9.Juni 2009

… zu Besuch.

Dieses winzige Tierchen ist

… ganz schön auf Draht

… keine Made,

sondern die Raupe eines Schlehen-Bürstenspinners

… aber manchmal treibt’s die Bürste “bis auf die Spitze”

Hab diese winzige Raupe beim Bäumchen schneiden zufällig vor meiner Haustüre entdeckt.

Nach kurzem Fototermin hab ich sie wieder dort hin gesetzt, wo sie zuvor freiwillig Platz genommen hatte.

Mit in diesem Bäumchen saßen auch noch ganz viele Raupen

der Traubenkirschen-Gespinnstmotte.

… die haben echt heftig gesponnen!!

5 Kommentare

  1. 1
    donvanone 

    Sehr sehr schön. Und so unglaublich klein (ist mir dann erst bei der Stiftspitze wirklich klar geworden).
    Hatte letztens auch ne schicke Raupe (nicht ganz so schick und auch deutlich weniger behaart) auf meinem Minzstrauch sitzen (was mich dann aus zwei Gründen gestört hat: 1. Will ich das essen und 2. befindet der sich gerade in meinem Zimmer, da der Balkon renoviert wird), mangels Makro-Objektiv, durfte er aber ohne Fotoshooting die Wohnung verlassen…
    Und zu den Gespinstmotten: Du hast die wirklich in einem deiner Bäume sitzen? Und du willst die da sitzen lassen? Dir ist klar, wie weit die mit ihrer Spinnerei gehen (man beachte die Fahrräder…)? Ich bevorzuge die dann doch lieber an fremden Bäumen..

  2. 2
    bildfolge 

    niedliches Tierchen und fein in Szene gesetzt und ein wahrer Artist (oder Artistin?)

  3. 3
    Babba 

    “Akrobat schööön” – dieser kleine Pfeifenputzer!
    Zur Traubenkirschen-Gespinstmotte habe ich in meinem “Orbis Naturführer” sehr Interessantes über deren biologische Selbstregulation erfahren. Die letzten, noch nicht verpuppten Raupen, die nicht mehr genug zu Fressen bekamen, verpuppen, wissend ihrer schlechten Überlebenschance, zusätzlich die Kokons ihrer Geschwister, bevor sie selbst verenden.
    Zu Dons Bedenken: Selbst wenn die Raupen den Baum bedenklich kahl fressen, schädigen sie ihn nicht. Lediglich die Blüten- und Fruchtbildung wird etwas beeinträchtigt. Auch wird der Befall dezimiert, wenn späte Fröste die früh geschlüpften Raupen töten.

  4. guckma
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    guckma 

    @ Don: beeindruckende Bilder, die du da auf Lager hast. Würde so etwas ja auch gerne mal selber entdecken, aber bei mir und meinem Mini-Baum wird es sicher nicht so weit kommen. Die Anzahl der Räupchen ist leider? viel zu gering um so einen Gespinst-Teppich zu kreieren.
    @ babba: ob Don wirklich Angst um das Bäumchen hat, weiß ich nicht, es mag schon auch ein wenig um den Grusel- (Ekel-?) Faktor gehen, der beim Anblick der unzähligen kleinen Raupen auftreten könnte. Aber es ist schon beruhigend, wenn du mir sagst, dass ich die Tierchen nicht am Wachsen und Werden hindern muss. Der Baum (ein Spindelbaum) sieht sogar, was in den letzten Jahren nicht immer so war, im Moment sehr gesund aus und die Raupen leben ziemlich versteckt im inneren der Baumkrone.

  5. guckma
    5
    guckma 

    @ bildfolge: nach langem Suchen war es mir nicht möglich herauszufinden, ob es sich hierbei um Männlein oder Weiblein handelt. Obwohl sich die ausgebildeten Falter stark unterscheiden, (das Weibchen hat keine Flügel und bleibt zur Eiablage genau dort, wo es aus der Puppe geschlüpft ist) scheinen die Raupen keine erkennbaren Unterschiede aufzuweisen.

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