… ist der Brunnen abgestellt
doch noch hält die Eiszeit an.
Eis & Schnee in Hülle und Fülle,
ich hab mich selten so sehr am Winterwetter erfreut.
… von den Eindrücken in diesem Winter
das hier mus ich jetzt schon einmal unbedingt zeigen:
später folgen noch viele andere Winterbilder.
Ich liebe es,
mir Naturphänomene anzusehen,
die spektakulär sind,
mich aber nicht in unmittelbare Gefahr bringen.
Vulkane, mit all den entstandenen und entstehenden Veränderungen gehören in erster Linie mit dazu.
Ich habe es schon dampfen, zischen, brodeln, blubbern und kochen gesehen,
habe Schwefel gerochen und Böller gehört,
habe Vulkane erklettert und erwandert,
bin schon auf heißem Lavagestein gelaufen,
habe mir in Erdlöchern die Hände gewärmt,
habe zugesehen, wie man bei Erdwärme Spiegeleier brät, Fleisch grillt,
Feuerchen entfacht und Geysire auslöst,
habe echte Geysire beobachtet, heiße Quellen bestaunt,
etliche Basaltformationen bewundert und “Mondlandschaften” erkundet.
Ein Traum wäre es allerdings noch immer,
einem Vulkan beim Feuer spucken zuzusehen
und glühende, fließende Lava aus der Nähe zu beobachten.
Allerdings — ich bin ein Angsthase und ich habe einen sehr umsichtigen, vorsichtigen Ehemann.
Ob ich jemals noch dichter dran komme, als ich es schon war?
Auf dem Ätna im März 08.
Eiskalter Wind, der einem die Füße unter dem Boden wegreißt,
Eis und Schnee, aber warme Hände im Erdloch.
Auf Sao Miguel, der größten Azoreninsel
Wir waren zuerst ziemlich entsetzt, als wir sahen, wie große Plastiktüten (Müll?) in diesen heißen Sprudelquellen abgeworfen wurden, wo zuvor auch schon einige lagen,
obwohl diese Stätten offensichtlich für Touristen eine Attraktion sein sollten.
Bis wir dann später zusehen konnten,
wie diese großen Plastiksäcke mit Kleinlastern wieder abgeholt wurden,
und die darin gar gekochten Maiskolben
an verschiedenen Straßenkiosks an Einheimische verkauft wurden.
Sao Miguel ist eine Insel, die sehr viel an Naturschauspiel zu bieten hat.
Ich kann den Besuch nur empfehlen.
Heute lag tatsächlich Schnee vor unserer Haustür und das nicht wenig.
Leider (oder etwa zum Glück?)
ist nun mein Weitwinkel-Objektiv kaputt (Error 99, Fotografieren unmöglich),
genau so wie vorher schon das Makro- und das Tele-Objektiv.
So hatte ich denn heute nur die beiden inzwischen reparierten Objektive zur Verfügung
und diese Eindrücke habe ich damit eingefangen.
eine von meinen mehr als hundert Eulen
So macht der Schnee vor der Türe Spass,
und das Freischaufeln wird gerne in Kauf genommen.
Im Laufe des Tages ist schon wieder einiges weg getaut,
mal sehen was uns Morgen draußen erwartet.
Mein Kalender,
den ich traditionell an Weihnachten verschenke,
ist noch immer “handgearbeitet”
und deshalb keine Konkurrenz zu Dons Digitalender.
Auf dem Janurablatt ein von mir sehr geliebtes Naturschauspiel.
Diese Schlammblubber (Vulcanelli di Macalube) in der Nähe von Agrigent (Sizilien) sind allerdings kalt,
dennoch nicht weniger faszinierend, als das kochende Wasser, das auf Sao Miguel (Azoreninsel)
aus der Erde sprudelte.
Raclette war gefühlsmäßig, zum aktuellen Jahreswechsel, der absolute Renner.
Auch bei uns war es angesagt.
Doch vorher wurde gemeinsam gewandert.
Unterwegs gab es immer wieder Wunderschönes in der Natur zu entdecken.
… und hübsche Eisgemälde
und haben den Himmel nie aus den Augen verloren.
… aber auch der Boden unter den Füßen war immer wieder einen Blick wert.
Mitten im Wald und völlig unerwartet, kam dann für uns zum Jahresabschluss eine große Überraschung, beschert von einem “Nachwuchs-Geburtstagskind” des Vortages.
Leckere, heiße Suppe und Weißbrot, dazu einen Kasten Bier.
Was will man mehr nach einer soo langen Wanderung durch den Winterwald.
Noch einmal vielen Dank an das Geburtstagskind !
Zum späteren Nachtisch gab es dann noch leckere Äpfelchen !
Zum Jahreswechsel wurden dann Schweinchen als Glücksbringer verbacken und verpackt.
Und dann, am Abend, gab es doch tatsächlich auch noch das Raclette, ausgiebig und lecker.
… und dann auf einmal war das Jahr zu Ende!
Das neue Jahr durfte in guter Stimmung von uns begrüßt werden.
Und viele liebe Menschen halfen dabei mit.
Schnell noch angemerkt:
Es gab auch noch die von uns, nach Dons Anregung gefertigten Oliven-Chips,
allerdings mit einem etwas modifizierten Rezept.
Die Chips waren knusprig und lecker,
wenn auch erst nach dem Abkühlen, was Padonha nicht wirklich abwarten konnte.
Wir hatten sie noch etwas peppiger gewürzt und mit Käse überbacken.
Weitere Variationen sind sicher möglich.
Letzte Kommentare
@ Babba: Schön, dass du noch mal hier hin gefunden hast. Dass dir...
Lange nicht mehr reingeschaut! Deine Beiträge in Bild, Reim und...
Sehr sehr gerne!
@ donvanone: Ist ja bald wieder ein Geburtstag. Könnte ja eine Torte...
Oh man, da hab ich ja echt was verpasst. Sehen sehr lecker...