Archiv für » Oktober, 2009 «

15.Oktober 2009

einen Beitrag über la Reunion gesehen habe,

hier auch schnell noch mal ein kleiner (sicher nicht der letzte) Beitrag von mir.

Bunt gemischte Vielfalt, farbenfroh & tolerant, so präsentiert sich hier auf la Reunion der Friedhof.

Farbenfreude und Toleranz, eine bunte Mischung und Vermischung vieler Völker und Religionen,

findet man auch in der lebenden Bevölkerung.

Das Grab Sitaranes (1911 gehängter Einbrecherkönig und Serienmörder)

ist eine regelrechte Pilgerstätte.

Warum?

Kann man hier nachlesen.

15.Oktober 2009

… war das nicht, der Mittwoch in der letzten letzte Woche.

Es war sehr warm und es lag viel Feuchtigkeit in der Luft.

Zum Mittagessen gab es Kribbelschen.

In meinem Kartoffelsack fand ich dieses Exemplar, das leider auch über die Reibe musste.

Dazu gab es Reisbrei und geschmorte Äpfel.

Soweit war alles noch in Ordnung.

Das Essen war gelungen und hat geschmeckt, es war gespült und ich habe die, bei der Zubereitung entstandenen biologischen Abfälle (reichlich besucht von Fruchtfliegen), in den Kompost entsorgt. Nun wollte ich mich gestärkt an den Schreibtisch setzen, um meine Vorbereitungen für den nächsten Arbeitstag in Angriff zu nehmen.
Um dabei einen klaren Kopf zu haben, wollte ich die Fenster öffnen, was ich aber sehr schnell bleiben ließ, als ich durch die Scheibe blickte.
Auf der Fensterbank und an der Glasscheibe tummelten sich unzählig viele Marienkäfer, die sicherlich ins Zimmer geflogen wären, hätte ich das Fenster geöffnet. Da dieses Bild, das sich mir bot , nicht alltäglich war, wollte ich es natürlich fotografisch einfangen. Mein Bemühen, durch die Scheibe zu knipsen, gab ich schnell auf, weil mir einfiel, dass ich vom Balkon aus sicherlich einen besseren Blick auf die Fensterbank haben müsste.

Also – raus auf den Balkon.

Was sich mir dort bot, war extrem. Nachdem ich den ganzen Sommer über in meinem Garten vergeblich nach den im Vorjahr zahlreich vorhandenen Marienkäfern (in allen Entwicklungsstadien) gesucht hatte, war ich, kaum dass ich draußen war, umgeben von geräuschvoll umherfliegenden schwarzen, roten und orangenen Käferchen mit unterschiedlich vielen Punkten. Es war mir kaum möglich zu fotografieren. Die Tierchen setzten sich auf meinen Fotoapparat, auf mein leuchtend blaues Kleid, krochen allerdings auch hinein, verfingen sich in meinem Haar und strömten natürlich dabei ihren nicht sehr angenehmen “Duft”-stoff aus. Es war für mich einerseits kaum auszuhalten, andererseits war ich fasziniert von dem Schauspiel. Die weiße Hauswand war übersät von Marienkäfern aller Arten, aber auch in meinen Kakteen tummelten sie sich, was sich als schönes Fotomotiv bot. Irgendwann aber fühlte ich mich dann wie in Hitchcocks Film “Die Vögel” und floh mit einem Schauern in die Küche, aber nicht ohne sicher zu gehen, dass kein Tier mehr in meinen Haaren oder meiner Kleidung steckte.

In der Küche gab es mir dann den Rest. All die Fruchtfliegen, die zuvor auf den Abfällen gesessen hatten, waren wohl so frei auch noch die Verwandtschaft einzuladen und haben in Wolken meine Küche in Beschlag genommen. Am liebsten wäre ich weggelaufen. Da aber meine Essensreste zum Abkühlen noch in der Küche standen, wollte ich sie schnellstens wegräumen und vor dem Ungeziefer bewahren, was natürlich schon ein wenig zu spät war. Ich nahm also die Schüssel mit den Schmoräpfeln, die von Fliegen umlauert war und klopfte sie auf den Tisch, um die lästigen Biester so zu vertreiben. Es war wohl etwas zu heftig, denn der noch lauwarme Zucker-Zimt-Saft spritzte hoch und landete in meinem Gesicht und auf meinem Kleid.

Darum schnellstens ins Bad, Brille, Gesicht und Kleid säubern. Hierbei musste ich dann feststellen, dass ich mir im Eifer der Käfer-Foto-Session einen Kaktusstachel in den Kopf gerammt hatte. Einen ziemlich großen Stachel, in die Stirn , gerade so am Haaransatz. Mit einer Pinzette versuchte ich ihn zu entfernen, was mir bei der Größe des Stachels nicht allzu schwierig erschien. Doch leider brach er ab und das, was drin stecken blieb, wollte und wollte nicht heraus. So puhlte und stocherte ich so lange, bis mir die Wunde eingfach zu groß wurde, ohne dass ich erfolgreich gewesen wäre. Also ließ ich den Stachel dort wo er war, in der Hoffnung, dass er sich irgendwann selbst entfernt. Die Wunde ist inzwischen abgeheilt, ob der Stachel draußen ist, kann ich nicht sagen.

So, nun hab ich genug erzählt, jetzt kommen noch ein paar der unter diesen Umständen geschossenen Fotos.



11.Oktober 2009

… er hat einiges zu bieten.

Er erweitert unsere Wahrnehmungsmöglichkeiten -

und das auf vielfältige Weise.

Hier bringt die Sonne spritzende Regentropfen                                Hier sieht man doppelt!

ins richtige Licht.

Hier hat mein Kaktus unser Nachbarhaus in einem Regentropfen eingefangen.

10.Oktober 2009

letzte Woche

und haben

dort gesehen.

Wir hatten viel Spaß und sind von diesem Wortakrobaten sehr begeistert.

6.Oktober 2009

hier gibt’s was zu feiern!

Gell, da guckste !

Ich danke allen, die mir geholfen und mich beraten haben,

allen, die hier ab und an reinschauen

und sich mit ihren Kommentaren aktiv an der Gestaltung dieses Blogs beteiligen.

Besonderen Dank an Don, der mich nicht nur hierzu motiviert hat,

sondern mir jederzeit, wenn ich Hilfe brauche, “zur Seite steht”.

3.Oktober 2009

… sind diese beiden kleinen Eulen schon.

 

 

1993 steht auf der Rückseite.

Mein damals 9-jähriger (jüngster) Sohn hat sie für mich aus Ton gearbeitet.

1.Oktober 2009

… wo wir geh’n und steh’n,

kann es jeder seh’n.

1.Oktober 2009

… da gibt es viel zu entdecken!

Kalenderblatt Oktober

Den Pilz habe ich auf einer Parkwiese in Bendorf-Sayn gefunden.

Der Frosch saß in einem Teich, in dem man bei genauerem Hinschauen

zwischen all dem Grün viele dieser Tierchen ausmachen konnte.