13.November 2009

igitt schreien.

Wenn man genau hinschaut,

weckt dieses Bild doch auch Emotionen.

Eine kleine Radnetzspinne, die sich zum Schlafen (Wärmen?) an eine Egelschnecke kuschelt.

Ich habe sie unter der sich lösenden Rinde eines abgestorbenen Baumes gefunden.

Diese Asseln saßen auch unter der Rinde,

von nahem betrachtet, wirken sie fast wie Gürteltiere.

Ich hätte nicht gedacht,

dass unter einer Baumrinde zu dieser Jahreszeit noch sooo viele Tiere aktiv sind.

Hab allerings keine Ahnung was aus dieser Raupe einmal werden wird.

Auch diesen Kokon habe ich gefunden, doch was verbirgt sich darin?

Meine Neugier war nicht zurück zu halten,

darum habe ich nachgesehen, wer sich dort versteckt.

Zuerst habe ich nur Eier gesehen,

doch auf dem Foto konnte ich dann auch etliche kleine Maden entdecken.

Wen habe ich denn nun an seiner Weiterentwicklung gehindert?

Und noch ein dickes Ding, das sich für den Winter schon warm eingepackt hat,

auch das war unter der Rinde.

Der letzte Fund im Garten, dieses niedliche Schirmchen.

7 Kommentare

  1. 1
    Babba 

    Schöne Bilder, interessante Aufnahmen!
    Ganz besonderes Fotomotivsucherglück hattest du mal wieder mit der Egelschnecke und der Spaltenkreuzspinne! Bei unten eingefügtem Link ist die Spaltenkreuzspinne genau so beschrieben, wie du sie vorgefunden hast.
    Sind denn die beiden Asseln solche, die man im Kompost oder unter Steinen etc. auch vorfindet? Wenn ja, hätte nicht gedacht, dass diese vergrößert so urzeitmäßig aussehen.
    Bei den übrigen Bildern bin ich mit meinen Recherchen noch nicht weitergekommen; habe einen “Spezialisten” um Unterstützung gebeten.
    http://www.google.de/imgres?im.....CAkQ9QEwAA

  2. guckma
    2
    guckma 

    @ Babba: Diesmal war ich sogar nicht einmal auf Motivsuche. Die bunte Tiervielfalt ist mir beim Arbeiten im Garten quasi “vor die Füße gefallen” und ich bin, in der Hoffnung, dass sich kein Objekt von der Stelle rührt, ganz schnell ins Haus geeilt, um den Fotoapparat zu holen. Es hat überraschenderweise super geklappt. Die Asseln sind, wenn Wikipedia nicht irrt, Kellerasseln. Es gibt aber eine Unmenge verschiedener Asseln, die zum Teil wirklich auch sehr unterschiedlich aussehen. Sehr bekannt sind bei uns ja noch die Rollasseln, die sich komplett einkugeln können und im Gegensatz zu den Mauer- und Kellerasseln eine glatte meist glänzende Oberfläche haben. Ich bin ja gespannt, ob du noch etwas herausfindest, was mir bei der Identifizierung der anderen Lebewesen weiterhilft. Ich danke dir jetzt schon einmal für deine Bemühungen.

  3. 3
    Babba 

    So, nun habe ich von meinem Bestimmungs-Experten die Mitteilung bekommen, dass es sich bei der oberen Raupe um die eines Eulen-Falters und bei der unteren um eine Spinner-Raupe handeln soll. Genauere Angaben konnten leider nicht gemacht werden, da die beiden Arten recht vielfältig sind und ein direkter Vergleich, genaue Größe etc., ihm nicht vorgelegen hat. Außerdem die Bestimmung von Raupen weitaus schwieriger ist als die von Faltern, da sie oft bildlich nicht dargestellt sind.
    - Aber Eulen-Falter klingt doch schon einmal ganz gut. Könnte fast in deine Sammlung passen. :-)

  4. guckma
    4
    guckma 

    @ Babba: Danke für deine Recherchen. Habe im letzten Jahr diesen Rosen-Eulenspinner in meiner Küche gefunden. Vielleicht hat er ja draußen auch für den Nachwuchs gesorgt.

  5. 5
    Babba 

    Mann! – äh – Frau! Ist das ein schönes Exemplar! Habe ich noch nie zuvor gesehen.

  6. 6
    Olli 

    Hallo! Die obere dunkle Raupe ist eine Faulholzmotten-Larve.
    Deren Raupen sind bräunlichgrau gefärbt und tragen behaarte Warzen.
    Die Larven leben unter abgestorbener Rinde von verschiedenen Bäumen. Sie überwintern und verpuppen sich im April in einem losen Gespinst aus dem nach einer kurzen Puppenruhe die Falter schlüpfen.

    LG

    Quelle/Belege/Abbildungen:
    http://www.lepiforum.de/cgi-bi.....a_Stipella
    http://www.naturspektrum.de/db....._bractella

  7. guckma
    7
    guckma 

    @ Olli
    Herzlichen Dank für die Info. Solche Motten habe ich auch schon bei mir entdecken können, doch sie sind für mich noch schwerer zu identifizieren als Raupen, oder nicht so bekannte größere Falter. Ich liebe es aber zu wissen, welche Tiere sich in meinem kleinen “Urwald-Garten” wohl fühlen.

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