allerdings noch die Zeit und Muße, mir auch noch so ein hübsches Exemplar zu basteln.

18.Februar 2010

Weltkulturerbe in Gladbach

wird dennoch nicht erhalten.

Am kommenden Wochenende findet die Abrißparty statt

- welch ein Frevel.

17.Februar 2010

Aschermittwoch und Fastenzeit,

doch

die Nikoläuse und der Hefewürfel mussten weg!

So haben wir heute “Reste” geschlemmt!

Heiß aus dem Ofen sofort auf den Tisch - hmmm! lecker, lecker, lecker!