7.Januar 2009

Ich liebe es,
mir Naturphänomene anzusehen,
die spektakulär sind,
mich aber nicht in unmittelbare Gefahr bringen.
Vulkane
, mit all den entstandenen und entstehenden Veränderungen gehören in erster Linie mit dazu.
Ich habe es schon dampfen, zischen, brodeln, blubbern und kochen gesehen,
habe Schwefel gerochen und Böller gehört,
habe Vulkane erklettert und erwandert,
bin schon auf heißem Lavagestein gelaufen,
habe mir in Erdlöchern die Hände gewärmt,
habe zugesehen, wie man bei Erdwärme Spiegeleier brät, Fleisch grillt,
Feuerchen entfacht und Geysire auslöst,
habe echte Geysire beobachtet, heiße Quellen bestaunt,
etliche Basaltformationen bewundert und “Mondlandschaften” erkundet.

Ein Traum wäre es allerdings noch immer,
einem Vulkan beim Feuer spucken zuzusehen
und glühende, fließende Lava aus der Nähe zu beobachten.

Allerdings   — ich bin ein Angsthase und ich habe einen sehr umsichtigen, vorsichtigen Ehemann.
Ob ich jemals noch dichter dran komme, als ich es schon war?

Eis & Heiss

Eis & Heiss

Auf dem Ätna im März 08.

Am Ätna

Am Ätna

Eiskalter Wind, der einem die Füße unter dem Boden wegreißt,
Eis und Schnee, aber warme Hände im Erdloch.

Zieh den Stecker, Liebling ...
Sao Miguel, Azoren
Sommer 08
Azoreninsel, Sommer 08

Auf Sao Miguel, der größten Azoreninsel

Wir waren zuerst ziemlich entsetzt, als wir sahen, wie große Plastiktüten (Müll?) in diesen heißen Sprudelquellen abgeworfen wurden, wo zuvor auch schon einige lagen,
obwohl diese Stätten offensichtlich für Touristen eine Attraktion sein sollten.

Bis wir dann später zusehen konnten,
wie diese großen Plastiksäcke mit Kleinlastern wieder abgeholt wurden,
und die darin gar gekochten Maiskolben
an verschiedenen Straßenkiosks an Einheimische verkauft wurden.

Sao Miguel ist eine Insel, die sehr viel an Naturschauspiel zu bieten hat.

Ich kann den Besuch nur empfehlen.

6 Kommentare

  1. 1
    Babba 

    Ich glaube Geologin und Fotografin wäre, neben Deinem, auch ein passender Beruf für dich gewesen?!

  2. guckma
    2
    guckma 

    @ Babba: Meine Schwester hat als Kind gemeint, ich könnte einmal “Schmucklerin” werden, wenn ich groß wäre, da ich damals schon mit Freude recht zahlreiche Schmuckstücke aus den unterschiedlichsten Materialien gefertigt hatte, was ich auch heute noch gerne tue.
    Auch hierzu hatte ich mir immer schon gerne Steine gesucht und nach interessanten Dingen gegraben.
    Zu deiner Berufsaufzählung, die natürlich trifft, könnte allerdings auch noch Biologin hinzu gefügt werden, denn Planzen interessieren mich auch ungemein.
    Restauratorin hätte mich auch noch gereizt, hab mich im Kleinen hin und wieder darin geübt.
    So bin ich halt jetzt in meinem Beruf und in meiner Freizeit dazu in der Lage, mit Spaß immer ein wenig von allem zu verwirklichen. Ist auch ganz schön und gar nicht langweilig.

  3. 3
    Babba 

    Ist eine solche Neugier bzw. Wissbegierde eigentlich vererblich? – Wenn ja, dann freue ich mich jetzt schon auf unsere Enkel!

  4. guckma
    4
    guckma 

    @ Babba: ich wage es gar nicht mir auszudenken, was für ein Potential da lauert, wenn dein Schwiegersohn und meine Schwiegertochter all ihre ererbten und weiterentwickelten Fähigkeiten an ihren Nachwuchs weitergeben.

  5. 5
    Babba 

    Da sollte die Stadt Ulm schon mal drauf gefasst sein, was da für welche Genies auf sie zukommen. Dagegen wird E = mcc Pipifax gewesen sein. :)

  6. 6
    Kleintraktor 

    Wow, das sind wirklich großartige Bilder habe so etwas noch nie live erlebt :-(

Hinterlasse einen Kommentar

Bild hinzufügen (jpg)