13.August 2009

… und nun haben wir ein Parapente-Diplom

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Wir haben nicht nach den Sternen gegriffen, sind aber voll Begeisterung in die Luft gegangen.

Je länger wir den zahlreichen Gleitschirmfliegern zuschauten, um so mehr wuchs die Lust, es auch selbst einmal zu versuchen.

Unsere spontane Nachfrage bei einer jungen Frau, die den Eindruck erweckte, organisatorisch tätig zu sein, wurde mit Erfolg gekrönt. Die nette Dame war zwar, wie sie erklärte, privat dort, sie hatte aber Freunde, die sie sofort per Handy anklingelte und für uns als Tandempartner an die Absprungstelle bestellte.

Eine halbe Stunde mussten wir nur warten.

Pascal, ein Reunionese, der Englisch sprach, war Partner meines Mannes, da dieser kein Französisch versteht. Florian, der etwas später ankam, ein Franzose, konnte dann aber sogar Deutsch, er flog trotzdem mit mir.  Am Strand (800m weiter unten) wurde unsere Landung von einem Fotografen festgehalten, man bekam ein Diplom ausgestellt und das Auto, was uns zum Ausgangspunkt wieder zurückbrachte, stand auch schon bereit. Florian hat während der kurvenreichen Autofahrt auch noch leckeren Schokoladenkuchen verteilt.

Insgesamt ein Wohlfühl-Erlebnis.

8 Kommentare

  1. 1
    donvanone 

    Und du musstest vorher extra noch “richtige” Schuhe kaufen, um da mitfliegen zu dürfen?
    Bin auf jeden Fall schwer beeindruckt und neidisch zugleich…

  2. guckma
    2
    guckma 

    Ob du es glaubst oder nicht, die Schuhe habe ich von zu Hause mitgebracht, wenn auch nur widerwillig, äußerst ungern und nur für den Notfall. Ich habe sie daher auch nur 2 mal getragen während der 3 Wochen. Das eine Mal hier bei dem Flug, aber nur, weil ich befürchtete, meine Wanderschlappen zu verlieren in der Luft, das andere Mal bei unserer Wanderung auf den Vulkan – und das, weil es kalt und feucht bzw. richtig nass war. Außerdem musst du nicht neidisch sein… du wirst das, selbst wenn es erst in meinem Alter wäre, noch tun können, doch ich werde sicher niemals die Welt unter Wasser kennen lernen, so wie du es schon getan hast. Aber tun solltest du es schon, es ist wunderschön!

  3. 3
    Babba 

    Ganz schön mutig, ihr Zwei! Hätte ich euch echt nicht zugetraut! ,
    - Awwer wass do hett alles bassiere kenne, wonn er do abgeschderzt weren. Unn donn de onner, de Tondemist, noch uff eisch druff. Do hettener mol gonz schee dumm aus de Wesch geguckt. – Odder er weren in de Indische Ozeon gefall unn weren vunn de Krokedile, orre soneme Viehzeig, zefleischt worr. – Ned auszedenke! – Ei, hett isch gewisst, dass er so en gefährlische Urlaub unnernemmen, ei isch hett jo alle heilische im Himmel um Beischdand oogeruf. Do hot emol so en gescheide Monn gesaad: “Wer sisch in die Gefaa begibt, der kommt dodrin um”. Wissener eischendlisch wass der dodemit saa wollt? Do hot mer die Krenk; unn dodemit iss ned tze schbaße.
    - Finnener ned, dass dess uuveondwordlisch war, wass er do gemacht henn? Ledschdendlisch hett mer misse noch zu ner Seebeschdaddungsnachrufsaktion do enunnerflie unn e Blummeschdreißje ins Wasser schmeiße. – Dess hed sisch donn awwer rendiert?! – Unn om End wär ma vieleischd noch selbsch abgeschderzt! – Ei, er kennen die Leit gonz schee uffresche! – Awwer zum Glick iss jo mol widder alles gut gong unn mer iss en gonz schee dicke Schdoo vumm Herz gefall.

  4. guckma
    4
    guckma 

    @ Babba: Schön zu wissen, dass sich jemand dermaßen um uns sorgt. Doch auch beruhigend zu wissen, dass wir dir sehr viele Sorgen erspart haben, indem wir dir nicht erzählt haben, was wir eigentlich vorher auch noch nicht wussten. Schön war auch, dass die Tondemisten, wie du sie nennst, uns den Flug zugetraut haben, sie auch keinen Zweifel daran hatten, dass wir Spaß haben werden und uns nicht als zwei alte Säcke, wie Ballast, einfach mit in die Luft geschleift haben. Mein Tondemist hat für mich sogar extra zusätzlich ein paar wilde Schlenker gemacht, mit etwas mehr Geschwindigkeit, um das Erlebnis noch abwechslungsreicher zu gestalten. Und wenn du mal in das super blaue, klare Wasser schaust, stellst du fest, – keine Krokodile- eher hätte man noch mit einem freundlichen Delphin rechnen können, der uns bei einem Absturz dann spontan das Leben gerettet hätte. Ein anderer gescheiter Mensch hat auch mal gesagt: “Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!“, wir haben es gewagt und es war ein Gewinn!

  5. 5
    Babba 

    Wonn isch gonz ährlisch bin, det isch sowass joo aach emol gern prowiere. Awwer moi Fraa hot net so en Zuuch dodezu. Haasluftballone un so Sache die mag se iwwerhaupt ned. Vielleischd wonn isch se emol sonft in die Matterie oifihre det? – Do vorne on unserer Oifahrt ist doch owwe so en dicke Balge. Do kennt isch jo emol zwo Bennel dronachele unn se donn drohenge. – Wie long muss mern sowas eischendlisch aushalte kenne? Moonschde e´ dreiverdel Schdunn wär long genuch?

  6. guckma
    6
    guckma 

    @ Babba: da man beim Fliegen mit dem Gleitschirm sehr bequem in einem Gurtsystem sitzen kann und nirgendwo aufgehängt ist, zum Fotografieren sogar beide Hände frei hat, müsstest du doi Fraa einfach nur auf eine Schaukel setzen zum Üben, wobei du sie allerdings nicht anschubsen solltest, sondern sie sacht so ca. 30-40 Minuten in der Schwebe halten müsstest.

  7. 7
    bildfolge 

    Das habt ihr euch getraut? Wow!!!

  8. guckma
    8
    guckma 

    @ bildfolge: Nicht ausgeschlossen, das noch einmal an anderer Stelle zu wiederholen!

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